| Die Einführungskurse richten sich an Studierende der Fakultät Kunst + Gestaltung. Für Workshops können sich auch Studierende anderer Fakultäten bewerben. |
Anmeldungen frühestens ab dem 13.04.2026 bitte von Ihrer Universitäts-E-Mail-Adresse aus unter Nennung der gewünschten Einführung/Workshops und ihres Studiengangs an fotowerkstatt[at]gestaltung.uni-weimar.de. (Anmeldungen vor diesem Datum können nicht berücksichtigt werden.)
Bei Interesse und Anmeldung müssen alle Module eines Einführungskurses belegt werden. Ein »springen« zwischen den Kursmodulen sowie späteres Einsteigen oder früheres Aufhören sind nicht möglich.
In allen Kursen gibt es eine Sicherheitseinweisung für die Arbeit in der Fotowerkstatt. Für diese, sowie für den Kursinhalt selbst gibt es jeweils einen Moodle-Kurs mit zugehörigem Test. Das erfolgreiche Absolvieren der zugehörigen Moodle-Kurse ist für eine selbstständige Arbeit im jeweiligen Bereich der Fotowerkstatt obligatorisch und muss in jedem neuen Semester erneut absolviert werden.
Wir beginnen mit Kameratechnik, dabei erkunden wir die grundlegenden Gestaltungsmöglichkeiten der Fotografie – erst theoretisch und dann praktisch – mit Hilfe digitaler Spiegelreflexkameras. Der zweite Tag ist vor allem der umfangreichen Technik im Studio und dem sicheren Umgang mit dieser gewidmet. Dazu bauen wir ein erstes Standardsetup auf und erproben die praktische Arbeit am Aufnahmetisch. Am dritten Tag arbeiten wir bereits weitgehend selbstständig im Studio und erstellen Portraits mit unterschiedlichen Lichtsettings. Abschließend beschäftigen wir uns mit der Postproduktion und dem digitalen Workflow in der Fotowerkstatt. Zur freien Arbeit in unseren Fotostudios ist die erfolgreiche Teilnahme an allen vier Modulen dieser Einführung Voraussetzung.
Dauer: 14 Stunden
Materialkosten: 2€
3–6 Teilnehmer*innen
Voraussetzungen: Interesse an Licht-/Bildgestaltung und gestalterisch-technischen Grundlagen der Fotografie. Das Arbeiten mit Studiotechnik erfordert Geduld und handwerkliches Geschick.
Einführung ST.1, Teil 1. 20.04.2026 9-13 Uhr
Einführung ST.1, Teil 2. 21.04.2026 9-13 Uhr
Einführung ST.1, Teil 3. 22.04.2026 9-13 Uhr
Einführung ST.1, Teil 4. 23.04.2026 9-11:30 Uhr
Einführung ST.2, Teil 1. 24.04.2026 12-16 Uhr
Einführung ST.2, Teil 2. 28.04.2026 12-16 Uhr
Einführung ST.2, Teil 3. 29.04.2026 12-16 Uhr
Einführung ST.2, Teil 4. 30.04.2026 12-14:30 Uhr
Einführung ST.3, Teil 1. 20.05.2026 9-13 Uhr
Einführung ST.3, Teil 2. 22.05.2026 9-13 Uhr
Einführung ST.3, Teil 3. 27.05.2026 9-13 Uhr
Einführung ST.3, Teil 4. 29.05.2026 9-11:30 Uhr
Im ersten Teil der Einführung beschäftigen wir uns mit den analogen Kameras der Fotowerkstatt: Wie wird ein Film geladen und welche Funktionen und Gestaltungsmöglichkeiten bietet die Kamera. Darauf folgt eine kurze Exkursion, bei der die Teilnehmer*innen ein SW-Film belichten und anschließend im Labor entwickeln. Im zweiten Teil beschäftigen wir uns mit der digitalen Weiterverarbeitung, dem Scannen und Postproduktion der Bilddaten.
Dauer: 8 Stunden
Materialkosten 7€
2–4 Teilnehmer*innen
Voraussetzungen: Das Arbeiten mit analogen Techniken erfordert handwerkliches Geschick und Interesse an technischen Prozessen. Wir arbeiten teilweise in völliger Dunkelheit. Im Umgang mit Chemikalien ist hohe Konzentration erforderlich.
Einführung FS.1, Teil 1. 06.05.2026 9–13 Uhr
Einführung FS.1, Teil 2. 13.05.2026 9–13 Uhr
Einführung FS.2, Teil 1. 19.05.2026 12–16 Uhr
Einführung FS.2, Teil 2. 26.05.2026 12–16 Uhr
Teil 1 der Einführung beginnt im SW-Labor. Wie funktioniert das Vergrößerungsgerät, welche Chemikalien müssen bereitgestellt werden, was gibt es zu beachten. Nach diesen Vorbereitungen erstellen wir zunächst ein Fotogramm sowie einen Kontaktabzug des SW-Films. Im zweiten Teil vergrößern wir eines der SW-Negative, steuern Kontraste, Helligkeit und beschäftigen uns mit Randgestaltung.
