Neuerscheinung »Caring City – Potenziale für nachhaltige und soziale Stadtentwicklung«
In den letzten Jahren hat die »Caring City« als Konzept zur Überwindung der vielfältigen Care-Krisen in vielen Städten weltweit Eingang in feministische und städtebauliche Debatten sowie in die Kommunalpolitik gefunden. In einer Studie untersuchten die Autorinnen Sandra Huning, ehemals Vertretungsprofessorin für Stadtplanung an der Bauhaus-Universität Weimar, sowie Hannah Müller, Kollegiatin im Graduiertenkolleg »Gewohnter Wandel« an der Fakultät Architektur und Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar, die Entstehung, Umsetzung und das Potenzial von Caring Cities für eine nachhaltige und sozial gerechte Stadtentwicklungspolitik.
Auf Grundlage einer internationalen Literaturrecherche und ausgewählter Fallstudien stellt eine Neuerscheinung die Ergebnisse der Studie vor. Sie gibt einen Überblick über die Caring-City-Politik in ausgewählten Städten in Europa und Lateinamerika, über ihre Entstehung, Ziele und wesentlichen Elemente. Caring-City-Maßnahmen und -Projekte reichen von integrierten Care-Strategien über Care-Systeme und Care-Zentren auf Nachbarschafts- und Quartiersebene bis hin zu Netzwerken zur gegenseitigen Unterstützung und gesellschaftlichen Sensibilisierung.
Die Veröffentlichung benennt und beschreibt die zentralen Bausteine und diskutiert, unter welchen Voraussetzungen diese auch im deutschsprachigen Raum bei unterschiedlichen lokalen Akteuren Anwendung finden können.
Caring Cities.
Potenziale für eine nachhaltige und soziale Stadtentwicklung?
Huning, Sandra & Müller, Hannah
Im Rahmen der Schriftenreihe IfEU.OPEN des Instituts für Europäische Urbanistik, 2025
Link zur Publikation: https://doi.org/10.25643/dbt.68371
