Wissenschaftliche Redlichkeit und die Beachtung der Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis sind unverzichtbare Voraussetzungen wissenschaftlichen Arbeitens. Gleiches gilt für die künstlerisch gestalterische Arbeit. Verstöße gegen die gute wissenschaftliche und künstlerische Praxis widersprechen dem Wesen von Wissenschaft und Kunst. Die Bauhaus-Universität Weimar ist der guten wissenschaftlichen und künstlerischen Praxis verpflichtet.

Wissenschaftliche und künstlerische Arbeit unterliegt auf vielen Gebieten rechtlichen und standesrechtlichen Regelungen, Verhaltensregeln und professionellen Normen. Sie beruht zudem auf Grundprinzipien, die in allen Ländern gleich sind. Allen voran steht die Ehrlichkeit gegenüber sich selbst und anderen. Sie ist zugleich ethische Norm und Grundlage der von Disziplin zu Disziplin verschiedenen Regeln wissenschaftlicher und künstlerischer Professionalität.

Die Vertrauensspersonen sind gemäß der Richtlinie zur Sicherung guter wissenschaftlicher und künstlerischer Praxis an der Bauhaus-Universität Weimar Ansprechpartner für Universitätsangehörige in Bezug auf wissenschaftliches oder künstlerisches Fehlverhalten. Der Vertrauensdozent der DFG ist ihr Stellvertreter:

Prof. Ursula Damm (Kunst)
Tel. +49 (0) 36 43/58 36 07
E-Mail: ursula.damm[at]uni-weimar.de

Prof. Dr. Charles Wüthrich (Wissenschaft)
Tel. +49 (0) 36 43/58 37 12
E-Mail: charles.wuethrich[at]uni-weimar.de

Beauftragter für Angelegenheiten der DFG an der Bauhaus-Universität Weimar:

Prof. Dr.-Ing. Carsten Könke
Tel.: +49 (0) 36 43/58 45 01
E-Mail:  carsten.koenke[at]uni-weimar.de

Betreuungserklärung für Promovierende (pdf)

Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur guten wissenschaftlichen Praxis aus dem Jahr 1998, im Juli 2013 ergänzt um die Themen Nachwuchsbetreuung, Whistleblower, Ombudswesen und Untersuchungsverfahren

Empfehlungen der deutschen Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vom Mai 2013

Gemeinsames Positionspapier des Allgemeinen Fakultätentags (AFT), der Fakultätentage und des Deutschen Hochschulverbands (DHV) vom 21. Mai 2013 zur Gestaltung von Promotionsverfahren

Betreuung Promovierender. Empfehlungen und Good Practice für Universitäten und Betreuende (UniWiND-Publikationen Band 4)

Betreuungserklärung für Promotionsvorhaben an der Bauhaus-Universität Weimar (Januar 2015)

GOOD PRACTICE SALON

Für alle Doktorand*innen der Bauhaus Universität Weimar
Austausch zu Praktiken, individuellen Erfahrungen und Erlebnissen von Forscher*innen und Praktiker*innen

"Gute wissenschaftliche & künstlerische Praxis" ist eine Erwartung in jeder Disziplin und jeder Fakultät. Die Regeln und Normen sind aber oft formelartig und kontextunabhängig.

Das PhD-Programm für Kunst und Design möchte in Zusammenarbeit mit der Bauhaus Research School mit der Gründung des GOOD PRACTICE SALONS bewährte Praktiken in Bezug auf die individuellen Erfahrungen und Erlebnisse von Forscher*innen und Praktiker*innen kontextualisieren. Die Veranstaltung kann einen offenen Raum bieten, um die Ethik wissenschaftlicher und künstlerischer Arbeit zu diskutieren und die Konturen der Ehrlichkeit, vor dem Hintergrund der "post-truth" -Gesellschaft und die zunehmenden wirtschaftlichen und politischen Zwängen auf die Forschungsalltag abbilden.

Das Format sieht einen informellen Raum für ein bis drei eingeladene Redner*innen vor, um die ethischen Aspekte ihrer Arbeit zu skizzieren und schwierige Entscheidungen, Entdeckungen oder Begegnungen, die sie in ihrer Karriere gemacht haben, zu reflektieren.

Jeder Referent*in wird gebeten, einen kurzen Vortrag von ca. 10 Minuten über den ethischen Dimensionen seiner/ihrer Praxis zu präsentieren. Es folgt eine moderierte Gruppendiskussion und Erfrischungen.

Die Premiere des GOOD PRACTICE SALONs findet voraussichtlich statt am:
9. April 2019 im Rahmen der Ph.D. Lehrwoche der Fak. Kunst und Gestaltung

Kontakt: Jun.-Prof. Dr. Alexandra Toland