Forschungsergebnisse sichtbar machen: Bauhaus-Universität Weimar startet eigene Universitätsbibliographie
Seit dem 5. Januar 2026 ist die Universitätsbibliographie der Bauhaus-Universität Weimar online verfügbar. Nachdem entsprechende Plattformen an der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie an der Technischen Universität Ilmenau schon seit einiger Zeit genutzt werden können, wurde jetzt auch ein System für die Weimarer Universität freigeschaltet.
Die Universitätsbibliographie dient als zentrales Nachweisinstrument für Veröffentlichungen von Mitgliedern und Angehörigen der Bauhaus-Universität Weimar. Erfasst werden Publikationen ab dem Berichtsjahr 2022 – von Konferenzbeiträgen über Bücher und Buchbeiträge bis hin zu Aufsätzen in wissenschaftlichen Zeitschriften. Auch Dissertationen sind in der Bibliographie verzeichnet. Grundlage für die Erfassung der bibliographischen Angaben bilden Metadaten aus dem Katalog K10plus, der Datenbank Scopus sowie der Digitalen Bibliothek Thüringen (DBT). Darüber hinaus können Universitätsmitglieder und -angehörige bislang nicht erfasste Publikationen selbstständig in das Portal eintragen. Perspektivisch wird die Universitätsbibliographie an das im Aufbau befindliche Forschungsinformationssystem (FIS) der Bauhaus-Universität Weimar angebunden. Damit sollen bibliographische Nachweise künftig direkt mit Projekten und weiteren Forschungsinformationen verknüpft werden können.
Aus Sicht des Vizepräsidenten für Forschung und Projekte der Bauhaus-Universität, Prof. Dr. Guido Morgenthal, bietet die Bibliographie einen kompakten Überblick über die aktuellen Forschungsthemen an der Bauhaus-Universität Weimar. Sie leiste damit einen wichtigen Beitrag zur strategischen Weiterentwicklung der Forschung an der Universität.
Zugleich macht die Bibliographie den grundlegenden Wandel im wissenschaftlichen Publikationswesen sichtbar: Der überwiegende Teil der Veröffentlichungen erscheint mittlerweile online. Von den insgesamt 378 für das Jahr 2025 erfassten Publikationen waren 363 Online-Publikationen. Der Anteil an Print-Publikationen lag lediglich bei vier Prozent.
Die Bauhaus-Universität setzt mit dieser Bibliographie ein zentrales Ziel der Thüringer Strategie zur Digitalisierung im Hochschulbereich um: den Aufbau eines Monitorings für Open-Access-Veröffentlichungen an allen Thüringer Hochschulen. Die Zahlen zeigen, dass Open Access immer mehr an Bedeutung gewinnt. Bezogen auf das Jahr 2025 waren 232 der 363 Online-Publikationen frei zugänglich und damit im Open Access erschienen – ein Anteil von 64 Prozent. »Hier machen sich die Verträge mit den großen Wissenschaftsverlagen bemerkbar, die es unseren Wissenschaftler*innen erlauben, in deren Zeitschriften auf dem Weg des Open Access zu veröffentlichen«, erklärt Bibliotheksdirektor Dr. Frank Simon-Ritz.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://bibliographie.uni-weimar.de/
Für Rückfragen steht Ihnen gerne Dr. Frank Simon-Ritz, Leiter der Universitätsbibliothek, per E-Mail frank.simon-ritz[at]uni-weimar.de oder telefonisch: +49 (0) 36 43/58 28 00 zur Verfügung.
