Hendrikje Alpermann stellt ihre Forschungsarbeiten zu den seit 20 Jahren leerstehenden Hochhausscheiben in Halle-Neustadt vor. Sie beschreibt sie als Orte ungewisser Zukunft, an denen die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der Stadtplanung nach dem Sozialismus neu verhandelt werden. Die Häuser befinden sich in einem Zustand zukunftsorientierter Verfügbarkeit und eines umkämpften Raums zwischen Stilllegung und Reaktivierung. An der Schnittstelle von Akteur-Netzwerk-Theorie und ethnografischer Stadtforschung untersucht Alpermann diesen Zustand in seinen zeitlichen, materiellen und politischen Dimensionen. Sie zeigt, dass Gebäude im Leerlauf viel Energie verbrauchen, Risiken bergen und zum Verhandlungsinstrument für Vertrauen und Verantwortung werden.
Im Anschluss an den Vortrag gibt es ein Gespräch mit Lena Hecker. Daniela Zupan moderiert die Veranstaltung
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