go4spring 2023

Stadt und Arbeit - Eine Untersuchung der Arbeitslandschaften in Amsterdam

Projektinformationen

eingereicht von
Tanja Potezica

Mitwirkende
Paulina Foht, Janina Hain, Thorben Haeusler, Philipp Havemann, Lena Herz, Jonas Hülsmann, Simon Kliem, Paula Koerber, Nele Mangels, Jannis Martens, Artur Meier, Laura Meinert, Theresa Moraht, Marie Noeske-Heisinger, Jenny Oltmann, Nikolai Otto, Nikolas Peschel, Hannah Pfaller, Lotta Philippi, Madita Pyschik, Veronika Steinbacher, Hanna Tost, Leonie von Brock

Lehrende
Tanja Potezica, Max Hoffmann



Studiengang:
Urbanistik (Bachelor of Science (B.Sc.)),
Urbanistik (Master of Science (M.Sc.))


Projektbeschreibung

Nach Jahren wirtschaftlicher Krisen und hoher Arbeitslosigkeit der 1980er Jahren, werden der wirtschaftliche Aufschwung im Zuge der Tertiärisierung, sowie das Wachstum und die Diversifizierung der Stadtbevölkerung oft als große Erfolge der Stadtentwicklung seit den 1990er Jahren beworben.
In vielen Städten in Europa drängt die aktive öffentliche Förderung der Wissensökonomie seitdem andere Arbeitssektoren zurück. Die daraus resultierende Polarisierung des Arbeitsmarktes teilt die Bevölkerung in Modernisierungsgewinner*innen und -verlierer*innen.
Neben dem Zugang zu Wohnraum bildet die Diversität der Arbeitsmöglichkeiten eine der wichtigsten Funktionen einer Stadt, um gesellschaftliche Heterogenität zu erhalten und grundlegende Integrations- und Aufstiegsperspektiven zu sichern. Trotzdem bleibt die Rolle der Arbeitslandschaft bei den fachlichen Untersuchungen zumeist unbeachtet. Vielmehr reduziert sich der planerische Blick in Amsterdam zumeist auf die als erfolgreich verstandene ökonomische Dimension, soziale und kulturelle Folgen dieser Stadtentwicklung bleiben unterbelichtet.
Diese Beobachtung ist der maßgebliche Grund für die Beschäftigung mit dem Verhältnis von Stadt und Arbeit. Wir haben uns mit der Frage beschäftigt, welche Lehren aus den bisherigen Entwicklungen gezogen werden können. Wie sind diese Entwicklungen mit der neoliberalen Stadtplanung und -politik verbunden? Welche Rolle nimmt darin die Planung ein und welche die Akteur*innen der Zivilgesellschaft?

Dateien und Präsentationen