Filmvorführung mit Regisseurin Laura Horelli
Am Donnerstag, 25. Juni 2026, 18.30 Uhr findet eine öffentliche Filmvorführung mit anschließendem Gespräch statt. Gezeigt wird der Film »Jokinen« der Künstlerin und Filmemacherin Laura Horelli.
Der Film von Laura Horelli, der auf der 67. Berlinale Premiere feierte, ist eine ästhetische Reise in die Geschichte des sogenannten Yokinen-Prozesses, den die Kommunistische Partei der USA 1931 in Harlem organisierte, um den innerparteilichen Rassismus als Hindernis für die Kameradschaft vor Gericht zu stellen. Der Film beleuchtet die Geschichte des Angeklagten, eines finnischen Einwanderers namens August Jokinen, der sich nach dem Prozess zu einem engagierten Verfechter der Bürgerrechte entwickelte und schließlich aufgrund seiner politischen Verbindungen aus den Vereinigten Staaten ausgewiesen wurde.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der zweitägigen internationalen Konferenz »Archaeologies of the Communist Avant-Gardes« statt, die von der Professur Kunst- und Kulturgeschichte der Fakultät für Architektur und Stadtplanung der Bauhaus-Universität in Zusammenarbeit mit dem Departement für Kunstgeschichte und Archäologie der Universität Fribourg ausgerichtet wird.
Die Filmvorführung wird in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen organisiert. Im Anschluss findet ein Gespräch mit der Regisseurin statt.
JOKINEN
Donnerstag, 25. Juni 2026, 18.30 Uhr
Maurice-Halbwachs-Auditorium
Steubenstraße 6, Weimar
Weitere Informationen zum Film: https://www.uni-weimar.de/de/universitaet/aktuell/veranstaltungskalender/titel/jokinen-film-screening-with-director-laura-horelli/
Weitere Informationen zum Film: https://www.uni-weimar.de/de/universitaet/aktuell/veranstaltungskalender/titel/jokinen-film-screening-with-director-laura-horelli/

