Veranstaltungen

Das DFG-Graduiertenkolleg Medienanthropologie (GRAMA) an der Bauhaus-Universität Weimar veranstaltet im Wintersemester 2021/22 eine Vortragsreihe, die sich medienanthropologischen Fragestellungen widmet.

Medienanthropologie untersucht die Medialität, Medienbedingtheit und Medienverfasstheit menschlicher Daseinsvollzüge. Statt nach einer einheitlichen oder stabilen menschlichen Natur zu fragen, die dann von Technologie verändert werden kann, werden die immer schon gegebenen Verschränkungen von Menschen-und-Medien in den Blick genommen. Die Frage lautet dann, wo und wie menschliche Existenzweisen stattfinden. Die Operationen und Relationen, die menschliche und mediale Existenzen durchdringen, rücken in den Fokus.

An vier Abenden präsentieren nationale und internationale Wissenschaftler*innen Auszüge aus ihrer aktuellen Forschung.

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Im Wintersemester 2021/2022 laden die Doktorand*innen des Graduiertenkollegs Medienanthropologie (GRAMA) zu einer Filmreihe ins Lichthaus Kino Weimar ein. An vier Abenden werden mittwochs ab 19 Uhr thematisch unterschiedliche Filme gezeigt, die jeweils auf exemplarisch anthropomediale Verschränkungen verweisen, diese hervorrufen und zur Diskussion stellen.

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12.05. - 14.05. 2022
Kritik der Relationen - Workshop des Graduiertenkollegs Medienanthropologie der Bauhaus-Universität Weimar 

 

 

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Buchvorstellung von Prof. Dr. Lorenz Engell und Prof. Dr. Christiane Voss im Gespräch mit Dr. Jan Völker


Mittwoch  |  08. Dezember 2021  |  18 Uhr  |  Online

Philosophie fragt mittenhinein ins Wahre, Gute, Schöne. Medienphilosophie sucht an den Rändern und in den Ecken der Existenz das nur manchmal Wahre, das Materiale, das Vorübergehende und Alltägliche auf.

Philosophisches Denken ist bis heute in dualistische Lager gespalten (z.B. Materialismus und Idealismus), wobei die Selbstunterordnung unter die Normen von Kohärenz und Widerspruchsfreiheit die Tendenz zu dualistischem, ausschließendem Denken oft noch verstärkt. In seiner Rigidität übersieht es die interessanten Zwischenbereiche und Gemischtheiten des Denkens und Lebens. Die Relevanz des (vermeintlich) Irrelevanten herauszustellen und einer philosophischen Analyse zuzuführen, dem dient der Aufsatzband zur Medienphilosophie. Er verortet sich in der Mitte zwischen allen möglichen Dualismen und favorisiert ein Denken des Dritten und Medialen in Aufsätzen zur Medienphilosophie von 2010 bis 2021.

Lorenz Engell und Christiane Voss stellen ihr neues Buch vor und diskutieren im Anschluss darüber mit Jan Völker.

Die Veranstaltung findet online statt.