Félix Guattari: »Die subjektive Stadt«- Buchpräsentation mit Volker Bernhard und Prof. Dr. Henning Schmidgen
Inwiefern ist die Stadt eine gesellschaftliche und ökologische Schlüsselfrage? Ausgehend von Félix Guattaris Texten diskutieren die Herausgeber Volker Bernhard und Henning Schmidgen am Dienstag, 2. Juni 2026, um 19 Uhr in der Buchhandlung und Galerie M BOOKS Weimar den Band Die subjektive Stadt.
Seit den 1960er Jahren waren die Arbeiten des Psychoanalytikers und Aktivisten Guattari eng mit Architektur und Stadtentwicklung verbunden – von frühen Überlegungen zu einer neuen Architektur psychiatrischer Krankenhäuser über die Diskussionen mit Deleuze und Foucault zur Privatisierung des öffentlichen Raums bis hin zu seinen Studien zur japanischen Architektur und zur urbanen Dimension der ökologischen Frage.
Die subjektive Stadt versammelt Texte, in denen Guattari die Wirkungen von Architektur auf Mensch und Gesellschaft sowie die Standardisierung urbaner Räume analysiert. Zugleich betont er die Rolle von Architekt:innen und Urbanist:innen bei einer „Wiederaneignung der subjektiven Stadt“. Dabei rückt Guattari nicht nur die vielfältigen Kämpfe um die Stadt in den Blick, sondern versteht Stadtplanung als ökologische Praxis.
Datum: Dienstag, 2. Juni 2026, 19 Uhr
Ort: M BOOKS - Buchhandlung und Galerie, Marktstraße 16, 99423 Weimar
Der Band is gedruckt & Open Access erhältlich unter:
ISBN: 978-3-903046-50-4
Open Access: https://transversal.at/books/die-subjektive-stadt
Volker Bernhard ist Doktorand an der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar.
Henning Schmidgen ist Professor für Medientheorie und Wissenschaftsgeschichte an der Bauhaus-Universität Weimar.
