Radiogespräche

Kultursymposium 2021 & generations.fm

Im ersten Radiogespräch im Sommersemester 2021 stellen Lin Franke, Marc-André Schmachtel und Tina Klatte das Programm des Kultursymposiums und des dazugehörigen Radioprogramms generations.fm vor -- Für alle, die sich aktiv innerhalb der Bauhaus-Universität Weimar daran beteiligen oder Näheres erfahren wollen.

Vom rasant fortschreitenden Klimawandel bis zu zähen politischen Reformen. Von lautstarken Protesten für Gleichberechtigung bis zur geräuschlosen Weitergabe von Einfluss und Vermögen. Von alten Erzählungen und Tradition bis zur Sehnsucht nach ewiger Jugend: Schon immer und doch mehr denn je bestimmt das Thema Generationen Debatten und Konflikte unserer Gesellschaften. Welche Herausforderungen entstehen im Miteinander der Generationen, welche Chancen ergeben sich aus dem Blick in die Vergangenheit und welche Fragen für eine nachhaltige Zukunft? Das Kultursymposium Weimar 2021 bringt drängende Generationenfragen zur Sprache und lädt ein zu einem globalen Festival des Wissens, der Vernetzung und des künstlerischen Austauschs.

 Das Kultursymposium Weimar unter dem Motto „Generationen“ wird 2021 zum dritten Mal vom Goethe-Institut veranstaltet und findet vom 16.—17. Juni 2021 statt – pandemiebedingt v.a. im digitalen Raum. Und on Air in Weimar.

In Zusammenarbeit mit dem Experimentellen Radio der Bauhaus-Universität Weimar und Radio Lotte entsteht für zwei Tage ein Radioprogramm, das die Hörer:innen zu einer vielgestaltigen Auseinandersetzung mit dem Thema einlädt. Mit Gesprächsrunden, Interviews, Features, musikalischen und radiokünstlerischen Beiträgen wirft »generations.fm« sowohl einen diskursiven als auch künstlerischen Blick auf Generationenkonflikte, Zukunftsvisionen und Fragen nach Erinnerung und Identität. Dabei fängt das Radio internationale Perspektiven ein und verknüpft sie mit lokalen Anliegen und Aktionen, und holt so nicht nur das Symposium in die Stadt sondern macht auch den Sendeort international hörbar. Von 9 Uhr bis Mitternacht geht »generations.fm« auf UKW in Weimar und Umgebung sowie weltweit im Livestream auf Sendung und wird sich dabei nicht nur durch den Äther, sondern auch durch den Stadtraum bewegen.

Die Radiogespräche sind die Vortragsreihe des Experimentellen Radios. Sie finden thematisch begleitend zu den laufenden Kursen des Semesters statt und sund öffentlich zugänglich.

Ort: Videokonferenz/ Anmeldung unter experimentellesradio[at]gestaltung.uni-weimar.de

Zeit: 20. April 2021/ 19-21 Uhr

 

Lin Franke ist Kulturwissenschaftlerin, Projektmanagerin, Texterin und Autorin. Sie studierte literarisches Schreiben & Kulturjournalismus in Hildesheim und Athen. Sie war langjährige Herausgeberin der Literaturzeitschrift BELLA triste und Mitglied der Künstlerischen Leitung des Literaturfestivals Prosanova 2008.  Von 2011-2019 arbeitete sie bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin als Head of Event Management. Am Goethe-Institut ist sie seit 2019 als Referentin für das Kultursymposium Weimar tätig. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Neben Tennis interessiert sie sich vor allem für Feminismus. 

 Tina Klatte ist Kulturwissenschaftlerin und Radiomacherin. Sie studierte Germanistik und Kulturwissenschaften in Leipzig. Während des Studiums entdeckte sie die Radiokunst als Mitgestalterin des Leipziger Hörspielsommers. 2016 arbeitete sie für das internationale Radiokunst-Festival Radio Revolten in Halle (Saale), koordinierte 2017 das Radioprogramm der documenta14 und kuratierte von 2018 – 2020 die Radio Art Residency von Radio Corax und dem Goethe-Institut. Sie ist als freie Mitarbeiterin u.a. tätig für Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur, SWR und MDR und geht regelmäßig bei Radio Corax in Halle on Air.

 Marc-André Schmachtel studierte nach dem Abitur in Windhoek/Namibia romanische Kulturwissenschaften und interkulturelle Kommunikation in Saarbrücken und Québec/Kanada. Verschiedene Exkursionen und Praktika brachten ihn fast zwangsläufig aber doch zufällig in die Arme des Goethe-Instituts, bei dem er 2008 als Volontär in Kamerun begann. 2010 wurde er Leiter des Instituts in Lagos/Nigeria, und wechselte im Sommer 2016 auf die Stelle des Referenten für Fernsehen und Hörfunk in der Zentrale des Goethe-Instituts in München. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Film, Urbanismus, interdisziplinäre Veranstaltungen, Archive.