Leiter: Prof. Dr.-Ing. Silvio Beier

Herzlich Willkommen an der Professur Siedlungswasserwirtschaft und Technologien urbaner Stoffstromnutzungen

Die Konzeption neuer, innovativer Ver- und Entsorgungskonzepte auf Basis neuester technologischer Möglichkeiten ist von hervorragender Bedeutung, um die Potentiale anthropogener Ressourcen künftig effektiver als bislang auszuschöpfen. 

Der Schwerpunkt unserer Professur ist die Forschung zur Entwicklung von Verfahren der Nutzbarmachung von Rohstoff- und Energieinhalten, die in Abwässern gebunden sind. Hierzu zählen z. B. die Rückgewinnung von Phosphor, Stickstoff und Iod aus Abwasser und Klärschlamm. Überdies werden Technologien zur Wasserwiederverwendung, Entfernung neuartiger Schadstoffe aus kommunalen und industriellen Abwässern sowie urbane Infrastrukturelemente weiterentwickelt. Unsere Forschungsarbeiten sind dem Bauhausgedanken folgend interdisziplinär, fakultätsübergreifend und projektbezogen ausgerichtet.

Die Vertiefung Siedlungswasserwirtschaft ist ein Teil des Masterstudiengangs Umweltingenieurwissenschaften und bietet durch seine große Themenbreite viele sektorenübergreifende Anknüpfungspunkte zur Energie- und Kreislaufwirtschaft, aber auch des Emissionsschutzes und der Geotechnik. Unsere Studierenden gewinnen ein breites Fachwissen innerhalb des Wasserfaches, wie z. B. der Trinkwasseraufbereitung, integralen Siedlungsentwässerung, Abwasserbehandlung sowie im Betrieb und der Instandsetzung von Kanalsystemen. So werden die Weimarer Studierenden befähigt, komplexe, ingenieurtechnische Sachverhalte zu lösen und Verantwortung für unsere Gesellschaft und Infrastruktur zu übernehmen. Das Lehrprogramm wird durch umfangreiche Exkursionen und Gruppenarbeiten sowie begleitende Forschungstätigkeiten für Studierende unterstützt.

Bitte informieren Sie sich gern auf unserer Homepage über die Forschungs- und Lehrschwerpunkte der Professur. Unser gesamtes Team steht Ihnen für Fragen und Anregungen gern zur Verfügung.

Silvio Beier mit Team

Erstellt: 16. Mai 2024

Studierenden-Exkursion IFAT 2024 (München)

Dieses Jahr hieß es wieder: auf zur IFAT - Deutschlands bedeutendster Umwelttechnikmesse!

Im Rahmen einer 3-tägigen Exkursion haben sich 9 Studierende des Masterstudienganges Umweltingenieurwissenschaften und 5 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Professur Siedlungswasserwirtschaft u. Technologien urbaner Stoffstromnutzungen sowie der Professur Ressourcenwirtschaft auf den Weg zur Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaften nach München gemacht. 

1. Tag 

Gemeinsame Abfahrt mit der Deutschen Bahn von Weimar nach München um ca. 8:00 Uhr - ohne Zwischenfälle ;-)

In München Hauptbahnhof angekommen ging es mit dem ÖPNV sogleich zum ersten Exkursionsziel an die Isar, nicht etwa, um das kühle Nass zu genießen, sondern um eine der aktuell größten wasserbaulichen Maßnahmen der Stadtwerke München (SWM), die bauliche und ökologische Ertüchtigung der Wehranlage Großhesselohe zu besichtigen. Durch eine sehr anschauliche Führung der Verantwortlichen der SWM über die Baustelle konnten die Studierenden einen sehr direkten Einblick in die Abläufe und Details des Wasserbaus gewinnen. (www.swm.de/grosshesseloher-wehr

Nach einem kurzen Zwischenstopp und Anmeldung im Hotel ging es am späten Nachmittag zur „traditionsgemäßen“ Besichtigung einer der vielen Münchener Brauereien – diesmal zur Paulaner Schaubrauerei am Nockherberg. Wir bleiben also beim Element Wasser, hinzu kommen Gerste, Hopfen und Hefe. Über eine sehr anschauliche Führung wurden vom zuständigen Braumeister, nicht nur die gängigen Zutaten für das deutsche Reinheitsgebot, sondern auf sehr gelungene Weise, die verfahrenstechnischen Prozesse sowie notwendigen Tricks und Feinheiten der Herstellung eines Biers erklärt. Zum Wohl!

2. Tag

Der 2. Tag der Exkursion Stand ganz im Zeichen der IFAT 2024.

142.000 Besucher aus nahezu 170 Ländern und Regionen und 3.211 Aussteller aus 61 Ländern und Regionen waren auf dem Messegelände, um nur einige Zahlen Deutschlands zum Ausmaß Deutschlands bedeutendster Umwelttechnikmesse zu nennen. 

