DFG-Projekt zu autoritärem Urbanismus gestartet
Am 1. September 2025 ist an der apl. Professur European Cities and Urban Heritage das DFG-geförderte Forschungsprojekt zu Autoritärer Stadtentwicklung im 21. Jahrhundert. Progressiver Städtebau und partizipative Planung in Ungarn und Serbien gestartet.
Für drei Jahre wird sich das Projektteam, bestehend aus apl.-Prof. Dr.-Ing. Daniela Zupan (Projektleitung), M. Sc. Tanja Potežica und M. Sc. Lilla Varga, mit dem Zusammenwirken von Urbanismus und Autokratisierung befassen. »Wir interessieren uns dafür, wie Städtebau und Stadtplanung in heutigen Gesellschaften politisch mobilisiert werden, und welche Ausprägungen und Arbeitsweisen dabei beobachtet werden können«, so Daniela Zupan. Dabei nimmt das Projektteam Manifestationen in den Blick, die gängigen Vorstellungen autoritären Urbanismus entgegenlaufen, nämlich am menschlichen Maßstab orientierte Aufwertungsprojekte öffentlicher Räume und partizipative Planungsprozesse. Tanja sagt dazu, dass »gerade das Umdenken von Praktiken, die als Demokratisierungsindikatoren verstanden werden, es so interessant und vor allem relevant macht, dieser Frage nachzugehen.«Mit Ungarn und Serbien werden zwei seit den 2010er Jahren besonders stark von Autokratisierung geprägte Kontexte in den Blick genommen.
Autoritäre Stadtentwicklung im 21. Jahrhundert. Progressiver Städtebau und partizipative Planung in Ungarn und Serbien
Fördergeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Laufzeit: September 2025 - August 2028
Projektleitung: apl. Prof. Dr.-Ing. Daniela Zupan
Projektmitarbeiterinnen: M. Sc. Tanja Potežica und M. Sc. Lilla Varga
Weitere Informationen zum Vorhaben finden Sie hier.
