Jun.-Prof. Dr. Julia Bee

Seit Oktober 2016                      

Juniorprofessorin für Bildtheorie an der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar

Juli 2016 – Oktober 2016

Postdoktorandin am Graduiertenkolleg „Das Reale in der Kultur der Moderne“ an der Universität Konstanz

März 2016 – Juli 2016

Gastprofessorin am Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaft an der Universität Wien

Februar 2016

Preis für die Beste Dissertation der Philosophischen Fakultät 2015 an der Heinrich-Heine-Universität

Oktober 2015

Best Gender Publication Award 2015 der GfM

April 2015

Promotion am Institut für Medien- und Kulturwissenschaften der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Gutachter_innen: Prof. Dr. Reinhold Görling und Prof. Dr. Andrea Seier
Titel: Zuschauer_innen-Gefüge. Begehren, Differenz und Macht in Film- und Fernsehwahrnehmung

Oktober 2011 – März 2016

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medien- und Kulturwissenschaft, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Mai 2009 – Dezember 2012

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Wiederkehr der Folter? Interdisziplinäre Studie über eine extreme Form der Gewalt, ihre mediale Darstellung und ihre Ächtung“, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Mai 2009

Master of Arts, Medienkulturanalyse, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Januar 2007

Bachelor of Arts, Medien- und Kulturwissenschaft, Heinrich-Heine Universität Düsseldorf

Oktober 2002 – September 2003

Freiwilliges Ökologisches Jahr beim Bund für Umwelt und Naturschutz

Juni 2002

Abitur, Städtisches Archigymnasium Soest

  • Bild als Forschungsmedium / Bilder der Forschung
  • Visuelle Anthropologie
  • Theorien von Wahrnehmung und Erfahrung
  • Zuschauer_innenforschung
  • Postkoloniale Theorie
  • Gender und Medien

Monographien

Gefüge des Zuschauens. Begehren, Differenz und Macht in Film- und Fernsehwahrnehmung, Bielefeld: Transcript, Reihe Medienkulturanalyse 2018.

www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3670-3/gefuege-des-zuschauens/

Zuschauer_innen-Gefüge. Begehren, Differenz und Macht in Film- und Fernsehwahrnehmung, Online-Publikation der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf, 2016

 

Sammelbände

Techniken des Lehrens und Medien des Spekulierens. Eine pragmatische Sammlung.Mit Gerko Egert (in Vorbereitung)

Differenzen und Affirmationen. Queer-/feministische Perspektiven auf Medialität. Berlin: b_books, mit Nicole Kandioler (in Vorbereitung)

Folterbilder und -narrationen. Verhältnisse zwischen Fiktion und Wirklichkeit, Göttingen: V&R Unipress 2013, hrsg. mit Reinhold Görling, Johannes Kruse und Elke Mühlleitner.
Link: http://www.v-r.de/de/folterbilder_und_narrationen/t-0/1009603/

Ökologien des Alltags. Empirien des Entkommens, gemeinsam mit Lisa Handel, Jule Korte, Stephan Trinkaus und Stephanie Reuter Zakirova, Münster: LIT (in Vorbereitung).

 

 Aufsätze

„From‚ Pure Experience‘ to True Detective. Immediation and Diagrammatic Perception“, in: Immediations. Art, Media, Event, hrsg. v. Erin Manning, Anna Munster und Bodil-Marie Stavning Thomsen (im Erscheinen).

„Montage montieren. Foreign Parts und die Philosophie der Erfahrung“, in: Cutting Edge! Positionen der Filmmontage, hrsg. v. Martin Doll, Berlin: Bertz und Fischer, im Erscheinen.

„Bild“ Einleitung in die Sektion Bild, in: Kursbuch Medienkultur, hrsg. v.Andreas Ziemann, Heidelberg: VS Verlag 2018.

„Ethnographien des Films und filmische Ethnographien. Überlegungen zur Frühen Visuellen Anthropologie“, in: Passion des Realen. Bilder des Menschen zwischen den Kriegen, Sonderheft Augenblick, hrsg. v. Alexander Zons, Marburg: Schüren 2018, S. 93-114.

