tanja ernst:
+++ Bewerbungen sind noch bis zum 16. Januar 2026 möglich +++
>> Zum Call: Thema Wirtschaft und Klimawandelanpassung | ARL-Net
Am Beispiel ausgewählter und besonders vom Klimawandel betroffener Branchen (Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Bauhandwerk sowie Transport und Logistik) werden aktuelle Anpassungsstrategien bewertet und praxisorientierte Kriterien für die Ausrichtung künftiger Strategien entwickelt. Eigens hierzu eingesetzte Dialogformate sollen eine enge Kooperation mit Verteter:innen aus Unternehmen, Wirtschaftsförderung, Branchenverbänden, Kommunen und zivilgesellschaftlichen Akteur:innen ermöglichen. Konzeptionell sollen bestehende wirtschaftsgeographische und raumwissenschaftliche Ansätze für die Klimawandelanpassungsforschung weiterentwickelt werden.
Konkrete Fallbeispiele/-regionen und Feldzugänge werden in Abhängigkeit von der Expertise der Mitglieder spezifiziert. Eher sektorenübergreifende bzw. transversale Fragen der Wirtschaftsförderung, der Regional- und Kommunalplanung (Gewerbeflächenentwicklung und Infrastrukturen), der Mobilität sowie der (Weiter-)Bildungssektor und demographische Aspekte stehen im Vordergrund. Dazu gehört auch die Rolle geschlechterspezifischer Faktoren (z. B. Exposition überwiegend weiblicher/männlicher Beschäftigter in bestimmten Branchen; Managementpraktiken und Strategieentwicklung in Unternehmen und Politik).
Thematisch fokussiert der Arbeitskreis auf zwei im mitteleuropäischen Kontext zunehmend relevante Klimawandelfolgen, zum einen Hitzewellen und zum anderen das Thema Wasser in seinen verschiedenen Facetten (Meeresspiegelanstieg, Hochwasserereignisse, Sturzfluten, etc.), sowie deren Zusammenhänge (z. B. Wassermangel durch lange Hitzeperioden). Dabei werden sowohl produktionstechnische Aspekte (z. B. Vulnerabilität von Lieferketten und Produktionsanlagen, Nachfrageveränderungen), als auch Fragen der (gesundheitlichen) Belastung der im jeweiligen Sektor Beschäftigten betrachtet und gebotene Anpassungsstrategien erarbeitet.
Der Arbeitskreis verfolgt einen multimethodischen und transdisziplinären Ansatz, der überwiegend qualitative, partizipative Methoden nutzt, wo sinnvoll, aber auch quantitative Elemente integriert. Dabei stehen Fallstudien im Vordergrund, die durch vergleichende Analysen ergänzt werden. Besonders spannend sind Wirtschaftsakteur:innen und Pionierregionen, die bereits innovative Anpassungsstrategien entwickelt haben.
Partizipatives Forschen und Dialogformate nehmen eine weitere zentrale Rolle ein, wobei betroffene Akteur:innen von Anfang an einbezogen werden sollen. Dies ermöglicht nicht nur eine praxisnahe Forschung, sondern auch den direkten Transfer von Erkenntnissen in die Anwendung.
Wenn Sie sich angesprochen fühlen und Interesse an einer Mitarbeit haben, senden Sie uns bitte bis zum 16.01.2026 Ihre schriftliche Bewerbung per E-Mail an sarah.trockel[at]arl-net.de.
Diese beinhaltet:
eine kurze Skizze (500–800 Wörter) Ihrer inhaltlichen Bearbeitungsvorstellungen, die den Zusammenhang zu den Zielsetzungen und möglichen Arbeitsschwerpunkten des AK aufzeigt,
Für Fragen stehen Ihnen Amelie Bernzen (amelie.bernzen@uni-vechta.de) als zukünftige Leiterin des Arbeitskreises und Martina Hülz (martina.huelz@arl-net.de) als Ansprechpartnerin und zuständige wiss. Referentin in der ARL-Geschäftsstelle zur Verfügung
Wechsel zwischen Farb- und Schwarz-Weiß-Ansicht
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Wechsel der Hintergrundfarbe von Weiß zu Schwarz
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Fokussierte Elemente werden schwarz hinterlegt und so visuell hervorgehoben.
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