Projekte

Project Final Results:

Group 1 / Group 2 / Group 3 / Group 4 / Group 5 / Model 

Deutsch (English below):

Zeitraum: Sommersemester 2019 | CP: 12+6 | Teilnehmerzahl: max. 16

Professuren BMBW Baumanagement und Bauwirtschaft (Prof. Nentwig)

verantwortlich: Prof. Dr.-Ing. Bernd Nentwig | Shimin.Huang M.Sc.

Inhalt: Bauhaus Zone Beijing 

richtet sich an: Master Architektur /Master Media Architecture/ Integrated Urban Development and Design/ European Urban Studies/ Erasmus Students 

Sprache: Englisch

Exkursion Videos: Part 1 / Part 2/ Part 3 (Exkursion am 16.05-20.05.2019 nach Shenzhen; 20.05-25.05.2019 nach Beijing,China. Für die Flüge und die Unterkünfte ist eine Kostübernahme vorgesehen.)

Bedingt durch die Globalisierung, die rapiden Veränderungen der industriellen Fertigungstechnik und die hohe Geschwindigkeit urbane Transformationsprozesse sind viele ehemalige Fabriken oder die Produktionsstandorte von Umbrüchen betroffen. Wie können wir als Stadtplaner, Architekten und Ingenieure diese urbanen Gebiete neu beleben und flexibel auf neue Funktionen und urbane Nutzungen reagieren?

Durch die Entwicklungsstrategien ‚Deutsche Industrie 4.0‘ und ‚Made in China 2025‘ bietet sich eine Kooperation zwischen Deutschland und China an. Dieses Projekt kann in dieser Kooperation mit Anwendungsbezug zum akademischen Austausch beitragen. In diesem konkreten Revitalisierungsprojekt soll ein altes Stahlwerk in einen ‚Industriepark‘ für Veranstaltungen, Kunst und Ausstellungsmöglichkeiten umgewandelt werden.

Dieses Revitalisierungsprojekt für Stahlwerke, das auf die funktionale Modernisierung des Standortes abzielt, ist Teil des gigantischen Stadterneuerungsplans in Peking. Ziel dieses Stadterneuerungsplans ist es, das Industriegebiet des Stahlwerks, das Regierungseigentum ist, mit 8,63 km2 und einer Bruttogeschossfläche von 10.600.000 m2 zu revitalisieren. Das Hauptmerkmal der Gesamtfläche besteht darin, dass sie aus den Büroflächen für das Olympische Winterspielkomitee 2022, einem Industriepark, einem Kulturlandschaftspark und einem Innovationszentrum besteht. Viele kreative Ideen sind gefragt, um die Kunst- und innovative Industrie zu entwickeln.

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English:

Time period: Summer Semester 2019 | CP: 12+6 | Number of Participants: max. 16

Professorship BMBW Baumanagement und Bauwirtschaft (Prof. Nentwig)

Supervision: Prof. Dr.-Ing. Bernd Nentwig | Shimin.Huang M.Sc.

Project Title: Bauhaus Zone Beijing 

Target Group of Students: Master Architektur /Master Media Architecture/ Integrated Urban Development and Design/ European Urban Studies/ Erasmus Students 

Tuition Language : English

Excursion Videos:Part 1 / Part 2Part 3 (Excursion 16.05-20.05.2019 in Shenzhen; 20.05-25.05.2019 in Beijing,China. During the excursion, Flight tickets and accommodation are covered by the Chinese partners.)

Under the age of globalization and with the rapid changes of industrial manufacturing technology and the high-speed urban transformation process, many urban land plots, which were formerly used as factories or with manufacturing functions, are now waiting for the upgrade. In the modern era, the opportunity always comes with challenges. How can we, as urban planners, architects and engineers, revitalize these urban areas, allow them to react flexibly to the new functions and correspondingly with the current urban usage?

Alongside with developmental strategies of ‘German Industry 4.0’ and ‘Made in China 2025’, an academic cooperation between Germany and China is formed via this project, celebrating 100 years Bauhaus and 100 years Shougang-the former state-own steel manufacturing company. In this specific project, which is located in Beijing, the capital of China. It is now waiting for the functional upgrade and renewal into an Industrial heritage Park, which holds events of art and exhibition and opens to the public use.

