IUDD-Studierende gewinnen Schinkel-Preis
Mit ihrem Projekt "The Gentle City" gewinnen die drei IUDD-Studentinnen Dikshya Pokharel, Zhasmin Roumieh und Mareike Steffen den Sonderpreis für interdisziplinäres und nachhaltiges Bauen beim AIV-Schinkel-Preis 2026.
Dikshya Pokharel, Zhasmin Roumieh und Mareike Steffen, Studierende im ersten Semester des IUDD-Masterstudiengangs, gewannen mit ihrem Projekt „The Gentle City“ den von der eZeit Ingenieure GmbH gestifteten „Sonderpreis für interdisziplinäres und nachhaltiges Bauen“ in der Kategorie Städtebau des AIV-Schinkel-Wettbewerbs 2026, dessen Schwerpunkt auf der Beschäftigung mit der brandenburgischen Mittelstadt Luckenwalde lag.
Der vom Architekten- und Ingenieurverein Berlin-Brandenburg (AIV) organisierte Wettbewerb hatte zum Ziel, ortsspezifische Projektvorschläge zu sammeln, die wirtschaftlich tragfähig und innerhalb des charakteristischen räumlichen und architektonischen Kontexts von Luckenwalde so skalierbar wie möglich sind. Die Jury zeigte sich beeindruckt von dem „klaren und konsequenten Ansatz der Arbeit zur Weiterentwicklung des bestehenden Blocks, bei dem die Transformation nicht als Ersatz, sondern als strategische Fortsetzung bestehender Strukturen betrachtet wird“. Das Projekt wurde von Prof. Dr.-Ing. Sigrun Langner, Dr. Mara Trübenbach, Jannik Petry und Elisabeth Peters von der Professur Landschaftsarchitektur und -planung betreut.
Die Jury hob insbesondere hervor: „Die Arbeit wird mit dem eZeit-Sonderpreis ausgezeichnet, weil sie Nachhaltigkeit als leitendes Gestaltungsprinzip formuliert und ihr eine konkrete räumliche Form gibt. Die Minimierung der CO2-Emissionen durch eine konsequente Ausrichtung auf bestehende Gebäude und die Integration wassersensibler Freiflächen, vor allem aber die interdisziplinäre Verknüpfung von Stadtentwicklung und Landschaftsarchitektur zeugen von einem ressourcenschonenden Ansatz im Sinne des Preises.“
Neben dem Sonderpreis Interdisziplinär und nachhaltig Bauen wurden Studierende der Bauhaus-Uni Weimar mit dem Schinkel-Preis sowie zwei lobende Erwähnungen in der Kategorie Städtebau ausgezeichnet.
Hintergrund AIV-Schinkel-Preis
Der AIV-Schinkel-Preis wird vom Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin und Brandenburg vergeben und würdigt seit 1852 herausragende technisch-wissenschaftliche Leistungen junger Planer*innen. Die Preisverleihung erfolgt jährlich am Geburtstag des preußischen Architekten, Stadtplaners, Denkmalpflegers und bildenden Künstlers Karl Friedrich Schinkel.
Ausgelobt wird der Preis in mehreren Fachsparten, darunter Städtebau, Architektur, Landschaftsarchitektur, Konstruktiver Ingenieurbau, Verkehrsplanung sowie Freie Kunst. Jede Kategorie ist mit 3.000 Euro dotiert. Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung des planerisch-kreativen Nachwuchses.
Für die Ausgabe des 171. Preises gab es insgesamt 140 Beiträge, 50 davon in der Kategorie» Städtebau«. Davon wurden zwölf Arbeiten in sechs Fachsparten prämiert.
Weitere Informationen:
AIV-Schinkel-Wettbewerb - Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg e.V.
Bauhaus-Universität Weimar: Aktuelles