Neben einem Besuch und Vortrag des Messestandes der DWA sowie eines Ingenieurbüros hatten alle Beteiligten die Möglichkeit, selbstständig die Messe zu erkunden. Das hat den Vorteil, dass entsprechend unterschiedliche Interessengebiete besucht werden konnten. Für die Studierenden war die Messe eine gute Gelegenheit, um Informationen und Kontakte für deren Projekte und künftige Forschungsideen zu finden. Besonders aufgefallen ist der internationale Charakter der Messe. Erkenntlich wurde das vor allem durch die unterschiedlichen Lösungsansätze für Problemstellungen, die von Land zu Land stark variierten.

www.ifat.de

3. Tag

Irgendwann heißt es immer Auf Wiedersehen.  Wir traten die Rückreise nach Thüringen an. Krönender Abschluss - eine VIP-Tour im Kontext der Abwasserwirtschaft mit super Aussicht auf München.

Ankunft in Weimar 17:00 Uhr - ohne Verluste.

Do.
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Studierenden-Exkursion IFAT 2024 (München)

  • Datum: Donnerstag, 16. Mai 2024

Dieses Jahr hieß es wieder: auf zur IFAT - Deutschlands bedeutendster Umwelttechnikmesse!

Im Rahmen einer 3-tägigen Exkursion haben sich 9 Studierende des Masterstudienganges Umweltingenieurwissenschaften und 5 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Professur Siedlungswasserwirtschaft u. Technologien urbaner Stoffstromnutzungen sowie der Professur Ressourcenwirtschaft auf den Weg zur Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaften nach München gemacht. 

1. Tag 

Gemeinsame Abfahrt mit der Deutschen Bahn von Weimar nach München um ca. 8:00 Uhr - ohne Zwischenfälle ;-)

In München Hauptbahnhof angekommen ging es mit dem ÖPNV sogleich zum ersten Exkursionsziel an die Isar, nicht etwa, um das kühle Nass zu genießen, sondern um eine der aktuell größten wasserbaulichen Maßnahmen der Stadtwerke München (SWM), die bauliche und ökologische Ertüchtigung der Wehranlage Großhesselohe zu besichtigen. Durch eine sehr anschauliche Führung der Verantwortlichen der SWM über die Baustelle konnten die Studierenden einen sehr direkten Einblick in die Abläufe und Details des Wasserbaus gewinnen. (www.swm.de/grosshesseloher-wehr

Nach einem kurzen Zwischenstopp und Anmeldung im Hotel ging es am späten Nachmittag zur „traditionsgemäßen“ Besichtigung einer der vielen Münchener Brauereien – diesmal zur Paulaner Schaubrauerei am Nockherberg. Wir bleiben also beim Element Wasser, hinzu kommen Gerste, Hopfen und Hefe. Über eine sehr anschauliche Führung wurden vom zuständigen Braumeister, nicht nur die gängigen Zutaten für das deutsche Reinheitsgebot, sondern auf sehr gelungene Weise, die verfahrenstechnischen Prozesse sowie notwendigen Tricks und Feinheiten der Herstellung eines Biers erklärt. Zum Wohl!

2. Tag

Der 2. Tag der Exkursion Stand ganz im Zeichen der IFAT 2024.

142.000 Besucher aus nahezu 170 Ländern und Regionen und 3.211 Aussteller aus 61 Ländern und Regionen waren auf dem Messegelände, um nur einige Zahlen Deutschlands zum Ausmaß Deutschlands bedeutendster Umwelttechnikmesse zu nennen. 

Neben einem Besuch und Vortrag des Messestandes der DWA sowie eines Ingenieurbüros hatten alle Beteiligten die Möglichkeit, selbstständig die Messe zu erkunden. Das hat den Vorteil, dass entsprechend unterschiedliche Interessengebiete besucht werden konnten. Für die Studierenden war die Messe eine gute Gelegenheit, um Informationen und Kontakte für deren Projekte und künftige Forschungsideen zu finden. Besonders aufgefallen ist der internationale Charakter der Messe. Erkenntlich wurde das vor allem durch die unterschiedlichen Lösungsansätze für Problemstellungen, die von Land zu Land stark variierten.

www.ifat.de

3. Tag

Irgendwann heißt es immer Auf Wiedersehen.  Wir traten die Rückreise nach Thüringen an. Krönender Abschluss - eine VIP-Tour im Kontext der Abwasserwirtschaft mit super Aussicht auf München.

Ankunft in Weimar 17:00 Uhr - ohne Verluste.


Umweltingenieurwissenschaften, B. Sc.

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Umweltingenieurwissenschaften, M.Sc.

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