Bachelor Urbanistik
Vorlesung: Einführung in die Stadt- und Regionalplanung
1. Fachsemester | Prof. Dr.-Ing. Barbara Schönig | 2 SWS, 3 ECTS
Mo., 09:15–10:45 Uhr | Beginn: 26.10.2026 | Ort: tba
Die Vorlesung bietet einen ersten strukturierten Überblick über Genese, gesellschaftliche Funktion, aktuelle Herausforderungen und institutionelle Organisation der Stadtplanung. Sie beinhaltet die Darstellung und Diskussion ausgewählter aktueller Themen der Stadtentwicklung und Stadtplanung, und führt so an das thematische Feld sowie das Aufgaben- und Kompetenzspektrum der Stadtplanung heran, das zukünftige Stadtplaner*innen erwartet. Anhand ausgewählter Beispiele und der Diskussion aktueller Herausforderungen von Stadtentwicklung werden die Besonderheiten planerischer Problemstellungen und die daraus resultierenden methodischen Herausforderungen an Stadtplanung als Disziplin herausgearbeitet.
Vorlesung: Wohnungsversorgung und Stadtentwicklung
3. Fachsemester | Prof. Dr.-Ing. Barbara Schönig | 2 SWS, 3 ECTS
Di., 17:00–18:30 Uhr | Beginn: 13.10.2026 | Ort: tba
Wohnungsversorgung ist eine unverzichtbare Infrastruktur moderner Gesellschaften und zugleich eine starke Determinante der Stadtentwicklung – damit ist sie ein wesentliches Handlungsfeld der Urbanistik. Die Lehrveranstaltung vermittelt einen Überblick über Herausbildung, Funktion und Wirkungsweise der wohnungspolitischen Instrumente. Dabei beleuchten wir, wie Staat, Markt und Gesellschaft die Produktion, Nutzung und Gestaltung des Wohnens steuern. Im Mittelpunkt stehen jüngere Phasen der Wohnungspolitik in Deutschland.
Die Lehrveranstaltung liefert Grundlagen, um Wohnungsfragen der Gegenwart im Kontext grundlegender gesellschaftlicher und städtischer Transformationsprozesse zu verstehen. So werden Planungsstrategien einschließlich ihrer sozialräumlichen wie rechtlichen Komponenten diskutierbar, mit denen altbekannten wie den neuen Herausforderungen der Wohnungsversorgung begegnet wird oder werden könnte.
Vorlesung: Bau- und Planungsrecht
3. Fachsemester | Hon.-Prof. Dogan Yurdakul | 2 SWS, 3 ECTS
Fr., 11:00–12:30 und 13:30–15:00 Uhr | Beginn: 16.10.2026 | Ort: tba
Die Vorlesung „Bau- und Planungsrecht“ behandelt das 1. Kapitel des Baugesetzbuches, das sogenannte Allgemeine Städtebaurecht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Auseinandersetzung mit der vorbereitenden und verbindlichen Bauleitplanung (Flächennutzungsplan und Bebauungsplan). Die Studierenden werden sich in diesem Zusammenhang auch mit der Baunutzungsverordnung (BauNVO) beschäftigen und lernen ausgewählte Fachgesetze kennen (Bundesnaturschutzgesetz, Energiefachrecht, Bundesimmissionsschutzgesetz), die Einfluss auf die Bauleitplanung haben. Neben dem Bauplanungsrecht werden wesentliche Grundlagen des Bauordnungsrechts gelehrt.
Das Seminar „Bauleitplanung“ dient der Vertiefung des in der Vorlesung gelehrten Stoffs.
Planungsprojekt: Trautes Heim – Glück allein? Suburbane Wohngebiete im Umbruch
1. Fachsemester | Dr. Timmo Krüger, M.Sc. Johanna Günzel | 8 SWS, 12 ECTS
Di., 09:15–16:45 Uhr | Beginn: 27.10.2026 | Ort: tba
48-68% aller Einfamilienhaus-Bewohner*innen leben allein oder zu zweit in ihrem Haus (vhw 2025, Zensus 2022, Barahona 2024, Kenkmann et al. 2023), konservativ geschätzt wären das rund 12,5 Millionen Menschen in Deutschland. Der Großteil von ihnen, ca. 80%, sind über 50 Jahre alt (vhw 2025) und leben mit großer Wahrscheinlichkeit als sogenannte Empty Nester in ihren Häusern, also als Eltern nach Auszug der erwachsenen Kinder.
