| Die Angebote richten sich an Studierende der Fakultät Kunst + Gestaltung. |
Anmeldungen bitte von Ihrer Universitäts-E-Mail-Adresse aus unter Nennung der gewünschten Einführung / Workshops und ihres Studiengangs an fotowerkstatt[at]gestaltung.uni-weimar.de
Bei Interesse und Anmeldung müssen alle Module eines Einführungskurses belegt werden. Ein »springen« zwischen den Kursmodulen sowie späteres Einsteigen oder früheres Aufhören sind nicht möglich.
In allen Kursen gibt es eine Sicherheitseinweisung für die Arbeit in der Fotowerkstatt. Für diese, sowie für den Kursinhalt selbst gibt es jeweils einen Moodle-Kurs mit zugehörigem Test. Das erfolgreiche Absolvieren der zugehörigen Moodle-Kurse ist für eine selbstständige Arbeit im jeweiligen Bereich der Fotowerkstatt obligatorisch und muss in jedem neuen Semester erneut absolviert werden.
Im ersten Teil der Einführung beschäftigen wir uns mit den analogen Kameras der Fotowerkstatt: Wie wird ein Film geladen und welche Funktionen und Gestaltungsmöglichkeiten bietet die Kamera. Darauf folgt eine kurze Exkursion, bei der die Teilnehmer*innen ein SW-Film belichten und anschließend im Labor entwickeln. Im zweiten Teil beschäftigen wir uns mit der digitalen Weiterverarbeitung, dem Scannen und Postproduktion der Bilddaten.
Dauer: 8 Stunden
Materialkosten 7€
2-4 Teilnehmer*innen
Voraussetzungen: Das Arbeiten mit analogen Techniken erfordert handwerkliches Geschick und Interesse an technischen Prozessen. Wir arbeiten teilweise in völliger Dunkelheit. Im Umgang mit Chemikalien ist hohe Konzentration erforderlich.
Einführung #1, Teil 1. 23.02.2026 9–13 Uhr
Einführung #1, Teil 2. 27.02.2026 10–12 Uhr
Einführung #2, Teil 1. 23.02.2026 12–16 Uhr
Einführung #2, Teil 2. 27.02.2026 13–15 Uhr
Teil 1 der Einführung beginnt im SW-Labor. Wie funktioniert das Vergrößerungsgerät, welche Chemikalien müssen bereitgestellt werden, was gibt es zu beachten. Nach diesen Vorbereitungen erstellen wir zunächst ein Fotogramm sowie einen Kontaktabzug des SW-Films. Im zweiten Teil vergrößern wir eines der SW-Negative, steuern Kontraste, Helligkeit und beschäftigen uns mit Randgestaltung.
Dauer: 8 Stunden
Materialkosten: 7€
2–6 Teilnehmer*innen
Voraussetzungen: Das Arbeiten mit analogen Techniken erfordert handwerkliches Geschick und Interesse an technischen Prozessen. Wir arbeiten teilweise unter schwachem Rotlicht. Im Umgang mit Chemikalien ist hohe Konzentration erforderlich.
Einführung #3, Teil 1. 24.02.2026 9–13 Uhr
Einführung #3, Teil 2. 26.02.2026 9–13 Uhr
Arbeit mit Filmformaten im Großformat (10×12cm bis 20×25cm) mit der Fachkamera. Was unterscheidet das System neben der Aufnahmefläche von gängiger Analog- und Digitalkameratechnik. Welche zusätzlichen Gestaltungsmöglichkeiten bietet Fachkameratechnik und welche Schwierigkeiten gehen damit einher.
Wir arbeiten zunächst im Fotostudio und können je nach Wetterlage auch in den Außenbereich wechseln. Eine bereits absolvierte Einführung in das Fotostudio ist nicht zwingend notwendig, jedoch sehr hilfreich.
Dauer: 10 Stunden
Materialkosten: 12€
2–4 Teilnehmer*innen
Voraussetzungen: Das Arbeiten mit analogen Techniken erfordert handwerkliches Geschick und Interesse an technischen Prozessen. Wir arbeiten teilweise in völliger Dunkelheit.
Einführung #4, Teil 1. 03.03.2026 9–12 Uhr & 13—16 Uhr
Einführung #4, Teil 2. 05.03.2026 9–12 Uhr & 13–16 Uhr
Aus Negativen erzeugen wir mit diesem fotografischen Verfahren positive Papierabzüge. Der Salzdruck stammt aus der Frühzeit der Fotografie und wurde zwischen 1834 und 1839 von William Henry Fox Talbot entwickelt. Das Papier wird zunächst mit einer Gelantinelösung beschichtet und getrocknet. Anschließend wird das Papier sensibilisiert. Nach der erneuten Trocknung belichten wir ein Negativ im Kontaktdruckverfahren unter UV-Licht und entwickeln/fixieren das Ergebnis.
