Neue explorative Fallstudie der 5D-BIM-Implementierung
Die Professur Baubetrieb und Bauverfahren an der Bauhaus-Universität Weimar veröffentlicht in der Fachzeitschrift Bauingenieur eine neue wissenschaftliche Studie zur Implementierung der 5D-BIM-Methodik in das Kostenmanagement im Kontext der deutschen Bauindustrie.
Der Beitrag „BIM und Kostenmanagement: Eine explorative Fallstudie des Implementierungsparadoxons der 5D-BIM-Methodik“ von Anna Nast, Prof. Ph.D. Christoph Merschbrock und Dr.sc. ETH Zürich Alexander N. Walzer untersucht die Integration der 5D-BIM-Methodik in den Arbeitsprozessen der Kostenplanung, -kalkulation und des Kostenmanagements. Betrachtet werden der Kontext der deutschen Bauindustrie sowie eine typische Akteurskonstellation aus auftraggebenden, planenden und ausführenden Organisationen.
Der Implementierungsprozess wird als komplexes Zusammenspiel von Akteuren, Technologien und Aktivitäten innerhalb eines Informationssystems verstanden und anhand des Erfolgsmodells von DeLone & McLean aus der IS-Forschung analysiert.
Die Ergebnisse zeigen, dass zweckmäßig konfigurierte Closed-BIM-Lösungen in der Kostenplanung die Nutzungsabsicht zwar fördern, jedoch keine durchgängige, projektphasenübergreifende Anwendung der 5D-BIM-Methodik ermöglichen.
Publikation:
Nast, A., Merschbrock, C., Walzer, A.N. (2026). BIM und Kostenmanagement: Eine explorative Fallstudie des Implementierungsparadoxons der 5D-BIM-Methodik. In: Bauingenieur BD. 101, Nr. 6; https://doi.org/10.37544/0005-6650-2026-18
Bild 1: Quelle - Veröffentlichung in Bauingenieur
Bild 2: Explorative Fallstudie der 5D-BIM-Implementierung