Vor diesem Hintergrund befassen wir uns mit einem Vorort einer Thüringer Mittelstadt, in dem sich eine typische Entwicklung zeigt: junge Erwachsene verlassen nicht nur ihr Elternhaus, sondern auch den Wohnort, während die Eltern im Eigenheim bleiben. In der Folge ist die Einwohner*innenzahl rückläufig bei gleichzeitig steigendem Altersdurchschnitt.
Die mit dieser Entwicklung einhergehenden Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven alternder suburbaner Wohngebiete stehen in diesem Planungsprojekt des 1. Fachsemesters im Mittelpunkt. Wie hängen bauliche Strukturen und Eigentumsstrukturen zusammen mit der Entwicklung der Bevölkerung? Wie wohnt es sich im Alter im Vorort? Was macht die Altersstruktur mit dem Ortsteil? Wie können Bedürfnisse an die Wohnumgebung für alle Altersgruppen unter einen Hut gebracht werden? Und was heißt das alles in Bezug auf die Gleichzeitigkeit eines Mangels an bezahlbarem Wohnraum in wachsenden Regionen einerseits und dem Wohnen auf großer Fläche in unserem Untersuchungsgebiet andererseits?
Mithilfe einer umfassenden Bestandsaufnahme vor Ort wollen wir Potenziale und Herausforderungen, die Bedeutung des Ortsteils für die Stadt und die Bewohner*innen, Perspektiven und Bedürfnisse herausarbeiten und darauf aufbauend Handlungsfelder identifizieren und -ansätze ableiten.
Planungsprojekt: Transformationserbe oder räumliche Ressource? Die stillgelegte Bahnstrecke Waldheim–Rochlitz im Fokus räumlicher Entwicklung und Forschung
7. Fachsemester | M.Sc. Theo Sauerborn | 8 SWS, 12 ECTS
Do., 09:15–16:45 Uhr | Beginn: 15.10.2026 | Ort: tba
Die Bahnstrecke Waldheim – Rochlitz, gelegen an der Hauptstrecke Riesa – Chemnitz, die einst Teil des sächsischen Lokalbahnnetzes war, verband auf einer Strecke von 21 km verschiedene Kleinstädte im Landkreis Mittelsachsen. Geografisch liegt die Strecke zwischen Leipzig und Chemnitz. Eröffnet im späten 19. Jahrhundert, erfüllte sie über Jahrzehnte eine wichtige Funktion für den regionalen Personen- und Güterverkehr, darunter die Anbindung zahlreicher industrieller Betriebe und die Alltagsmobilität der Bevölkerung in der DDR-Zeit. Mit der Wende im Jahr 1989, dem darauffolgenden wirtschaftlichen Strukturwandel und der Teilprivatisierung der Deutschen Bahn brachen die Fahrgastzahlen und das Güteraufkommen ein. Die Strecke wurde 1997 stillgelegt. Ein Teil der Trasse ist heute als Radweg ausgebaut, während andere Abschnitte, zahlreiche Bahnhofsgebäude und Betriebsgebäude dem Verfall überlassen sind. Diese Entwicklung ist ein für ostdeutsche Regionen typisches Bild des infrastrukturellen Transformationsprozess der Nachwendejahre. Der Streckenkorridor ist ein besonders dichtes Fallbeispiel, weil sich hier demografische Entwicklungen, Deindustrialisierung, Bahnnetzabbau, Reaktivierungsdebatten und politische Radikalisierung überlagern und zahlreichen Ereignisse der Nachwendegeschichte in einem kleinen Raum ablesbar bündeln.
In diesem Planungsprojekt befassen wir uns intensiv mit der Strecke. Kern des Projekts ist eine viel-schichtige Bestandsaufnahme, die mehrere analytische Perspektiven verbindet: kartografische Ana-lysen des Trassenverlaufs und seines räumlichen Umfelds, die Untersuchung des Bahnraums als Mobilitätskorridor sowie die Frage, wie sich Raumbeziehungen zwischen den Orten mit und ohne die Strecke verändert haben. Darüber hinaus werden die wirtschaftliche Bedeutung des Güterverkehrs, die Transformation von Mobilitätsbedarfen von der DDR-Zeit bis heute sowie die siedlungs- und planungsgeschichtliche Entwicklung entlang der Strecke beleuchtet. Bestandteil der Analysephase ist eine Exkursion vor Ort.