Als Negativvorlagen können entweder vorhandene Großformatnegative oder beliebige digitale Bilddaten benutzt werden, aus denen wir über einen Foliendruck Negative erzeugen.
Dauer: ca. 6 Stunden
Materialkosten: 7€
2–4 Teilnehmer*innen
Workshop 10.03.2026 9–16 Uhr
In dem Workshop möchten wir im ersten Teil das fotografieren mit einer analogen Mittelformatkamera auf SW-Rollfilm ausprobieren. Nachdem wir uns mit der Funktionsweise der MAMIYA RB67 vertraut gemacht haben, fotografieren wir zu Thema »Von Schnell zu Langsam, Von Langsam zu Schnell«. Anschließend wird der Film im Labor von den Teilnehmer*innen entwickelt.
Im zweiten Teil werden wir im SW-Labor je einen Handabzug von den Negativen vergrößern.
Dauer: ca. 8 Stunden
Materialkosten: 8€
2–4 Teilnehmer\*innen
Workshop Teil 1. 11.03.2026 9–13 Uhr
Workshop Teil 2. 13.03.2026 9–13 Uhr
Das Albumindruckverfahren wurde 1850 von Louis Désiré Blanquart-Evrard vorgestellt und ist in seiner feinen Detailwiedergabe modernen Fotopapieren immer noch überlegen. Zunächst werden wir einen Papierträger mit einer aus Hühnereiern gewonnenen Albuminlösung beschichten und trocknen. Anschließend werden die Papiere sensibilisiert und können im Kontaktdruckverfahren belichtet werden. Es folgen Entwicklung und Fixierung.
Als Negativvorlagen können entweder vorhandene Großformatnegative oder beliebige digitale Bilddaten benutzt werden, aus denen wir über einen Foliendruck Negative erzeugen.
Dauer: ca. 6 Stunden
Materialkosten: 8€
2–4 Teilnehmer*innen
Workshop 12.03.2026 9–16 Uhr
Ein beliebter Klassiker unter den fotografischen Edeldruckverfahren. Dem einfachen, umweltverträglichen und gesundheitlich unbedenklichen Verfahren stehen vergleichsweise wenige mögliche Tonwerte gegenüber, die erzeugt werden können. Daher soll zunächst auch das erstellen von Fotogrammen im Mittelpunkt stehen. Wir lösen zunächst zwei Salze entsprechend gewünschter Konzentration in Wasser auf. Diese können kurz vor der Verarbeitung miteinander gemischt und auf ein Papier aufgetragen werden. Das so sensibilisierte Papier kann unter UV-Licht belichtet werden und wird anschließend gewaschen und getrocknet.
Im Verlauf des Workshops können auf Wunsch zusätzlich digitale Dateien, die wir in der Werkstatt auf Folie ausdrucken können, als Negative im Kontaktdruckverfahren genutzt werden.
Dauer: ca. 6 Stunden
Materialkosten: 5€
2–6 Teilnehmer*innen
Workshop 16.03.2026 9–16 Uhr
1889 sicherte sich der schottische Chemiker und Fotograf W. W. J. Nicol das Patent zur Kallitypie. Ob sich, wie oftmals beschrieben, ähnlich viele Tonwerte wie bei Platin/Palladiumdruck erzeugen lassen, werden wir im Workshop beurteilen können.
Zunächst sensibilisieren wir einen Papierträger durch auftragen einer chemischen Lösung, die wir vorbereitend angemischt haben und die Lichtempfindlich ist. In einem den historischen Vorbildern nachempfundenen Kontaktdruck-Rahmen prüfen wir regelmäßig die Stärke der Belichtung bevor das Papier bei Zimmerlicht entwickelt und fixiert wird.
Dauer: ca. 6 Stunden
Materialkosten: 8€
2–4 Teilnehmer*innen
Workshop 17.03.2026 9–16 Uhr
Wir machen uns in diesem Workshop das 30×40cm Aufnahmeformat einer alten Reproduktionskamera zu nutze und belichten mit ihr analoges Farbnegativpapier. Die Papiernegative entwickeln wir zunächst maschinell in einem SW-Prozess. Das dabei noch nicht fixierte Ergebnis wird nun unter normalen Licht ein zweites Mal belichtet und anschließend per Hand im chemischen Prozess für Farbnegativpapier verarbeitet. Wie durch Zauberhand entsteht aus einem weichen, kaum zu erkennbaren SW-Negativbild beim Übergießen mit Farbentwickler ein farbiges Positiv, das ähnlich dem Polaroid ein Unikat ist.
