Innovation und Digitalisierung in der Musikindustrie

Lehrpersonen: David Zakoth M.Sc., Matthias Bender M.Sc.

Anzahl der CP: 3 CP, 2 SWS

Art der Lehrveranstaltung: Studienmodul

Kurzbeschreibung der Lehrveranstaltung:

Technischer Fortschritt in Verbindung mit voranschreitender Digitalisierung führt zu einer stark steigenden Anzahl an Datenmengen. Treiber der riesigen Datenmengen sind bspw. Smartphones, soziale Netzwerke, Musik-und Videostreaming oder auch vernetzte Haushaltsprodukte. Die gesammelten Daten bieten dabei für Unternehmen viele Möglichkeiten zur Differenzierung von Wettbewerbern, sind aber auch mit Herausforderungen verbunden. Die Auswertung und Interpretation der Daten kann zu wichtigen Erkenntnissen und Wettbewerbsvorteilen für Unternehmen führen. So können u.a. Produkte verbessert, Ideen für Neuprodukte generiert oder komplett neue Geschäftsmodelle entwickelt werden.

Um den grundlegenden Wandel insbesondere für die Medienbranche zu verstehen wird dabei die Betrachtung der Musikindustrie im Fokus der Veranstaltung stehen. Mit Hilfe von theoretischem Input, Case Studies sowie Vorträgen eines ehemaligen Musik-Produktmanagers wird u.a. folgenden Fragestellungen nachgegangen: Welche Auswirkungen haben die von den Streaminganbietern gesammelten Nutzerdaten auf das Geschäftsmodell der etablierten Musiklabels? Was bedeutet Digitalisierung für den Aufbau und die Vermarktung von Künstlermarken? Welche Bedeutung haben Innovationen für die Musikindustrie?

Ziel der Veranstaltung ist es den fundamentalen Wandel der in vielen Branchen durch die Digitalisierung und der damit einhergehenden Datenflut ausgelöst wird aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und zu verstehen sowie Chancen und Risiken durch die Digitalisierung einschätzen zu können.

 

Richtet sich an: Studierende des Masterstudiengangs Medienmanagement, 3. Fachsemester