07. August 2018
Die Jahresausstellung der Bauhaus-Universität Weimar stellte den Ausgangspunkt für die Arbeit im Werkstattkurs »Innovation Space summaery2018« im Sommersemester 2018 dar. Mit den Fragen: »Wie kann das in der Universität erzeugte Wissen verschiedenen gesellschaftlichen Aktueren auf der summaery2018 zugänglich gemacht werden? Und wie befördert man so die Interaktion der Universität mit verschiedenen Zielgruppen?« näherten sich die Studierenden im Masterstudiengang Medienmanagement der Entwicklung verschiedener, innovativer Projekte. Der Kurs wurde erstmalig von Anne Schultka und Juliane Seeber (wissenschfatliche Mitarbeiterinnen an der Professur Medienmanagement) angeboten und betreut.
Ausgangspunkt für die Entwicklung der Formate war eine theoretische Auseinandersetzung mit Transfermanagement und der dritten Mission der Universitäten, welche neben der Lehre und der Forschung die Verknüpfung von Hochschulen mit der Gesellschaft darstellt. Zu Beginn des Semesters fand ein zweitägiger Design Think-Workshop statt, der den Studierenden dabei helfen sollte, in Kleingruppen eine Zielgruppe zu bearbeiten und mithilfe von Experteninterviews zu analysieren. Die Studierenden entwickelten im Anschluss an den Workshop sechs interaktive und teils nachhaltige Projekte:
01. Juni 2018
Was steckt hinter dem Phänomen der neuen Drama-Serien? Wie entsteht eine neue Serie und wie werden diese finanziert? Auf diese und viele weitere Fragen gab Andreas Bareiss, Produzent und Executive Producer, im Rahmen des Seminars „Movie Branding“ Antworten.
Nach einer Einführung in den Begriff der Serie, die verschiedenen Arten und einer Abgrenzung zum Film, erhielten die Studierenden des 2. Semesters vielfältige Einblicke in die Entwicklung, Herstellung sowie die Finanzierung von Serien.
In Vorbereitung auf die zweitägige Blockveranstaltung setzen sich die Studierenden in Gruppen mit jeweils einer Serie sowie einem Serien-Konzept auseinander.
Die diesjährige Auswahl umfasste folgende Serien:
Beim Pitch der Serien ging es vor allem darum, die Serie hinsichtlich struktureller Merkmale wie der Länge, der Staffelanzahl sowie der Sendezeit zu analysieren und die Tonalität und den Inhalt wiederzugeben.
Am zweiten Tag der Blockveranstaltung begaben sich die Studierenden selbst in die Rolle der Serienschaffenden und erarbeiteten gemeinsam in Teams einen Pitch zu einer Ausgangsidee einer Serie, die sie im Anschluss im Plenum präsentierten. Die Idee war, potenzielle Investoren von der Serie zu überzeugen.
Andreas Bareiss agierte hierbei als Experte und gab den Studierenden notwendigen Input und hilfreiche Tipps.
Weitere Informationen zum Produzent und Executive Producer Andreas Bareiss sind hier zu finden: http://www.andreasbareiss.com/
09. November 2017
Auch in diesem Wintersemester ermöglichte die Professur Marketing und Medien den Studierenden des 1. Semesters die Umsetzung von Marktforschungsprojekten mit echten Praxispartnern. Im Zuge des Projektmoduls „Angewandte empirische Forschung“ konnten verschiedene Kooperationen mit regionalen, nationalen und internationalen Unternehmen geschlossen werden.
Die diesjährigen Praxispartner sind:
Anhand konkreter Fragestellungen der Unternehmen führen die Studierenden in Projektgruppen empirische Studien mittels quantitativer Datenerhebung und -analyse durch. Am Ende des Semesters erhalten die Praxispartner im Rahmen einer Abschlusspräsentation die konkreten Marktforschungsergebnisse und Handlungsempfehlungen.
