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Foto: Thomas Müller
Foto: Thomas Müller
Erstellt: 20. Januar 2026

Interdisziplinärer Workshop widmete sich im Dezember 2025 dem Thema »Antisemitismus und Universität«

In der Lounge der Universitätsbibliothek der Bauhaus Universität Weimar kamen am 4. und 5. Dezember 2025 Vertreter*innen unterschiedlicher Institutionen zusammen, um sich mit dem Thema »Antisemitismus und Universität« auseinanderzusetzen, ihre Beiträge aus unterschiedlichen Forschungszusammenhängen zu präsentieren und sich darüber auszutauschen.
Zwei Büchertische mit einschlägiger Literatur ergänzten das Format; einer organisiert vom RIAS Thüringen, einer der Gesellschaft für kritische Bildung.

Nach einem Grußwort des Präsidenten der Bauhaus Universität Weimar, Prof. Peter Benz, und einer kurzen Einführung durch die Veranstalter*innen, Dr. Gottfried Schnödl und Prof. Dr. Eva Krivanec, startete der – von etwa 30 ZuhörerInnen besuchte – Workshop mit einem Vortrag Prof. Dr. Jens Christian Wagners unter dem Titel »Entgleiste Debatte. Wie der israelisch-palästinensische Konflikt den 80. Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald überschattete«. Wagner rekapitulierte hier u. a. die Ereignisse um die Einladung und Ausladung des Professors für Philosophie an der New School for Social Research in New York, Omri Boehm und referierte dabei nicht zuletzt die Rolle der beteiligten Institutionen und Personen. Aktuelle Debatten zur sogenannten Erinnerungskultur spielten in Wagners Ausführungen ebenfalls eine Rolle.

Im zweiten Vortrag des Tages beschäftigte sich die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Dr. Franziska Haug mit der »Funktion des Antisemitismus in queerfeministischen Debatten«. Ausgangspunkt war Haugs Bild einer Queerforschung, welche dazu angetreten war, identitäre Zuschreibungen aufzubrechen. Der Diskrepanz zwischen einem solchen Anspruch und der Bedeutung, welche antisemitische Denkfiguren für einige Stränge aktueller Queerforschung (und für Teile des Queeraktivismus) besitzen, versuchte Haug mit Verweis auf die schwindende Bedeutung der Kritik kapitalistischer Gesellschaft innerhalb dieser Forschung zu begegnen: An die Stelle dieses common ground hätte sich Antisemitismus als neuer Bezugspunkt etablieren können, an dem unterschiedlichste Stränge der Queer Theory anschließen würden. Der Vortrag nahm Argumentationen aus einem Artikel Haugs auf, der hier einzusehen ist: www.researchgate.net/publication/378053987_No_Pride_in_Israeli_Apartheid_Zur_Funktion_des_Antisemitismus_in_queerfeministischen_Diskursen.

Nach einer kurzen Kaffeepause trug Dr. Gottfried Schnödl als einer der beiden Veranstalter des Workshops zum Thema »Reflex und Reflexion. Antisemitismus und die Konjunktur des Unmittelbaren in Kultur- und Geisteswissenschaften« vor. Schnödl versuchte zu zeigen, dass die antisemitischen Denkfiguren, welche in einigen Theorieformationen der letzten Jahre und Jahrzehnte eingewandert sind, jeweils mit dem Ausfall einer reflexiven Vermittlung von Begriff und Sache einhergingen. Dieser Ausfall hätte einerseits denkerische Kurzschlüsse, andererseits das Aufkommen eines neuen Manichäismus zur Folge, wie sich an unterschiedlichsten Stellen aktueller Theorieentwicklung aufweisen ließe.

Mit dem Leiter des Zentrums für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Stephan Grigat, trug im Anschluss ein ausgewiesener Experte der Geschichte des Antisemitismus vor. Dem Thema, »Kritische Theorie des Nahost-Konflikts: Welche Rolle spielt der Antisemitismus bei der Beschäftigung mit Israel?« näherte sich Grigat mit Verweis auf die Kontinuität antisemitischer Denkmuster im arabischen Raum, welche bereits lange vor der Staatsgründung Israels bestanden hätten und zum Teil als Übernahmen des nationalsozialistischen Vernichtungsantisemitismus – etwa über die Vermittlung durch den Mufti von Jerusalem, Mohammed Amin al-Husseini und den nationalsozialistischen, in den arabischen Raum sendende Radiostation Zeesen – beschrieben werden könnten.

Die an der Friedrich-Schiller-Universität Jena lehrende Philosophin Dr. Peggy H. Breitenstein widmete sich in ihrem, den Tag abschließenden Vortrag der Auseinandersetzung mit J. F. Fries am philosophischen Institut an der Jenaer Universität. Dazu stellte sie zunächst eine gemeinsam mit Studierenden erarbeitete Initiative vor, welche auf die antisemitischen Auslassungen Fries‘ hinweist und seine Ehrung durch die Stadt Jena und das Institut für Philosophie (in Form einer Büste) problematisiert.

Der zweite Tag startete mit einem Vortrag der Leiterin der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Thüringen, Dr. Susanne Zielinski, welche unter dem pointierten Titel: »Alle gegen Zionisten‘. Antisemitismus in akademischen Kontexten in Thüringen« einen erschreckenden Einblick in die aktuelle Lage der Universitäten gab. Sie dokumentierte antisemitische Handlungen, Aussagen, Tags oder offene Aktionen sowohl von Studierenden der Universitäten in Thüringen sowie von Teilen des Lehrkörpers. Zudem verwies Zielinski auf Probleme innerhalb administrativer Strukturen, so hätten beispielsweise universitäre Antidiskriminierungsstellen mitunter Probleme damit, gegenwärtigen Antisemitismus als solchen zu erkennen, zu benennen und ihm entgegenzutreten.

Im Anschluss sprach der Wissenschaftsjournalist Dr. Christoph David Piorkowski vom »Antisemitismus des guten Gewissens« in Teilen akademischer Theoriebildung. Im falschen Bewusstsein der eigenen moralischen Überlegenheit würde sich eben dieser Antisemitismus gerade nicht gegen das Leid der Palästinenser, sondern vielmehr gegen den Staat Israel als solchen stellen. Ginge es um humanistische Ziele, so Piorkowski, dann müssten sich die Proteste gegen die Hamas, für eine demokratische Ordnung im Gazastreifen, gegen Hetze und Kriegstreiberei, für die Freilassung der Geiseln usw. richten. Dies aber sei offensichtlich nicht der Fall, so Piorkowski in Anlehnung an seinen gleichnamigen Artikel, der hier eingesehen werden kann: https://www.philomag.de/artikel/vom-antisemitismus-des-guten-gewissens-teil-1.

Anhand zweier Mordfälle, denen im Wien der Zwischenkriegszeit Hugo Bettauer und Moritz Schlick zum Opfer gefallen waren, versuchte im Anschluss daran Prof. Dr. Eva Krivanec, den Zusammenhang von »Antiintellektualismus und Antisemitismus« nachzuspüren. Dabei verband die Organisatorin des workshops die Dreyfuß-Affäre und das damals erfolgte Aufkommen des Begriffs des »Intellektuellen« als diffamierende Fremdbezeichnung mit den genannten Mordfällen, die beide von rechter Seite als antisemitisch ausgegeben – und affirmiert worden waren.

Zuletzt zeigte Ilse Bindseil mit ihrem in der Zwischenzeit bereits hier veröffentlichten Vortrag: https://bruchstuecke.info/2025/12/31/vom-intellektuellen-gestus-des-durchblicks

unter dem Titel »Auf den Begriff bringen. Nachruf auf eine starke Option« die Probleme, welche mit der Verwendung eines starken Antisemitismusbegriffs einhergehen können. Dieser würde eine selbstreflexive Bewegung des Denkens erschweren und mithin dazu beitragen, dass sich Denken zur Position verfestige.

Nicht zuletzt diese These Bindseils wurde in der den Workshop abschließenden Diskussion noch einmal lebhaft debattiert. Zudem wurden einige Argumente des Workshops wieder aufgegriffen und zueinander in Verbindung gebracht. Schließlich kam, wenig überraschend, die Frage nach den Möglichkeiten auf, sich dem Antisemitismus entgegenzustellen.

Das Organisationsteam bedankt sich bei allen Teilnehmenden für ihre Tagungsbeiträge und die fruchtbaren Diskussionen.

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