Angebote für studentische Arbeiten

Nachfolgend sind Themenvorschläge für studentische Arbeiten gelistet. Je nach Umfang und Bearbeitungstiefe werden die Themen als Studien-, Bachelor- oder Masterarbeit vergeben. Bei Interesse bitte beim Betreuer melden.

Eine Formatierungsanleitung für Abschlussarbeiten an der Professur Siedlungswasserwirtschaft finden Sie hier.

Masterarbeit (ab sofort)

Thema:
Förderung interkommunaler Zusammenarbeit im Stoffstrommanagement durch digitale Methoden (Projekt KONNEKT)

Ziel- und Problemstellung

Es sollen Best-Practice-Beispiele einer guten interkommunalen Zusammenarbeit zusammengetragen werden. Welche Erfolgsfaktoren bestehen, wo befinden sich Hürden und Barrieren? Im Rahmen einer definierten Untersuchungsregion (Saarland) soll ein Konzept zum Wissensmanagement für Kommunen entstehen. Schwerpunkt dieser Arbeit soll es sein, moderne, digitale Methoden und Werkzeuge für ein interkommunales Wissensmanagement zusammengetragen bzw. vorzuschlagen und neben Voraussetzungen, Funktionen und Wirkungen auch die Kostenstruktur wissenschaftlich zu beleuchten.

Ansprechpartner

Bei Interesse schreiben Sie bitte eine E-Mail an: anna.pfannstiel[at]uni-weimar.de  

Thema:
Entwicklung einer Definition von nachhaltigeren Gewerbegebieten und Entwicklung von Kriterien bzw. key performance indicators.

Ziel- und Problemstellung

Nicht nur die Umgestaltung des bewohnten Siedlungsraumes hinzu CO2-, energieneutralen, klimaangepassten und naturverträglichen Räumen - Oasen im Siedlungsraum - ist eine Aufgabe um auf aktuelle und künftige Herausforderungen (Klimaneutralität, …) zu reagieren. Aber wie verhält es sich mit bestehenden oder noch zu geplanten Gewerbegebieten? Wie kann ein Raum der als Ziel allein die rentable Erzeugung von Gütern verfolgt zu einem nachhaltig(er)en Baustein einer Siedlungsstruktur werden?

 

Im Rahmen der Abschlussarbeit ist zu untersuchen, wann ein Gewerbegebiet als nachhaltig gilt und welche Kriterien für eine Bewertung als maßgebend gelten könnten. 

Ansprechpartner

Bei Interesse schreiben Sie bitte eine E-Mail an: gregor.steinhoefel[at]uni-weimar.de  

Thema:
Entwicklung von Leitlinien für nachhaltige, zukunftsfähige Wohnquartiere (Neubau, Bestand) im Kontext flüssiger Stoffströme am Fallbeispiel 

Ziel- und Problemstellung

Im Rahmen der Abschlussarbeit sind auf Grundlage einer breiten Literaturrecherche (international) zu bereits erprobten Projektbeispiele, an das Fallbeispiel angepasste Empfehlungen und Hilfestellungen bei der Umsetzung von Maßnahmen im siedlungswasserwirtschaftlichen Kontext zu mehr Nachhaltigkeit im Wohnquartier herauszuarbeiten. 

Ansprechpartner

Bei Interesse schreiben Sie bitte eine E-Mail an: gregor.steinhoefel[at]uni-weimar.de  

Thema:
Optimierung des Quartierswassermanagements durch die Implementierung des multifunktionalen Fassadenbegrünungsmoduls (Projekt VertiKKA)

Ziel- und Problemstellung

In städtischen Gebieten stehen Kommunen vor wachsenden Herausforderungen im Wassermanagement. Aufgrund des Klimawandels, der zu häufigeren Starkregenereignissen und längeren Dürreperioden führt, sind Anpassungsmaßnahmen unausweichlich. Blau-grüne Infrastrukturkonzepte wie die VertiKKA gewinnen an Bedeutung, da sie das Umfeld verbessern, die Lebensqualität erhöhen und das Mikroklima positiv beeinflussen. Fassadenbegrünungssysteme wie VertiKKA bieten zudem Möglichkeiten zur Wasser­wieder­verwendung und -speicherung, um die Kanalisation zu entlasten.

 

Diese Masterarbeit zielt darauf ab, die Auswirkungen und Skalierungseffekte der VertiKKA auf das Wassermanagement im Quartiersmaßstab zu unter­suchen. Des Weiteren sollen Implementierungsstrategien entwickelt werden. Die Untersuchung erfolgt an einem vorab definierten Quartier.

Ansprechpartner

Bei Interesse schreiben Sie bitte eine E-Mail an: gloria.maria.kohlhepp[at]uni-weimar.de  

Masterarbeit (ab Juni 2024)

Thema:
Analyse der Reinigungsleistung der VertiKKA zur Grauwasseraufbereitung während der Einfahrphase und Untersuchung der Veränderungen der Reinigungsmechanismen über die Zeit

Hintergrund:

Die Behandlung und Wiederverwendung von Grauwasser gewinnt zunehmend an Bedeutung im Kontext der nach­haltigen Wassernutzung und -wiederverwendung. Begrünte Fassadenkläranlagen, bieten eine vielversprechende Möglichkeit Grau­wasser effizient zu reinigen. Ein Beispiel einer solchen Anlage ist das multifunktionale Fassadenbegrünungsmodul „VertiKKA“. Die Reinigungsleistung der VertiKKA spielt bei der Umsetzung eine entscheidende Rolle. Da im Winter zur Frostsicherung die Anlage abgeschaltet werden muss, oder es zu länger anhaltenden Wartungsarbeiten an der Anlage komme könnte, ist die Betrachtung der Einfahrphase besonders interessant. Die Einfahrphase gilt als beendet, wenn sich die Ablaufwerte der Grauwasserreinigung stabilisiert haben.

Das Ziel:

Das Hauptziel dieser Abschlussarbeit ist es, die Einfahrphase der VertiKKA zu untersuchen, um ihre Eignung für die Aufbereitung von Grauwasser vor allem in der Startzeit zu bewerten. Dabei sollen sowohl die Reinigungseffizienz als auch die Abbaumechanismen im Substrat über die Zeit betrachtet werden. 

Ansprechpartner

Bei Interesse schreiben Sie bitte eine E-Mail an: gloria.maria.kohlhepp[at]uni-weimar.de