Dauer: ca. 6 Stunden
Materialkosten: 6€
2–6 Teilnehmer*innen
Workshop 18.03.2026 9–16 Uhr
Workshop Platindruck
Der britische Erfinder William Willis konnte 1873 aus der 40 Jahre alten Entdeckung, das Kaliumtetrachloridoplatinat lichtempfindlich ist, ein fotografisches Druckverfahren entwickeln. Wir werden zunächst einen Papierträger mit einer chemischen Lösung sensibilisieren und anschließend trocknen. In einem den historischen Vorbildern nachempfundenen Kontaktdruck-Rahmen prüfen wir regelmäßig die Stärke der Belichtung bevor das Papier bei Zimmerlicht entwickelt wird.
Dauer: ca. 6 Stunden
Materialkosten: 8€
2–4 Teilnehmer*innen
Workshop 19.03.2026 9–16 Uhr
Im Fotostudio werden wir mit einer Großformat-Fachkamera fotografieren. Bei einer Fachkamera wird das Bild unter einem Dunkeltuch auf einer Mattscheibe eingestellt und mit einer Lupe die Schärfe kontrolliert. Schon die Projektion auf der Mattscheibe ist beeindruckend und lässt erahnen, welche Qualität die Fotografien später haben werden.
Statt auf Film, belichten wir auf analoges SW-Fotopapier und erzeugen so Papiernegative. SW-Fotopapier ist deutlich günstiger als Film, sodass wir größere Mengen produzieren können. Die Papiernegative werden anschließend im SW-Labor unter Rotlicht umkopiert, sodass wir als Ergebnis wieder einen SW-Positiv bekommen.
Unser Thema ist »Fotografisch malen – Konstruktivismus auf Fotopapier«
Dauer: ca. 6 Stunden
Materialkosten: 8€
2–6 Teilnehmer*innen
Workshop 20.03.2026 9-16 Uhr
Zum Thema »Weimar à la Becher – Strenge Blicke auf Zweckarchitektur« werden mit einer Großformat-Fachkamera fotografieren. Bei einer Fachkamera wird das Bild unter einem Dunkeltuch auf einer Mattscheibe eingestellt und mit einer Lupe die Schärfe kontrolliert. Schon die Projektion auf der Mattscheibe ist beeindruckend und lässt erahnen, welche Qualität die Fotografien später haben werden.
Während der Mittagspause werden die Filme maschinell entwickelt und danach digitalisiert und gedruckt.
Dauer: ca. 6 Stunden
Materialkosten: 5€
2–4 Teilnehmer*innen
Workshop 23.03.2026 9–16 Uhr
1851 entwickelten Frederick Scott Archer und Gustave Le Gray eine fotografische (Glas)-Platte, die als Ambrotypie, nasses Kollodium Verfahren oder Nassplattenverfahren bekannt wurde.
Wir werden in diesem Verfahren Glasplatten mit einer Kollodiumemulsion beschichten und sensibilisieren. Anschließend haben wir etwa 15 Minuten Zeit, die noch nasse Platte mit einer Großformatkamera zu belichten, entwickeln und zu fixieren. Nach dem auswaschen versiegeln wir die kratzempfindliche Platte mit einer Harz-Lavendelölmischung. Eine auf die Rückseitige der Glasplatte aufgetragene schwarze Lackierung sorgt dafür, das aus dem unterbelichteten Negativ ein Positivbild entsteht.
Dauer: ca. 8 Stunden
Materialkosten: 10€
2–4 Teilnehmer*innen
Workshop #1 24.03.2026 9–18 Uhr
Workshop #2 25.03.2026 9–18 Uhr
Zum Thema »Weimar à la Becher – Strenge Blicke auf Zweckarchitektur« werden wir im Fotostudio oder on Location mit einer Großformat-Fachkamera fotografieren. Bei einer Fachkamera wird das Bild unter einem Dunkeltuch auf einer Mattscheibe eingestellt und mit einer Lupe die Schärfe kontrolliert. Schon die Projektion auf der Mattscheibe ist beeindruckend und lässt erahnen, welche Qualität die Fotografien später haben werden.
Die Ergebnisse werden über die Mittagspause maschinell entwickelt. Anschließend digitalisieren wir die Negative und drucken diese aus.
Dauer: ca. 6 Stunden
Materialkosten: 10€
2–4 Teilnehmer*innen
Workshop 27.03.2026 9–16 Uhr
Mögliche Themen: Erweiterte Grundlagen, Arbeitsoberfläche, Ebenen, Werkzeuge, Einstellungsebenen, Ebenenmasken, Smartobjekte, digitaler Workflow und Problemlösungen.
Format: Problemorientiert mit eigenen Dateien und/oder Themenbezogen mit vorhandenen Materialen in Kleingruppen bis zu 3 Personen.
Turnus: Mittwoch vormittags vom 14.01. – 25.02.2026
09–10 Uhr Grundlagen für Anfänger*innen
10–12 Uhr Arbeiten mit Photoshop
Anmeldung per E-Mail mindestens 2 Tage im Voraus. Es kann an einer Workstation (WIN-PC) aus unserem Pool oder einem eigenen Gerät (Adobe CC vorausgesetzt) gearbeitet werden.
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