Stadtraum und Mobilität

Nach der autogerechten Stadt 

Über viele Jahrzehnte war das Leitbild der autogerechten Stadt unverrückbarer Konsens der modernen Stadtplanung. Bis heute prägt es die Räume und das Bild der Stadt. Nun zeichnet sich ab, dass das alte Leitbild seine Gültigkeit verliert und durch neue Konzepte einer urbanen Mobilität ersetzt wird.

Es vollzieht sich ein Paradigmenwechsel, der angesichts zunehmender CO²-Emissionen und einer weltweit voranschreitenden Urbanisierung unausweichlich geworden ist und einen umfassenden Stadtumbau zur Folge hat. Parkraum wird Stadtraum, Verkehrschneisen werden Boulevards, statt Lärmschutzfenstern werden Balkone gebaut.

Der mobilitätsgeleitete Stadtumbau ist ein Gewinn für die Stadt: er schafft Platz, Platz für die Bewohner, denen die Rückgewinnung des öffentlichen Raumes zu Gute kommt.

Die Professur Städtebau 1 beschäftigt sich in Lehre und Forschung mit der Frage, wie sich dieser Wandel vollzieht, wie sich Stadt und städtischer Raum durch neue Modelle urbaner Mobilität verändern.

In unseren studentischen Entwurfsprojekten geht es um die Gestaltung städtischer Quartiere, für die unter den Bedingungen einer veränderten Mobilität neue Stadträume, Strukturen und Typologien zu entwerfen sind. 

Seminare

Straßen & lineare öffentliche Räume
WiSe 2020, SoSe 2021

10m2 Stadt - Ein Stück Stadt anstelle Parkplatz,
SoSe, 2021

Car Culture Cities, SoSe 2014

Positionen

Interview im Rahmen des Kongresses Stadt der Zukunft,
Stuttgarter Zeitung, 2018

Wie der Stadtraum attraktiver werden könnte, Interview Deutschlandfunk, 2016

Symposien

Transport and Sustainability, Online Symposium 2020

Symposium 15 April 2016: New Urban Mobility - The second stage of development

Urban design and architecture for the new urban mobility, Okt. 2014