„Filmwissenschaft: feministische Theorie, Gender-Media-Studies und Affekt“, in: Handbuch interdisziplinäre Geschlechterforschung, hrsg. v. Beate Kortendiek, Birgit Riegraf, Katja Sabisch, Heidelberg: Springer 2018 (zunächst als Onlineversion bei Springerlink.com) .

„Erfahrungsbilder und Fabulationen." Im Archiv der Visuellen Anthropologie, in: Lena Stölz und Vrääth Öhner (Hrsg.): Sichtbar-Machen. Politiken des Dokumentarischen. Berlin, Vorwerk 8 2017, S. 93-110. 

„Die Welt spielt“: Spiel, Animation und Wahrnehmung“, in: Denkweisen des Spiels, hrsg. v. Astrid Deuber-Mankowsky und Reinhold Görling, Wien/Berlin: Turia und Kant 2017, S. 171-190.

„,Waves of Experience. Atmosphere and Leviathan“, mit Gerko Egert, in: Exploring Atmospheres Ethnographically, hrsg. v. Susanne Schmidt und Sara Asu Schroer. London: Routledge 2018, S. 102-114.

„Ökologien medialer Erfahrung – Ansätze einer relationalen Empirie“, zusammen mit Jule Korte und Stephan Trinkaus, in: Dis/Positionen. Beiträge des 27. Film- und Fernsehwissenschaftlichen Kolloquiums, hrsg. v. Miriam Drewes, Lars-Robert Krautschick, Madalina Rosca, Fabian Rudner, Mara Rusch, Marburg: Schueren 2016, S. 40-62.

„Dramatisierungen des Anfangens. Die Intros von Homeland, True Blood und True Detective“, in: Dramaturgien des Anfangens, hrsg. v. Adam Czirak und Gerko Egert, Berlin: Neofelis 2016, S. 75-105.

„Gewalt, Begehren, Differenz – zu einer Politik der Wahrnehmung”, in: Sexuelle Gewalt im Film. hrsg. v. Jochem Kotthaus, Weinheim und Basel: Beltz Juventa 2015, S. 305–329.

„Szenen der Entmenschlichung. Folter, Zeitlichkeit und das Posthumane in True Blood“, in: Folterbilder und -narrationen. Verhältnisse zwischen Fiktion und Wirklichkeit, hrsg. v. Julia Bee, Reinhold Görling, Johannes Kruse und Elke Mühlleitner, Göttingen: V&R Unipress 2013, S. 187-219.

„Vorwort“, gemeinsam mit  Reinhold Görling, Johannes Kruse, Elke Mühlleitner, in: Folterbilder- und narrationen. Verhältnisse zwischen Fiktion und Wirklichkeit, hrsg. v. Julia Bee, Reinhold Görling, Johannes Kruse und Elke Mühlleitner, Göttingen: V&R Unipress: 2013, , S. 7-14.

„Folter und die Grenzen des Humanen. Über einige historische und aktuelle Konstellationen von Folter und Film“, in: Wiederkehr der Folter? hrsg. v. Karsten Altenhain, Reinhold Görling, Johannes Kruse, Göttingen: V&R Unipress 2013, S. 166-226.

„Mickeys Reise durch Wasteland – Animal, Animation, Animismus“, mit Gerko Egert, in: Tierstudien 2/12, S. 37-45.

„Folterszenen und Narration im Film”, in: Die Verletzbarkeit des Menschen. Folter und die Politik der Affekte, hrsg. v. Reinhold Görling, München: Fink 2011, S. 193–212.

Rezensionen

„Linie-Werden, Welt-Werden, Fliehen: Aktuelles und Virtuelles zum Dividuellen“, in: ZfM 13, Überwachung und Kontrolle, Okt. 2015, S. 143-148.

