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Erstellt: 04. Januar 2017

Hörspiel von Maximilian Netter: »Operation Mindfuck - Robert Wilson zwischen Verschwörung und Erleuchtung.«

In seinem neuen Hörspiel widmet sich Maximilian Netter, Student der Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar, dem US-amerikanischen Schriftsteller Robert Anton Wilson, Verschwörungstheorien und der »Operation Mindfuck«.

Als der Schriftsteller Robert Anton Wilson in den 1970er Jahren zusammen mit Robert Shea die Romantrilogie Illuminatus! veröffentlichte, trafen sie den Nerv eines paranoiden Amerikas. Der Watergate-Skandal erschütterte das sowieso schon geringe Vertrauen in die politische Führungsriege und sorgte für die Entstehung zahlreicher Verschwörungstheorien. Um es mit Wilson zu sagen: "Wenn die Politik der Lüge normal wird, werden Paranoia und Entfremdung zum Normalfall des Alltags". Heute können Populisten und Verschwörungstheoretiker durch das Internet noch schneller ihr Publikum erreichen. Aus Chaos und Informationsüberfluss extrahieren sie einfache Antworten und Erklärungsmodelle. Eine gute Zeit, sich an Robert Anton Wilson und die Operation Mindfuck zu erinnern.

Maximilian Netter studiert Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar mit dem Schwerpunkt „Experimentelles Radio“. In seinem neuen Projekt »Operation Mindfuck - Robert Anton Wilson zwischen Verschwörung und Erleuchtung.« setzt er sich auf akustischer Ebene mit dem US-amerikanischen Autor sowie gegenwärtigen Perspektiven von Verschwörungstheorien auseinander. Das Hörspiel wird derzeit von Regisseur Thomas Wolfertz umgesetzt und lässt sich zu folgenden Sendeterminen im Radio hören:

MDR Kultur, 18. Januar, 22:00 Uhr

RBB Kulturradio, 18. Januar, 22.04 Uhr

WDR 3, Dienstag, 24. Januar 2017, 19.04 Uhr

1LIVE, Dienstag, 24. Januar 2017, 23.00 Uhr

Deutschlandfunk, 10. Februar, 20:10 Uhr