Am Beispiel Kolumbiens nach dem Friedensabkommen von 2016 und den Präsidentschaftswahlen 2026 analysiert Isabella Lee Arturo den Einfluss algorithmischer politischer Kommunikation (APC) auf die politische Landschaft des Landes und fragt, wie KI-vermittelte Informationen das kulturelle Gedächtnis eines andauernden bewaffneten Konflikts prägen.
Daraus ergibt sich die zentrale künstlerische Fragestellung der Studie: Können verkörperte kulturelle Praktiken eine Form selbstbestimmten Erbes stärken, die den Schaden digitaler, KI-generierter Desinformation abwehrt? Die Forschung erwartet Korrelationen zwischen KI-generierten Inhalten und politischer Polarisierung sowie Belege dafür, dass algorithmische Plattformen die kulturelle Erinnerung an den Konflikt aktiv verzerren. Über Kolumbien hinaus sollen die Ergebnisse einen Beitrag zu den Bereichen Kulturgedächtnisforschung, Friedens- und Konfliktforschung leisten und die kunstbasierte Forschung als Raum für die Entwicklung kritischer und emanzipatorischer Erkenntnistheorien stärken.
Moderation: Maurice Jakesch
Vortrag in englischer Sprache
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