„Arbeiter verlassen die Fabrik“ von Anna Linke gewinnt Gold bei Bundesfilmfestival
Die Studentin der Fakultät Gestaltung im Studiengang Visuelle Kommunikation, hat am vergangenen Wochenende mit ihrem Kurzfilm »Arbeiter verlassen die Fabrik« auf dem Bundesfilmfestival in der Kategorie Spielfilm gewonnen. Vom 2. bis 5. Juni 2011 geht der mehrfach gekürte Film bei den 69. Deutschen Filmfestspielen in St. Wolfgang/Obb. an den Start.
Nach den Auszeichnungen des Filmes auf dem kurzundschön-Filmfestival im November letzten Jahres und dem Landesfilmfestival Thüringen im März 2011 konnte Anna Linke sich auch beim Bundesfilmfestival in Wiesbaden gegen die Konkurrenz behaupten. Mit diesem Gewinn einher geht die Nominierung für die 69. Deutschen Filmfestspiele in St. Wolfgang/Obb. am nächsten Wochenende.
„Arbeiter verlassen die Fabrik“ entstand im Rahmen eines freien Projektes bei Prof. Herbert Wentscher und ist narrativer Natur. Die Protagonistin Karin arbeitet in einer Metallfabrik und erledigt Tag für Tag die gleichen eintönigen Handriffe. Um dem zu entfliehen, kreiert sie vor Arbeitsbeginn heimlich seltsame Metallfiguren. Als ein neuer Kollege in der Fabrik anfängt, endet die Eintönigkeit: der Mann findet Gefallen an Karin und ihren Figuren, sodass die beiden bald um die Wette schweißen.
Die 26-jährige Hamburgerin Anna Linke bereitet sich im Moment auf ihren Abschluss an der Bauhaus-Universität Weimar vor. Auch ihr Diplom soll sich dem Metier Film widmen, auf das sich die Studierende schon früh spezialisiert hat. Die Dreharbeiten zum Abschlussfilm sind für den Spätsommer dieses Jahres geplant.
Gefördert wird Anna Linke durch ein Stipendium des Fördervereins Familie Fiedler. Bereits eineinhalb Jahre wurde Sie in Form einer monatlichen Zuwendung finanziell unterstützt. Das Stipendium wurde jüngst um weitere zwölf Monate verlängert.
Die Deutschen Filmfestspiele sind eine kulturelle Veranstaltung rund um den unabhängigen, nicht kommerziellen Film. Sie finden jedes Jahr am Christi-Himmelfahrts-Wochenende in einem anderen Bundesland statt. Sie stellen den filmischen und gesellschaftlichen Höhepunkt des Jahres im Bundesverband Deutscher-Filmautoren (BDFA) dar.
Für Rückfragen steht Ihnen gern Romy Weinhold, Fakultät Gestaltung, zur Verfügung.
Romy Weinhold
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