Dauer: 8 Stunden
Materialkosten: 9€
2–6 Teilnehmer*innen
Voraussetzungen: Das Arbeiten mit analogen Techniken erfordert handwerkliches Geschick und Interesse an technischen Prozessen. Wir arbeiten teilweise unter schwachem Rotlicht. Im Umgang mit Chemikalien ist hohe Konzentration erforderlich.
Einführung SV.1, Teil 1. 08.05.2026 9–12 Uhr
Einführung SV.1, Teil 2. 11.05.2026 9–13 Uhr
Manipulation des Quellcodes von digitalen Bilddateien. Wie sind Bilddateien aufgebaut, was passiert wenn in verschiedenen Dateitypen Fehler auftreten? Wir nutzen verschiedene Tools um Dateien zu beschädigen und erkunden die dabei entstehenden visuellen Verfremdungen und Artefakte. Ihr könnt auf unseren Geräten im PC-Pool arbeiten oder eigene Geräte mit bringen.
Dauer: 2 Stunden
Materialkosten: keine
2–8 Teilnehmer*innen
Workshop A, 07.05.2026 09–11 Uhr
Workshop B, 07.05.2026 14–16 Uhr
Als Fotogramm bezeichnet man eine Scherenschnitt-Artige Abbildung, die als Reaktion von Licht und Schatten auf einem lichtempfindlichen Träger resultiert. Mit Chemikalien, kratzen, knicken und schneiden können wir dabei zusätzlich Einfluss auf das Bildergebnis nehmen. Wir wollen dafür abgelaufenes Fotopapier aus dem Fundus nutzen, was zusätzliche Effekte haben kann. Ein weiterer Vorteil: Das (eigentlich teure) Fotopapier kostet nichts, sodass nur eine Materialkostenpauschale für die Chemikalien fällig wird.
Dauer: ca. 4:30 Stunden
Materialkosten: 3€
2–6 Teilnehmer*innen
Workshop 12.05.2026, 13–17.30 Uhr
Bewegungsunschärfe in der Fotografie kennen wir alle: Entweder folgt die Kamera einer Bewegung, oder sie bleibt ruhig, während sich Objekte während der Belichtungszeit durchs Bild bewegen. Im Workshop gehen wir einen Schritt weiter: Wir experimentieren mit zeilenweiser Bildabtastung und beobachten, wie sich bewegte Objekte im Bild verformen. Außerdem probieren wir eine Slit-Scan-Simulation aus, bei der Raum und Zeit mithilfe von Software getrennt manipuliert werden – mit teils überraschenden Verzerrungen als Ergebnis. Ergänzend arbeiten wir mit Langzeitbelichtungen, bei denen Bewegungen aufgezeichnet und durch gezielte Lichtblitze in einzelnen Momenten »eingefroren« werden.
Dauer: ca. 4 Stunden
Materialkosten: keine
2–6 Teilnehmer*innen
Workshop 18.05.2026, 14–18 Uhr
Ein beliebter Klassiker unter den fotografischen Edeldruckverfahren. Dem einfachen, umweltverträglichen und gesundheitlich unbedenklichen Verfahren stehen vergleichsweise wenige mögliche Tonwerte gegenüber, die erzeugt werden können. Daher soll zunächst auch das erstellen von Fotogrammen im Mittelpunkt stehen. Wir lösen zunächst zwei Salze entsprechend gewünschter Konzentration in Wasser auf. Diese können kurz vor der Verarbeitung miteinander gemischt und auf ein Papier aufgetragen werden. Das so sensibilisierte Papier kann unter UV-Licht belichtet werden und wird anschließend gewaschen und getrocknet.
Im Verlauf des Workshops können auf Wunsch zusätzlich digitale Dateien, die wir in der Werkstatt auf Folie ausdrucken können, als Negative im Kontaktdruckverfahren genutzt werden.
Am Nachmittag besteht die Möglichkeit selbstständig weiterzuarbeiten (Ggf. zusätzliche Materialkosten).
Dauer: ca. 3 Stunden
Materialkosten: 8€
2–6 Teilnehmer*innen
Workshop 28.05.2026 10–13 Uhr
Aus Negativen erzeugen wir mit diesem fotografischen Verfahren positive Papierabzüge. Der Salzdruck stammt aus der Frühzeit der Fotografie und wurde zwischen 1834 und 1839 von William Henry Fox Talbot entwickelt. Das Papier wird zunächst mit einer Gelantinelösung beschichtet und getrocknet. Anschließend wird das Papier sensibilisiert. Nach der erneuten Trocknung belichten wir ein Negativ im Kontaktdruckverfahren unter UV-Licht und entwickeln/fixieren das Ergebnis.
