Zitrone wird mit Mikrofonkopf ausgepresst.
Foto: Fabian Grodde/Robert Brock

Wohl kaum eine Universität in Deutschland dürfte der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Medien ein größeres Gewicht beimessen. An der 1996 eingerichteten Fakultät Medien begegnen sich Geisteswissenschaftler und Ökonomen, Informatiker und Künstler. Gemeinsam tragen sie der wachsenden Bedeutung der Medien Rechnung. Die Fakultät praktiziert damit im Kleinen die Philosophie der gesamten Universität: Vernetztes Denken und der Blick über die Disziplinen hinaus stehen im Vordergrund.

Das Weimarer Studienprogramm bildet kreative und wissenschaftlich arbeitende Medienschaffende aus. Schwerpunkt ist das Projektstudium - an der Schnittstelle von Lehre und Forschung erarbeiten Studierende praktische und analytische Lösungen für offene Fragen. Die Modularisierung der Lehre ermöglicht die Ausrichtung des Studiums an den eigenen Interessen und aktuellen Entwicklungen der beruflichen Praxis.

Eine Vielzahl von Lehrangeboten und Veranstaltungen, die in Französisch oder Englisch durchgeführt werden sowie eine intensive Pflege und Förderung von Kooperationen mit Universitäten im Ausland festigen den internationalen Charakter der Fakultät Medien. So wird seit 1998 das gemeinsame Studienprogramm »Europäische Medienkultur« mit der Université Lumière Lyon 2 angeboten. Im Fachbereich Medieninformatik gibt es drei englisch-sprachige Masterstudiengänge, darunter seit dem Wintersemester 2017 »Digital Engineering« in Kooperation mit der Fakultät Bauingenieurwesen. So fördert man an der Fakultät Medien den internationalen Austausch der Studierenden untereinander und bereitet sie optimal auf den globalen Arbeitsmarkt vor.

Die Fakultät Medien bietet folgende Studiengänge an:

  • Medieninformatik, B.Sc.
  • Computer Science for Digital Media, M.Sc.
  • Human-Computer Interaction, M.Sc.
  • Digital Engineering, M.Sc.
  • Medienkultur, B.A.
  • Medienwissenschaft, M.A.
  • Medienmanagement, M.A.

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