Gespräche zur Hochschulgeschichte
Winfried Simmat gibt im Gespräch mit Bibliotheksdirektor Frank Simon-Ritz Auskunft über ein bewegtes Leben. Im Herbst 1959 begann seine Zeit als Sportlehrer im Hochschuldienst an der Hochschule für Architektur und Bauwesen (HAB). Über mehr als 40 Jahre bis zum Ruhestand im Jahr 2001 war er als Sportlehrer und Trainer tätig und ab 1991 als Leiter des Hochschulsportzentrums der HAB. Offen gibt Winfried Simmat Auskunft, wie sich die Rolle des Sports durch die gesellschaftlichen Veränderungen in seinem langen Berufsleben verändert hat. >> Weiterlesen...
Anette Müller, ehemals Inhaberin der Professur Aufbereitung von Baustoffen und Wiederverwertung, kam mit gerade einmal 18 Jahren 1964 zum Studium des Baustoffingenieurwesens an die damalige Hochschule für Architektur und Bauwesen (HAB) nach Weimar. Schon früh entdeckte sie für sich das Thema Zement, das sie dann bis heute in ihrer Berufsbiographie begleiten sollte. >> Weiterlesen...
1993 gehörte Liz Bachhuber zu den erstberufenen Professorinnen an der neugegründeten Fakultät Gestaltung der damaligen Hochschule für Architektur und Bauwesen (HAB). Über 25 Jahre – bis zu ihrer Emeritierung im Jahr 2018 – hat sie die Geschicke der Fakultät und der Universität entscheidend mitgeprägt. Im Gespräch mit dem Direktor der Universitätsbibliothek, Dr. Frank Simon-Ritz, gibt sie Auskunft über ihren künstlerischen Werdegang und ihre Erfahrungen an der späteren Bauhaus-Universität Weimar. >> Weiterlesen...
Als Prof. Hans-Ulrich Mönnig am 7. Juli 1989 sein Amt als Rektor der Hochschule für Architektur und Bauwesen (HAB) in Weimar antrat, schien die DDR noch fest im Sattel zu sitzen. Der Staatsratsvorsitzende hieß Erich Honecker und man bereitete das 40-jährige Jubiläum der Staatsgründung vor. Nur vier Monate nach seinem Amtsantritt kam es zum »Mauerfall«, der gleichsam den Anfang vom Ende der DDR bedeutete. Als Mönnig zum 30. Juni 1992 aus dem Amt als Rektor ausschied, war die frühere DDR der Bundesrepublik Deutschland beigetreten und der gemeinsame Bundeskanzler hieß Helmut Kohl. Dieser Systemwechsel ist eines der Themen, die im Alumni-Gespräch, das Mönnig am 8. Februar 2024 mit dem Direktor der Universitätsbibliothek der heutigen Bauhaus-Universität Weimar, Dr. Frank Simon-Ritz geführt hat, zur Sprache kommen. >> Weiterlesen...
Vor den Wandteppichen von Christiane Schill im Senatssitzungssaal in der 1982 fertiggestellten und gerade frisch sanierten »Mensa am Park« haben sich Dr. Heiko Schultz, der von 1990 bis 2014 – also fast ein Vierteljahrhundert lang – Kanzler zunächst der Hochschule für Architektur und Bauwesen (HAB) und dann ab 1996 der Bauhaus-Universität Weimar war, und Dr. Frank Simon-Ritz, der seit 1999 Direktor der Universitätsbibliothek ist, zum nächsten Alumni-Gespräch verabredet. In dem Gespräch geht es zunächst um die Rolle von Schultz beim Bau der Mensa in den Jahren 1979 bis 1982. Als Leiter des Bereichs »Hochschulbauten« war er für die gesamte Bauausführung zuständig. Anschaulich erzählt er u.a., mit welchen Schwierigkeiten ein solches Bauvorhaben unter den Bedingungen der DDR zu kämpfen hatte. >> Weiterlesen...