Targeting at the functional upgrade of the site, this blast furnace revitalization project is one part of the gigantic urban renewal plan in Beijing. This urban renewal plan aims at revitalizing the state-own steel mill industrial area with 8.63 km2 and with 10.600.000 m2 total gross architecture floor area. In order to accommodate the  innovative industry, many creative ideas are welcome.

 

 

 

 

Seestadt Aspern 4.0

Zeitraum: Wintersemester 2018/19 | CP: 12+6 | Teilnehmerzahl: max. 16

Professuren BMBW Baumanagement und Bauwirtschaft (Prof. Nentwig)

verantwortlich: Prof. Dr.-Ing. Bernd Nentwig | Dr.-Ing. des. Antonia Herten

Inhalt: Seestadt Aspern 4.0

richtet sich an: Bachelor und Master Architektur 

Die Entwicklung der Seestadt Aspern geht auf die Bereitstellung der Stadt Wien einer 240 ha großen Fläche des ehemaligen Flugfeldes als Erweiterungsfläche für die Stadt Wien zurück. 

Die zu Beginn des Jahrtausends getroffenen strategischen Entscheidungen mündeten im Jahre 2004 in der Auslobung eines Wettbewerbes zur Erarbeitung der Masterplanung, die durch die Büros Tovatt Architects & Planers und nplus Projektentwicklung gewonnen wurden.

Die Gesamtlaufzeit des Projektes ist mit über 20 Jahren eine typische europäische Entwicklung, die aber gleichzeitig Fragen zur Wirksamkeit einer bestehenden Masterplanung bei gleichzeitigen gesellschaftlichen und technologischen Umbrüchen aufwirft.

In dem Projekt sollen die bestehenden vorliegenden Arbeiten zur Seestadt Aspern ausgewertet und in den Kontext einer umfassenden Reflektion gestellt werden.

Die dabei verwendeten Werkzeuge sind die des parametrischen urbanen Entwurfes, der klassische „Werkzeugkasten“ der Projektentwicklung und die Auseinandersetzung mit Interventionen im Stadtraum.

Schwerpunkte (wählbar): Urbane Reflektion und Intervention, Projektentwicklung, Parametrisches Entwerfen

Begleitseminare (3+3 Leistungspunkte):

"Parametric Urban Design and Analysis" Ansprechpartner Vertr.-Prof. Dr.-Ing. Sven Schneider

"Computational Urban Modeling and Simulation" Ansprechpartner Jun.-Prof. Dr. Reinhard König

Exkursion am 14.-15.11.18 nach Wien

Die Betreuung erfolgt in Kooperation der o. g. Professur.

Materialien………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………

Europäische Schule in Frankfurt am Main

Zeitraum: Wintersemester 2015/16 | CP: 12+6 | Teilnehmerzahl: max. 15

Eine Kooperation der Professuren BMBW Baumanagement und Bauwirtschaft (Prof. Nentwig) und der Professur Bauformenlehre (Prof. Rudolf) 

verantwortlich: Prof. Dr.-Ing. Bernd Nentwig | Dr.-Ing. Alexandra Pommer |

                       Dipl.-Ing. Kristina Hoffmann | Antonia Herten M.Sc.

Inhalt: Neubau einer Europäischen Schule in Frankfurt am Main / Offenbach in Zusammenarbeit mit der EZB.

Die bestehende Europäische Schule in Frankfurt am Main ist bereits an den Grenzen ihrer Kapazitäten und nicht in der Lage die prognostizierten Schülerzahlen aufzunehmen. Eine neue Schule an einem besseren Standort ist vom Bund zugesichert und soll gebaut werden. Die Europäische Schule hat sich zur Aufgabe gemacht die 3.000 internationalen Schüler, bestehend aus den Kindern der EZB Mitarbeiter und den Kindern aus der Umgebung, zu „besseren Europäern“ zu machen. