Im Wettbewerb Campus Masters 2025 hat ein Projekt von Studierenden der Fakultät Architektur und Urbanistik den 2. Platz belegt. Ausgezeichnet wurde das Projekt »Gemeinschaffende Infrastrukturen im ländlichen Raum« von Anna Wagner, Felix Schmidt, Lando Daut und Denise Dilje. Die Preisverleihung fand am 20. Februar 2026 im Deutschen Architektur Zentrum in Berlin statt.
Die von Jun.-Prof. Tim Simon-Meyer an der Juniorprofessur Konstruktives Entwerfen und Erproben betreute Abschlussarbeit widmet sich der Frage, wie ländliche Räume durch gemeinschaftlich entwickelte und real umgesetzte Interventionen gestärkt werden können. Ausgangspunkt war die Zusammenarbeit mit lokalen Akteurinnen und Akteuren im Weimarer Ortsteil Gaberndorf. In einem partizipativen Prozess entwickelten die Studierenden konkrete bauliche Maßnahmen – darunter eine überdachte Bushaltestelle und weitere gemeinschaftlich nutzbare Strukturen –, die im Sinne eines Design-Build-Ansatzes teilweise realisiert wurden.
Die Jury würdigte insbesondere die enge Verzahnung von Entwurf, sozialem Engagement und praktischer Umsetzung. Das Projekt zeige beispielhaft, wie Architektur als kollaborativer Prozess wirken und strukturellen Wandel im ländlichen Raum aktiv mitgestalten könne. Mitglieder der fünfköpfigen Jury waren in diesem Jahr Pia Brückner (Supertype Group), Yvonne Kavermann (BauNetz Wissen), Regine Leibinger (Barkow Leibinger), Kilian Reuser(1. Platz des Jahreswettbewerbs 2024) und Julian Waning(GIRA).
Der Wettbewerb Campus Masters wird von BauNetz CAMPUS organisiert. Neben den zweimonatigen Auszeichnungen findet einmal jährlich die Auszeichnung der Jahresgewinner*innen statt.
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