Als Negativvorlagen können entweder vorhandene Großformatnegative oder beliebige digitale Bilddaten benutzt werden, aus denen wir über einen Foliendruck Negative erzeugen.
Dauer: ca. 6 Stunden
Materialkosten: 12€
2–4 Teilnehmer*innen
Workshop 03.06.2026 10–12 Uhr + 14–18 Uhr
1851 entwickelten Frederick Scott Archer und Gustave Le Gray eine fotografische (Glas)-Platte, die als Ambrotypie, nasses Kollodium Verfahren oder Nassplattenverfahren bekannt wurde.
Wir werden in diesem Verfahren Glasplatten mit einer Kollodiumemulsion beschichten und sensibilisieren. Anschließend haben wir etwa 15 Minuten Zeit, die noch nasse Platte mit einer Großformatkamera zu belichten, entwickeln und zu fixieren. Nach dem auswaschen versiegeln wir die kratzempfindliche Platte mit einer Harz-Lavendelölmischung. Eine auf die Rückseitige der Glasplatte aufgetragene schwarze Lackierung sorgt dafür, das aus dem unterbelichteten Negativ ein Positivbild entsteht.
Dauer: ca. 8 Stunden
Materialkosten: 12€
2–4 Teilnehmer*innen
Workshop 05.06.2026, 10–18 Uhr
Wir machen uns in diesem Workshop das 30×40cm Aufnahmeformat einer alten Reproduktionskamera zu nutze und belichten mit ihr analoges Farbnegativpapier. Die Papiernegative entwickeln wir zunächst maschinell in einem SW-Prozess. Das dabei noch nicht fixierte Ergebnis wird nun unter normalen Licht ein zweites Mal belichtet und anschließend per Hand im chemischen Prozess für Farbnegativpapier verarbeitet. Wie durch Zauberhand entsteht aus einem weichen, kaum zu erkennbaren SW-Negativbild beim Übergießen mit Farbentwickler ein farbiges Positiv, das ähnlich dem Polaroid ein Unikat ist.
Dauer: ca. 6 Stunden
Materialkosten: 10€
2–6 Teilnehmer*innen
Workshop 10.06.2026, 10–12 Uhr + 14–18 Uhr
In unserem Workshop "Unboxing Photo-Slop", in Kooperation mit der Fakultät Medien, gibt uns Moritz Wehrmann (M.F.A. Medienkunst) einen Einblick, welche Technik hinter KI-generierten Bildern steckt. Im Verlauf des Workshops lernen wir verschiedene Graphical-User-Interfaces kennen und bauen uns parallel eine Grundlage im Umgang mit Bild-KI auf. Moritz zeigt auch auf, welche Lösungen sich auf eigenen Rechnern installieren lassen, um serverunabhängig mit Bild-KI arbeiten zu können.
Der Workshop findet am 16.06. von 14-18 Uhr im Pool G in der Bauhausstr. 11 statt
Summæry is coming! – Wäre gut, wenn Du die Fotos für die Jahresausstellung nicht von einem Bildschirm-PNG in ein CMYK-PDF konvertierst, um sie (bei uns) zum drucken abzugeben. Vom RAW-Foto oder der InDesign-Datei bis zum hochwertigen Inkjet-, Digital- oder Offsetdruck ist der Weg keine Raketenwissenschaft, aber er unterscheidet sich je nach Ausgabegerät – und bringt einige typische Fallstricke mit sich. Themen wie Farbe, Auflösung, Nachschärfen und Bildgröße bilden dabei die Grundlage. Vor allem aber geht es um eure Projekte: In der Gruppe entwickeln wir passende Workflows für die Summæy und tauschen uns über Präsentationsmöglichkeiten aus – etwa Rahmen, Passepartouts, Kaschierungen oder Bildschirmpräsentationen.
Dauer: max. 3 Stunden
Materialkosten: keine
2–8 Teilnehmer*innen
Workshop A, 24.06.2026 09–12 Uhr
Workshop B, 24.06.2026 14–17 Uhr
Mögliche Themen: Erweiterte Grundlagen, Arbeitsoberfläche, Ebenen, Werkzeuge, Einstellungsebenen, Ebenenmasken, Smartobjekte, digitaler Workflow und Problemlösungen.
Format: Problemorientiert mit eigenen Dateien und/oder Themenbezogen mit vorhandenen Materialen in Kleingruppen bis zu 3 Personen.
Turnus: Auf Nachfrage in Kleingruppen von 1-3 Personen
- Grundlagen für Anfänger*innen oder
- Lösungsorientiertes Arbeiten für Personen mit Vorkenntnissen.
Anmeldung per E-Mail mindestens 2 Tage im Voraus. Es kann an einer Workstation (WIN-PC) aus unserem Pool oder einem eigenen Gerät (Adobe CC vorausgesetzt) gearbeitet werden.
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