Animationsfilm von Masterstudentin im Wettbewerb beim Filmfestival Max Ophüls Preis
Anya Ryzhkova, Masterstudentin in Medienkunst/Mediengestaltung, feiert am Mittwoch, 21. Januar 2026, die Premiere ihres Abschlussfilms »vremya fewral’ / STILL FEBRUARY« im Wettbewerb Kurzfilm des Filmfestivals Max Ophüls Preis. Erstmals sind in diesem Jahr Animationsfilme offiziell in den Wettbewerben des Festivals zugelassen.
Das Filmfestival Max Ophüls Preis gilt als eine der wichtigsten Plattformen für den filmischen Nachwuchs im deutschsprachigen Raum. Im Wettbewerb Kurzfilm treten 25 ausgewählte Filme gegeneinander an. Sie konkurrieren um den Preis »Bester Kurzfilm« und den »Publikumspreis Kurzfilm«, die jeweils mit 5.000 Euro dotiert sind.
In »vremya fewral’ / STILL FEBRUARY« verarbeitet die russsiche Regisseurin persönliche Erfahrungen von Verlust, Orientierungslosigkeit und innerem Stillstand im Kontext des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Im Zentrum des Films steht eine wolfsmenschliche Figur, die in einer von Feuer und Zerfall bedrohten Welt erwacht und zunächst nicht begreift, warum alles um sie herum verschwindet. Erst allmählich erkennt sie eine zerstörerische Gewalt, die Vergangenheit und Zukunft gleichermaßen auslöscht. Am Ende bleibt ihr nur eine Möglichkeit, sich selbst zu retten.
Der Film verbindet individuelle Erfahrungen mit dokumentarischem Material. Die animierte Welt besteht aus realen Zeitungsfragmenten und Zeitzeugenberichten über den Krieg in der Ukraine, gesammelt seit Beginn der Invasion. So macht der Film Schmerz, Ohnmacht und das Ringen um Wahrnehmung sichtbar. »Der Film ist die persönlichste Arbeit, die ich je gemacht habe, weil er aus meinen eigenen Gefühlen von Verlust, Zerstörung und dem Einfrieren der Zeit entsteht«, so Anya Ryzhkova.
Neben der Regisseurin arbeiteten weitere Studierende und Alumni der Bauhaus-Universität Weimar an der Realisierung des Films. Wolfgang Kissel, Professor für Medien-Ereignisse, und die damalige Künstlerische Mitarbeiterin Franka Sachse betreuten das Projekt.
Filmfestival Max Ophüls Preis
19. bis 25. Januar 2026
in den Kinos in Saarbrücken und Umgebung
Premiere:
Mittwoch, 21. Januar 2026, 18 Uhr
Screenings im CineStar Saarbrücken:
Mittwoch, 21. Januar 2026, 18.00 Uhr, Saal 11
Donnerstag, 22. Januar 2026, 20.45 Uhr, Saal 3
Freitag, 23. Januar 2026, 12.30 Uhr, Saal 4
Samstag, 24. Januar 2026, 10.00 Uhr, Saal 1
Sonntag, 25. Januar 2026, 13.00 Uhr, Saal 5
Ort:
CineStar Saarbrücken
St. Johanner Straße 61
66115 Saarbrücken
»vremya fewral’ / STILL FEBRUARY«
Regie: Anya Ryzhkova
Produktionsland / Jahr: Deutschland 2026
Format: Animationsfilm, Farbe
Länge: 10 Minuten
Uraufführung: Filmfestival Max Ophüls Preis
Musik: Timm Weber
Ton: Cäcilie Willkommen, Timm Weber
Produktion: Anya Ryzhkova
Koproduktion: Paper Plane Animation, Bauhaus Universität Weimar
Förderung: Thüringer Staatskanzlei, Abschlussstipendium der Bauhaus Universität Weimar, Frauenförderfonds der Bauhaus Universität Weimar
Weitere Infos und Tickets:https://ffmop.de/film_detail/movie-6941388c8fcb3
Anya Ryzhkova auf Instagram:www.instagram.com/chelovek.ezh