Übersetzungen

Übersetzung aus dem Amerikanischen von Dori Laub: „Das Erzählbarwerden traumatischer Erfahrung im Prozess des Zeugnisablegens. Strategien der Bewältigung von „Krisen der Zeugenschaft““, in: Folterbilder und -narrationen. Verhältnisse zwischen Fiktion und Wirklichkeit, hrsg. v. Julia Bee, Reinhold Görling, Johannes Kruse, Elke Mühlleitner, Göttingen: V&R Unipress 2013, S. 23–42.

Übersetzung aus dem Amerikanischen von Jon McKenzie: „Abu Ghraib und die Gesellschaft des Spektakels der Martern“, in: Folterbilder und -narrationen. Verhältnisse zwischen Fiktion und Wirklichkeit, hrsg. v. Julia Bee, Reinhold Görling, Johannes Kruse, Elke Mühlleitner, Göttingen: V&R Unipress 2013, S. 251–276.

Übersetzung aus dem Englischen von Denis Goldberg: „Südafrika. Das Verbot der Folter und der Übergang zur Demokratie in Südafrika“,  zus. mit Kerstin Rosemann, in: Die Verletzbarkeit des Menschen. Folter und die Politik der Affekte, hrsg. v. Reinhold Görling, Fink: München 2011, S. 127–136.

Vorträge (seit 2014)

„Multiperspektivismus“ und „Erdmedien“: Visuelle Anthropologie im Anthropozän, Anthropocenic Turn?, Vechta, 13.09.2018.

 „Borders of Social Mobility – Reading Eribon for teaching and learning”,Dis/Solving Boundaries, Bauhaus-Universität Weimar, Bauhaus Research School, 06.07.2018, eingeladen vom Konferenzteam.

„Respondenz auf Athena Athanasiou“, Universität Konstanz Tagung Taking Sides/SitesTheories,Practices, Cultures of Participation in Dissentder Forschungsgruppe Mediale Teilhabe zwischen Anspruch und Inanaspruchnahme, 29.06.2018.

„Landschaft und Film. Vortrag in der Vorlesung Freiraumplanung“, Fachhochschule Erfurt, 23.05.2018.

„On the modes of film: Production, reception and trans/individuation”, Vortrag im Rahmen des Workshops Simondon: On the modes of technical objects, Yale-Düsseldorf Working Group on Media Philosophy, 05.04.2018, Yale University, New Haven.

„Ciné-Ethnographie: Visuelle Anthropologie und Künstlerische Forschung in der Lehre“, 

Vortrag im Rahmen des Workshops Gendersensitive Didaktik und Digitalisierung, 15.03.2018, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg.

„‚Drops of experience‘, ‚waves of sensation‘ – aisthetische Aspekte der Visuellen Anthropologie“, Vortrag auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Ästhetik Das ist Ästhetik!, 15.02.2018, Hochschule für Gestaltung, Offenbach.

„Sensory experience and »Fabulation«. Movement and time images in ethnographic filmmaking“, 

Vortrag im Rahmen des gemeinsamen Panels The Politics of Movement: Bodies, Logistics, Ethnography, 17.11.2017, Jahrestagung der Gesellschaft für Kulturwissenschaft, Universität Gent.

„Erfahrungsbilder: Intervention und Beobachtung im ethnographischen Film“, Vortrag auf der auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaften, 6.10.2017, Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen.

„Was ist eine schwarze Zukunft? Afrofuturismus, Feminist Extinction und die Colour Line“, Workshop Technik, Ästhetik Natur. Aspekte des Mediozäns, Bauhaus-Universität Weimar, 14.07.2017.

„Übersetzen und Fabulieren: Film als Ethnographie“, Tagung Medienphilosophie globalisierter Kompositkulturen, 29.-30.06.2017, Aby-Warburg-Haus, Hamburg.

„Vom Anthropocene zum Scene-cene. Multiperspektivismus und Szene“, Festsymposium „Zur Szene“ für Reinhold Görling, 24.-25.06.2017, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf.

Waves of ExperienceLeviathanand Sensory Anthropology”, Vortrag im Rahmen der Princeton-Weimar Summer School, 10.06.2017, Bauhaus-Universität Weimar, Lichthaus Kino, eingeladen von Lorenz Engell und Tom Levin.