Nach der Bestandsaufnahme kann eine von zwei Vertiefungsrichtungen gewählt werden: Im Rahmen eines konzeptionellen Ansatzes können beispielsweise Strategien zur Reaktivierung oder Umnutzung der Strecke erarbeitet werden. Alternativ kann eine Fallstudie zu Fragen der Raumwahrnehmung, Infrastruktur-Symbolik oder regionalen Identität im Kontext der Nachwendegeschichte verfolgt werden.
Seminar: Bauleitplanung
3. Fachsemester | Hon.-Prof. Dogan Yurdakul | 2 SWS, 3 ECTS
Fr., 11:00–12:30 und 13:30–15:00 Uhr | Beginn: 16.10.2026 | Ort: tba
Das Seminar „Bauleitplanung“ dient der Vertiefung des in der Vorlesung "Allgemeines Bau- und Planungsrecht" gelehrten Stoffs.
Seminar: Multiple Use. Urbane Schutzräume, KRITIS und Umnutzung im Kontext ziviler Krisenvorsorge
Bauhaus.Modul | Aenne Christina Barbara, Dr. Tabea Latocha | 2 SWS, 3 ECTS
Beginn: tba | Ort: tba
Angesichts militärischer Bedrohungen untersucht das Seminar den Bedarf, die Beschaffenheit und die Zugänge zu urbanen Schutzräumen aus intersektional-feministischer Perspektive im Kontext ziviler Krisenvorsorge.
Die sich ändernden Bedrohungslagen erfordern eine Neubetrachtung von Schutzräumen. Angriffe auf die Kritische Infrastruktur, neue Formen militärischer Technologien und eine diverse Stadtbevölkerung sind Beispiele (neu) gewachsener Bedarfe. Welche Dimensionen spielen situativ in Krisen zusammen? Welche (technologischen, architektonischen und sozialen) Bedarfe folgern sich? Wie kann ein Raum als Schutzraum funktionieren?
Die Studierenden erlangen die Fähigkeit, räumliche und soziale Schutzbedarfe zu analysieren, Typologien und Umnutzungsszenarien zu entwickeln, Fallbeispiele interdisziplinär einzuordnen, Zugangs- und Verteilungsfragen kritisch zu reflektieren sowie daraus nachvollziehbare konzeptionelle Vorschläge abzuleiten. Sie untersuchen entweder spezifische Orte oder erarbeiten übergeordnete räumliche Typologien und (Umnutzungs-)Konzepte. KI kann als ergänzende Übersetzungs- und Visualisierungskompetenz verwendet werden, verbunden mit der kritischen Reflexion von Datengrundlagen, Reichweiten, Grenzen und der Reduktion von Biases.
Entlang von Impulsen externer Referent*innen, Literatur, interdisziplinärem Austausch und eigener Recherche soll ein Portfolio an individuellen Beiträgen erarbeitet werden, das Dimensionen von Schutzräumen beleuchtet.
Aus unterschiedlichen Perspektiven kann eine intersektional-feministische Aktualisierung von Schutzräumen gelingen: Wie verhalten sich soziale Praktiken in einem solchen Gefüge? Wie muss die Raumerfahrung sein? Was muss die Bausubstanz und der Aufbau dazu leisten? Wie sieht ein moderner Schutzraum aus, wie klingt er und fühlt sich an?
Das Seminar soll kein Beitrag zur Militarisierung sein, es prüft einhergehende Narrative.