08. November 2016
Im Rahmen des Projektmoduls »Angewandte empirische Forschung« haben sich die Praxispartner für das Wintersemester 2016/17 vorgestellt. Die Professur für Marketing und Medien konnte dieses Semester Forschungspartner aus Projekten für berufsbegleitende Studiengänge an der Bauhaus-Universität gewinnen. Die zu untersuchenden Studiengänge stammen hierbei aus den Fakultäten Architektur und Urbanistik, Medien und Bauingenieurwesen. Zudem wird sich eine Forschungsgruppe der Dachmarke „Professional.Bauhaus“ widmen.
Folgende Studiengänge/Projekte sind dabei:
In Kleingruppen werden sich die Studierenden ein ganzes Semester mit Forschungsfragen aus den Projekten beschäftigen. Ende des Semesters werden sie dann ihre Ergebnisse und strategischen Empfehlungen für Kommunikations- und Vermarktungskonzepte vor den Praxispartnern präsentieren.
1. Februar 2016
Wie können »echte« Innovationen generiert werden? Eine mögliche Methode ist hier das Design Thinking. Design Thinking ist ein Tool, das den Kunden in den Mittelpunkt stellt und dazu dient, systematisch Ideen zu entwickeln, zu bewerten und in erste Prototypen zu überführen.
Bianca Bender und Pia Drechsel zeigten in ihrem Workshop, wie Design Thinking praktisch umgesetzt wird. In kleinen Teams wurden dabei schrittweise verschiedenste Visualisierungsmethoden und Denkhilfen von der Ideenrecherche bis zum ersten Prototypen erprobt.
Die entwickelten Ideen umfassen unter anderem eine App für Konzertbesucher, die die Wartezeit vor dem Konzert oder das Finden von Freunden vereinfacht, eine App mit einer »Ich-bin-beschäftigt«-Funktionalität, um während der Prüfungszeit nicht durch das Smartphone abgelenkt zu werden und eine Idee, wie die Haptik des Buches mit den digitalen Möglichkeiten verbunden werden kann.
Wintersemester 2015/16
Im Rahmen des Projektmoduls »Angewandte empirische Forschung« haben sich die Praxispartner für das Wintersemester 2015/16 vorgestellt. Der Professur für Marketing und Medien ist es gelungen, sieben unterschiedliche Kooperationen für gemeinsame Forschung abzuschließen. Die Studierenden können aus einer hohen Bandbreite von kleinen Start-Ups über lokale Unternehmen bis hin zum Großkonzern ihren Forschungspartner wählen.
Partner sind:
In Kleingruppen werden sich die Studierenden mit realen Forschungsfragen der Unternehmen ein ganzes Semester beschäftigen. Ende des Semesters werden sie dann ihre Ergebnisse und strategischen Empfehlungen für die Unternehmen vor den Praxispartnern präsentieren.
»Medienrecht I & II«
WS 2013/14; SS 2013; WS 2012/13; SS 2012
Dem Volljuristen Dr. Harald Vinke gelingt es, den Studierenden des Master Medienmanagement einen spannenden Einblick in die Grundlagen des Medienrechts zu geben, weshalb sein Lehrauftrag fest gebucht ist. Inhalte seiner Veranstaltung stellen unter anderem das Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht und Internetrecht dar.
»Intercultural Communication«
WS 2013/14; WS 2012/13
Das englischsprachige Seminar soll das Bewusstsein für kulturelle Unterschiede schärfen, theoretische und praxisorientierte Ansätze zur Erklärung dieser vermitteln sowie Sensibilität gegenüber unterschiedliche Kulturen in der Welt schaffen. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden, internationale Kommunikationsstrategien zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund wird ferner die Medien-Perzeption in unterschiedlichen Kulturen analysiert und es werden die Themenbereiche "Cross-Cultural Communication" und "Intercultural Knowledge Transfer" erörtert.
»Empathische Nutzerforschung«
WS 2013/14; WS 2012/13
Die Kölner Designerinnen Pia Drechsel und Bianca Bender geben im Rahmen des Projektmoduls „Angewandte empirische Forschung“ einen Workshop zu Methoden der Ideengenerierung. Die Studierenden des Masterstudiengangs Medienmanagement erlernen kreative Techniken wie Brainwriting, Mindmapping oder Cultural Probes, ehe das Erlernte im Anschluss praktisch angewendet wird. In Gruppenarbeiten werden Konzepte für Nachtlokale, Wissensplattformen und Sprachreisen entwickelt. Die beiden Designerinnen, die gemeinsam unter dem Label Design Research Company firmieren und zu deren Kunden auch die Deutsche Telekom gehört, geben regelmäßig Workshops im Masterstudium Medienmanagement.
