BFFL

 

Das Bauhaus Form & Function Lab (BFFL) ermöglicht die Erforschung von neuartigen haptischen Interfaces und Funktionsprototypen für vernetzte digitale Anwendungen und Services. Es verbindet moderne Form-Werkzeuge wie Lasercutter, CNC-Fräsen, 3D-Drucker zur Gestaltung und Entwicklung von zwei- und dreidimensionalen Objekten mit zukunftsweisenden Funktions-Technologien aus dem Elektronik- und Druckbereich (Gedruckte Elektronik, 3D-MID: Molded Interconnect Devices). Form und elektronische bzw. digitale Funktion werden so unmittelbar verbunden. In der Verknüpfung gestalterischer Kompetenzen mit den Bereichen Druck, Elektronik und IT ist das BFFL international einzigartig.

Das BFFL baut auf der historischen Auseinandersetzung des historischen Bauhaus mit Form und Funktion auf und verbindet neue Produktionsmethoden und moderne gestalterische Fragestellungen. Diese Verbindung wissenschaftlicher und gestalterischer Prozesse bei der prototypischen Realisierung und Anwendung, fördert die Entwicklung von neuartigen Schnittstellentechnologien und Materialien. Im BFFL werden Werkzeuge der gestalterischen Praxis mit Werkzeugen der gedruckten Elektronik und der 3D-MID Technologie kombiniert.

Das Bauhaus Form & Function Lab ermöglicht und fördert Forschungsarbeiten im Rahmen von interdisziplinären Forschungsprojekten mit Kooperationspartnern aus Bereichen der Elektronikproduktion, Drucktechnologien und IT sowie der Chemie und Materialwissenschaften. Gleichzeitig dient das Labor auch der Qualifizierung von wissenschaftlichem und gestalterischem Nachwuchs im Zusammenhang mit Forschungsprojekten, Masterarbeiten und Dissertationen. Neue anwendungstechnische Erkenntnisse können mit gestalterischen Methoden gewonnen werden.

Die umfangreichen Erfahrungen der Interface Design Gruppe in der Entwicklung von Webanwendungen, mobilen Applikationen und haptischen interaktiven Interfaces werden im BFFL konsequent mit wegweisenden Technologien der Elektronikproduktion verbunden. Elektronische und digitale Funktionen können im BFFL in zwei- und dreidimensionale Objekte bzw. Interfaces eingebettet werden. Schaltkreise werden direkt mit den Objekten verbunden. Die daraus resultierenden »intelligenten Objekte« ermöglichen im Zusammenspiel mit Smartphones und Webtechnologien neue Anwendungen, Services und Interfaces für das »Internet der Dinge«.