Master Urbanistik
Seminar: Sozialökologische Prozesse in der Stadtentwicklung: Ansätze aus der Urban Political Ecology
Dr. Andrea Protschky | 2 SWS, 3 ECTS
Mi., 09:15–10:45 Uhr | Beginn: 14.10.2026 | Ort: tba
Die enge Verzahnung von städtischem Leben, gebauter Umwelt und ökologischen Prozessen wird gerade im Kontext der Klimakrise immer deutlicher. So wird die Klimaerwärmung durch die fortschreitende Urbanisierung mit ausgelöst, erfordert den Umbau der Stadtstruktur, um Klimaauswirkungen zu reduzieren und zur Anpassung an Folgen des Klimawandels, und hat etwa durch Hitzestress oder Probleme mit durch Insekten übertragene Krankheiten direkte Auswirkungen auf das tägliche Leben der Stadtbewohnenden. Doch die Verbindung von Mensch und nichtmenschlicher Umwelt sowie ökologische Prozesse in urbanisierten Räumen – der Umgang mit Wasser in der Stadt, Städtebau zur Eindämmung von Krankheiten, das Erreichen einer gewissen Unabhängigkeit von Wetterbedingungen durch Wohnungsbau-, Heiz- oder Beleuchtungssysteme – prägen die Stadtentwicklung seit jeher. Das Feld der Urban Political Ecology (UPE) widmet sich gezielt der Erforschung (ungleicher) sozialökologischer Prozesse im Kontext der Urbanisierung und liefert Werkzeuge zum Verständnis solcher Zusammenhänge. Dabei baut die UPE auf Konzepten wie dem Marxschen Begriff des Stoffwechsels zwischen Mensch und Natur, der Actor Network Theory oder feministischen Ansätzen auf. Die Forschungsmethoden reichen von stadthistorischen Untersuchungen über ethnographische bis hin zu Governance-fokussierten Ansätzen. Im Seminar widmen wir uns Beiträgen der UPE zu verschiedenen urbanen sozialökologischen Zusammenhängen mit einem spezifischen Fokus auf die gewählten theoretischen und methodischen Ansätze. Hierdurch erarbeiten wir uns einen Werkzeugkasten zum besseren Verständnis sozialökologischer Prozesse in urbanisierten Räumen. Dieser kann sowohl in der Erforschung als auch in der planerischen Steuerung solcher Prozesse zum Einsatz kommen.
Forschungsprojekt: Kleinstadt-Wohnen - Wohnungsfragen und Stadtentwicklung in Thüringen
M.Sc. Urbanistik | Dr. Tabea Latocha, Prof. Dr.-Ing. Barbara Schönig | 8 SWS, 12 ECTS
Di., 09:15–16:45 Uhr | Beginn: 13.10.2026 | Ort: tba
Die Wohnungsfrage wird in Deutschland meist als Problem wachsender Großstädte diskutiert: steigende Mieten, auslaufende Sozialbindungen, Verdrängung und stagnierender Neubau prägen die Debatte. Weniger sichtbar ist, dass auch Klein- und Mittelstädte vor drängenden Wohnungsfragen stehen – jedoch unter anderen Bedingungen. Dort geht es nicht allein um fehlende preisgünstige Mietwohnungen, sondern um Qualität, Bezahlbarkeit, Zugänglichkeit und Lage des Bestands: um Leerstand bei gleichzeitigen Versorgungsengpässen, energetisch sanierungsbedürftige und nicht barrierearme Wohnungen, soziale Infrastruktur, Mobilität und kommunale Handlungsfähigkeit. Diese Fragen unterscheiden sich je nach Lage sowie ökonomischer, sozialer und demografischer Struktur. Klinik, Kaserne, Tourismus, einzelne Unternehmen, regional bedeutsame Schulen oder die Nähe zu einer Großstadt können den lokalen Wohnraumbedarf entscheidend prägen. In wohnungspolitischen Debatten und Förderprogrammen werden solche kleinstädtischen Kontexte bislang jedoch selten systematisch berücksichtigt.
Das Master-Forschungsprojekt der Professur Stadtplanung im Wintersemester 2026/27 untersucht diese „Wohnungsfragen unter dem Radar“ am Beispiel ausgewählter Kleinstädte in Thüringen. Im Zentrum stehen zwei Perspektiven: Erstens fragt das Projekt nach konkreten Wohnbedarfen, Defiziten und lokalen Akteur*innen der Wohnungsversorgung. Dabei werden Wechselwirkungen zwischen Wohnen, Stadtentwicklung, Daseinsvorsorge, Mobilität, Arbeitsmarkt, sozialer Infrastruktur und lokalen Entwicklungsvorstellungen betrachtet. Zweitens untersucht das Projekt, wie wohnungspolitische Programme und Entscheidungen von Bund und Land vor Ort ankommen und wirken: Welche Spielräume entstehen, wo zeigen sich Hemmnisse, Übersetzungsprobleme oder neue Abhängigkeiten?
