Drohnenbasierte Optimierung numerischer Simulationen städtischer Wärmeinseln
Problemstellung
Gemäß Stufenplan sollen Infrastrukturprojekte unter Einsatz von Building Information Modeling (BIM) umgesetzt werden. Der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) fehlen jedoch bislang eine vollständige Fortschreibungsempfehlung mit Honorarzoneneinteilung einzelner Leistungen und die Auflistung preisbestimmender Merkmale der BIM-Methode. Die Kostenauswirkungen sind in vorliegenden Gutachten nicht abgebildet. Erforderlich sind strukturierte, belastbare Daten als Grundlage für eine rechtssichere, wirtschaftliche und praxisnahe Anwendung im Infrastrukturbau.
Projektziel
Projektziel
Ziel des Projekts ist es, bestehende Lücken in den Gutachten zur Novellierung der HOAI 202X im Infrastrukturbau im Bereich BIM zu schließen. Auftraggeber sollen in die Lage versetzt werden, grund- und besondere BIM-Leistungen sachgerecht auszuschreiben und deren Kostenauswirkungen vorab bewerten zu können. Dazu werden umfassende Daten erhoben, ausgewertet und interpretiert. Ergänzend soll nachgewiesen werden, wie BIM-Leistungen in maschinenlesbarer Form ausgeschrieben werden können.
Durchführung
Grundlage bildet die statistische Auswertung von Realprojekten der Projektpartner zur Erhebung von regelmäßigen Leistungen, Honoraren und kostenrelevanten Faktoren der BIM-Methode (u. a. LOI, LOG, AWF, Fachmodelle). Ergänzend werden Interviews mit Projektbeteiligten, Expertinnen und Experten sowie Personen aus den Fachgremien der HOAI-Novellierung geführt. Die Ergebnisse fließen in Empfehlungen zur Honorarzoneneinteilung und Fortschreibung der HOAI ein. Die maschinenlesbaren Ausschreibungsmöglichkeiten werden anhand von Praxisbeispielen validiert.