Bettina-von-Arnim-Straße 1, Raum 302
99423 Weimar
Tel.: +49 (0) 36 43 / 58 34 59
E-Mail: nele.seifert[at]uni-weimar.de
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Nele Seifert (*1992 in Dresden) ist Künstlerin, Filmemacherin und Szenenbildnerin sowie seit 2024 künstlerische Mitarbeiterin an der Professur Crossmediales Bewegtbild der Bauhaus-Universität Weimar. Derzeit promoviert sie an der Bauhaus-Universität Weimar zum Thema »Filmische Szenografien jugendlicher Räume im ostdeutschen Kino der 2000er Jahre – Codierung von Klasse, Repräsentation und ästhetische Verantwortung«. Im Zentrum ihrer Forschung stehen die Wechselwirkungen von Raumgestaltung, sozialer Ungleichheit und filmischer Darstellung jugendlicher Lebenswelten.
In ihrer Lehre und künstlerischen Praxis beschäftigt sie sich mit filmischer Raumproduktion, Szenenbild, Dokumentar- und Essayfilm sowie experimentellen Formen der Videocollage. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Verbindung von analogen und digitalen Bildwelten, Found Footage, Archivmaterial und installativen Präsentationsformen. Ihre Projekte setzen sich mit Erinnerungskultur, gesellschaftlicher Transformation und der Darstellung ostdeutscher Lebensrealitäten auseinander.
Von 2012 bis 2017 studierte sie Freie Kunst und Medienkunst an der Bauhaus-Universität Weimar. Anschließend absolvierte sie von 2018 bis 2021 ein Szenenbildstudium an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Seit 2020 arbeitet sie selbstständig als Filmemacherin und Szenenbildnerin. 2023 war sie am Progress Filmarchiv Leipzig tätig.
Zu ihren Filmprojekten zählen unter anderem die Langfilme »Vena« (2023) und »Lonig & Havendel« (2022) sowie zahlreiche Kurzfilmproduktionen als Szenenbildnerin und Art Director. Ihre Arbeiten verbinden räumliche Gestaltung mit filmischem Erzählen und untersuchen die Wechselwirkungen von Architektur, Erinnerung und gesellschaftlichen Prozessen.
Szenografie, Film- und Produktionsdesign, Videocollage, Essayfilm, Dokumentarfilm, Experimentalfilm, Filmische Raumproduktion, Found Footage, Jugendkulturen, Klassenrepräsentation, Ostdeutsches Kino, Erinnerungskultur, Ostdeutsche Transformationsgeschichte, Installation, Medienkunst, Filmvermittlung, Digitale und analoge Bildwelten, Interdisziplinäre Lehre
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