Das Projekt verbindet Methodentraining, ein Expert*innen-Symposium und eigenständige Feldforschung in Kleingruppen. Ziel ist eine vergleichende Analyse der Wohnungsversorgung in Thüringer Kleinstädten und die Entwicklung von Ansätzen für eine räumlich, sozial und intergenerational gerechte Wohnungspolitik.
Master European Urban Studies
Seminar: Planning within and beyond planetary boundaries. Winter school ‘Fachlicher Nachwuchs entwirft Zukunft’ 26/27
Dr. Gala Nettelbladt | 2 SWS, 3 ECTS | Do., 09:15 - 10:45 Uhr | Start: 15.10.2026 | Room: tba
We live on a planet that is becoming uninhabitable. Against the backdrop of increasing climatic extremes and environmental injustices, urban planning is faced with the challenge of having to navigate and adjust to changing boundary conditions. At the same time, plenty of urban development is still caught in extractivist logics that go beyond biophysical boundaries. The seminar centres on these challenges, examining concepts such as ‘habitability’ and ‘planetary boundaries’ – and their implications for urban development. Students are invited to engage with theoretical approaches and hands-on examples from planning practice in times of heightened climatic uncertainties. This will familiarize students with approaches such as post-growth planning and nature-based solutions while fostering critical engagement with contemporary debates on planetary boundaries and planning.
The seminar forms part of the nationwide project Fachlicher Nachwuchs entwirft Zukunkunft, in which students from different universities come together during a winter school to work on planning issues of the future. The winter school will be conducted in German and takes place from 1 to 5 March 2027 in Cottbus. This year’s topic is ‘The Post-Extractive City – Urban Planning Within Planetary Boundaries’. Participation in the winter school is limited to three students. Participants will be selected during the seminar.
Weitere Veranstaltungen
Promotionskolloquium
Prof. Dr.-Ing. Barbara Schönig | 2 SWS, 3 ECTS
02./03.09.2026 und 01./02.03.2027
verpflichtend für alle, die im Wintersemester 2026/27 ein Dissertationsvorhaben an der Professur Stadtplanung angemeldet haben
Das Promotionskolloquium dient der Vertiefung methodischer Fragen und der Diskussion zentraler Fragestellungen sowie von Ergebnissen der Qualifikationsarbeiten an der Professur.
Ringvorlesung Graduiertenkolleg "Gewohnter Wandel.
Prof. Dr. Barbara Schönig, Prof. Verena von Beckerath, Prof. Dr. Thorsten Beckers, Prof. Dr. Eva Hornecker, Prof. Dr. Sigrun Langner, Prof. Dr. Daniela Zupan | 1 SWS, 1,5 ECTS | Einzeltermine: tba | Ort: tba
Die Ringvorlesung "Utopien im Wandel - Perspektiven auf zukünftiges Wohnen" lädt im Wintersemester 2026/27 ein, die Debatten um Utopien, Visionen und die Gestaltung von Wohnraum als soziale und ökologische Aufgabe zu erkunden. Von den Gartenstädten der Reformbewegung, über die kooperativen Wohnmodellen der 1970er-Jahre bis hin zu postkapitalistischen Verwertungslogiken –Utopien zeigen, dass Wohnen immer auch ein Spiegel gesellschaftlicher Werte ist. Was davon wird materielle und damit auch gesellschaftliche Realität? Was davon können wir in eine Zeit multipler Krisen übersetzen, in der Regionen schrumpfen, Ressourcen knapper werden und soziale Ungleichheiten zunehmen? Die Veranstaltungsreihe diskutiert aus interdisziplinärer Perspektiven Ansätze, um gerechte, nachhaltige und lebenswerte Wohnzukünfte zu schaffen. Die Ringvorlesung ist für Studierende aller Studiengänge und die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich. Für die Mitglieder des Graduiertenkollegs findet ein internes begleitendes Seminar mit den Vortragenden statt.