„Flows and rhythms of the city: which techniques do we create for the study of movement?” 

Panel Performing Logistic Ecologies: Cutting Through Cities and Flows” mit Gerko Egert, Christoph Brunner, Paula Hildebrandt und Stephan Hölscher, Performance Studies International, 09.06.2017, Kampnagel Hamburg.

„Forschen mit Film: Transdisziplinäre und transkulturelle Ansätze der visuellen und sensorischen 

Anthropologie“, Ringvorlesung Medienkulturen und ihre Wissenschaften, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, eingeladen von Sven Seibel und Susanne Binas-Preisendörfer, 07.06.2017.

„What is a politically commited cinema? Paneldiskussion mit Dagmar Kamlah und John 

Gianvito, Freiburger Filmforum, 27.05.2017, eingeladen vom Freiburger Film Forum.

„Dead Birds, dead fish. Perspektiven des Toten im ethnographischen Film“, Ringvorlesung 

Tote Tiere. Szenarien des Nachlebens, der Verwandlung und Verwertung. 17.05.2017, Humboldt Universität Berlin, eingeladen von Katja Kynast und Julia Köhne.

„Reading Room Ecologies of Existence”, Workshop Stroom, Den Haag, 29.04.2017, mit 

Christoph Brunner.

 „Visuelle Anthropologie. Mimesis und Fabulation”, Workshop: Zwischen Nachahmung und Wirkung. Perspektiven minderer Mimesis, Teilprojekt Mindere Mimesis der DFG-Forschergruppe Medien und Mimesis, 02.-03.12.2016, Akademie der bildenden Künste München.

„Speaking Nearby statt Speaking About. Zu gegenwärtigen und zukünftigen Rahmungen der Kritik“, Panel auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaften, 1.10.2016, Berlin.

„Erfahrungsbilder und Fabulationen – im Archiv der visuellen Anthropologie“, Workshop: „Sichtbar machen. Politiken des Dokumentarischen“, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft Universität Wien, 24.6.2016.

„Actively not Arriving – A Durational Atmospheric Intervention“, künstlerisch-wissenschaftliches Panel zusammen mit Christoph Brunner, Gerko Egert, Ana Ramos und Joel Mason, DARE Konferenz  „The Dark Precursor, International Conference on Deleuze and Artistic Research“, 07.–09.11.2015, Ghent.

„Tiere spielen: Medialisierungen, Prozesse und das Ereignis der Expression“, Konferenz: „Utopien-Wege aus der Gegenwart“, Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaften, 30.09.–03.10.15, Bayreuth.

„Ökologien von Erfahrung, Begehren und Differenz in Leviathan, Workshop der AG Gender und Queer Studies 11. Juni 2015, Johannes Gutenberg Universität, Mainz.

„Fernsehen, Wiederholen, Differieren – Collagen als Ritornelle des Werdens“, Workshop: „Methoden der Fernsehwissenschaft“, Gesellschaft für Medienwissenschaft AG Fernsehwissenschaft, 10.04.2015, Düsseldorf.

„In-formation, Dramatisierung, Diagramm – Überlegungen zu Techniken medialer Erfahrungen“,  Konferenz: „DFH Atelier Wien-Nantes-Düsseldorf“, 29.–31. Mai 2014, Wien.

„Machinic Dramatization – Dramatizing Machines“, Konferenz: „Deleuze Studies“, 15.–17. Juli 2014, Istanbul.

„Perception, Abstraction, and Moving Machines of Joy and Desire“, Workshop: „Animating Abstraction“, 9.–10. Mai 2014, Düsseldorf.

„Ökologien und Diagramme der Macht“, Konferenz: „Film- und Fernsehwissenschaftliches Kolloquium“, 10.–12. März 2014, München.

„Empirismus, Ereignis, Experiment – spielen und spekulieren mit James und Simondon“, Workshop: „Denkweisen des Spiels“, Gesellschaft für Medienwissenschaften, AG Medienphilosophie, 17.–18.3.14, Düsseldorf