»Pitch: Vorstellung von Geschäftsmodellen«
WS 2012/13
Im Rahmen des Seminars "Der Nachfrager im Fokus. Wie können Bedürfnisse zu erfolgreichen Geschäftsmodellen führen?" erhalten die Studierenden zu selbstständig entwickelten Geschäftsideen nicht nur Feedback aus wissenschaftlicher Sicht, sondern auch durch einen Praktiker: Thomas Promny, Internetunternehmer aus Hamburg, ist für die abschließende Veranstaltung eingeladen, in welcher die Studierenden ihre Ideen in einem fünfminütigen Pitch präsentieren.
»Qualitative Marktforschung«
WS 2012/13
Frau Prof. Dr. Renate Buber ist eine der renommiertesten Wissenschaftlerinnen auf dem Gebiet der qualitativen Marktforschung. Ihre Veranstaltung gibt einen detaillierten Einblick in die fachspezifische Forschungsphilosophie, die Strategie sowie das Design qualitativ empirischer Studien. Die Studierenden lernen die Gütekriterien derartiger Forschungsarbeiten kennen und können die Ergebnisse kritisch interpretieren. Zudem werden sie im Rahmen der Veranstaltung in der Durchführung und Handhabung qualitativer Experteninterviews projektorientiert geschult.
»Kultur- & Medienbranding«
WS 2012/13
Es werden sowohl kulturwissenschaftliche als auch ökonomische Aspekte der Markenführung betrachtet. Thematisiert werden kognitionswissenschaftliche und systemische sowie kultur- und medienwissenschaftliche Zugänge zum Verhältnis von Marke, Kultur und Medien und deren Potenzialen. Die Vorlesung wird von Prof. Dr. Jutta Emes und Prof. Dr. Steffen Höhne gemeinsam angeboten.
»TV-Workshop: Experimentelles Fernsehen«
SS 2012
Nicola Hens ist Kamerafrau und arbeitet im Bereich des Dokumentarfilms. Der eintägige TV-Workshop „Experimentelles Fernsehen“ beginnt mit einer Einführung in Kamera-Handling, Ton und Licht. Anschließend ist es die Aufgabe der Studierenden, in Gruppen ein Remake zu einem von Frau Hens ausgewählten Fernsehmagazin-Beitrag zu erstellen. Dazu werden sie den Beitrag analysieren, einen Drehplan erstellen, den Dreh organisieren und schließlich umsetzen. Eine kreativ zu lösende Herausforderung ist es, ohne Schnitt oder sonstige Postproduktion zu arbeiten. Der Workshop ermöglichte eine praktisch-künstlerische Auseinandersetzung mit den spezifischen Rhetoriken und Inszenierungspraktiken des Fernsehens.
»Investition & Finanzierung von Medienunternehmen in der Praxis«
SS 2012
Andreas Bareiss und Bernhard Stampfer sind Experten aus der Medienbranche und seit Jahren feste Partner des Studiengangs Medienmanagement. Sie geben den Teilnehmern Einblick in ihre umfangreichen Erfahrungen in der Film- und Fernsehbranche und behandeln ein aktuelles Fallbeispiel.
»Medienökonomie: ökonomische Grundlagen & empirische Analyse«
SS 2012
Die Lehrveranstaltung ist ein Angebot für den Bachelorstudiengang Medienkultur und stellt die grundlegenden ökonomischen Konzepte dar, die für die theoretische und empirische Analyse von Medienmärkten relevant sind. Anhand aktueller Beispiele aus der Medienbranche und unter Betrachtung der führenden ökonomischen Theorien werden die Besonderheiten der Medienmärkte analysiert. Darüber werden die wichtigsten Methoden, die zur empirischen Analyse von Medienmärkten genutzt werden, zusammengefasst.
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