In einem Alumni-Gespräch mit Dr. Jörg Brauns, dem heutigen Direktor der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin und früheren Studenten der Hochschule für Architektur und Bauwesen (HAB) in Weimar, geht es darum, wie sich das Klima an der HAB in den späten 80er Jahren veränderte, wie sich der allgemeine gesellschaftliche Aufbruch ab 1989 in der Hochschule niederschlug und wie die Hochschule in den Folgejahren umgestaltet wurde. Im Gespräch mit Bibliotheksdirektor Dr. Frank Simon-Ritz wird deutlich, dass Brauns zu den Akteuren der Wendezeit gehörte, die entschieden für Veränderungen eintraten. >> Weiterlesen...
In einem zweiteiligen Gespräch zur Hochschulgeschichte ist Prof. Gerd Zimmermann zu Gast, der nach 1992 als Rektor in drei Amtszeiten bis 2010 die Geschicke der Hochschule maßgeblich geprägt hat. Prof. Zimmermann spricht über sein Architekturstudium an der Hochschule für Architektur und Bauwesen in der zweiten Hälfte der 60er Jahre und seine Forschungs- und Lehrtätigkeit in den 70er und 80er Jahren. Ein Schwerpunkt des Gesprächs liegt auf den Jahren von 1989 bis 1992, der Phase der Wende und der sich daraus ergebenden Umgestaltung aller Lebens- und Arbeitsverhältnisse in der ehemaligen DDR. Auch hier spricht Prof. Zimmermann sowohl als Zeitgenosse und Augenzeuge als auch als Mitgestalter. Im zweiten Gespräch geht es um die Weichenstellungen für die weitere Entwicklung der Hochschule ab 1989. Dies führte 1993 zur Neugründung der Fakultät Gestaltung und 1996 zur Neugründung der Fakultät Medien. Im gleichen Jahr wählte die Hochschule ihren neuen Namen „Bauhaus-Universität Weimar“. Prof. Zimmermann will diesen Namen als Programm und als Signet der Kreativität und Internationalität verstanden wissen. >> Weiterlesen...
In der neuen Ausgabe der Alumni-Gespräche berichtet der langjährige Kustos der Bauhaus-Sammlung der Klassik Stiftung Weimar, Michael Siebenbrodt, u. a. über sein Studium an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar. Nach seinem Diplom wurde er beauftragt, die Bauhaus-Stätten in Dessau einer neuen Nutzung zuzuführen. Allerdings veranlassten ihn die zeitgeschichtlichen Konstellationen, seinen Vertrag am Bauhaus Dessau 1988 zu kündigen. Im Gespräch mit dem Direktor der Universitätsbibliothek, Dr. Frank Simon-Ritz, geht es auch um das Musterhaus Am Horn, seine Nutzung in der DDR, die Geschichte seiner Sanierung und um das Jubiläumsjahr 2023. >> Weiterlesen...
Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Schädlich studierte von 1947 bis 1952 Architektur an der »Staatlichen Hochschule für Baukunst und bildenden Künste Weimar« und späteren »Hochschule für Architektur«, war zweiter Promovend und bis 1987 Dozent. Im Gespräch mit dem Direktor der Universitätsbibliothek, Dr. Frank Simon-Ritz, lässt er die ereignisreichen Jahre seines Studiums Revue passieren; von studentischen Feiern, dem »Zirkus Henselmann«, über die folgenreichen Umbrüche bis hin zur »Diplomarbeit, die tatsächlich gebaut wurde« und noch heute in Nutzung ist. Eine spannende Tiefbohrung in die Geschichte der Bauhaus-Universität Weimar. >> Weiterlesen
»Als meine Patentante mitbekam, dass ich Architekt werden wollte, griff sie in ihren Bücherschrank und schenkte mir das Buch »Vers une architecture« von Le Corbusier«. Später dann stand dieser am Zeichentisch des damaligen Studenten Klaus Uhlig und setzte sich mit seinem Idealstadtentwurf kritisch auseinander. Die Begegnungen mit Walter Gropius, Le Corbusier, Peter Keler und Mies van der Rohe prägten das bewegte Leben des Architekten und bildenden Künstlers Dr. Klaus Uhlig. Der Alumnus begann 1953 sein Architekturstudium in Weimar. In einem Zeitzeugengespräch mit Dr. Frank Simon-Ritz, Direktor der Universitätsbibliothek, erzählt er u. a. von den schwierigen Studienbedingungen in der DDR, den Partys in Zeiten von Lebensmittelmarken und von seinem Idealstadtentwurf einer Fußgängerstadt. >> Weiterlesen...
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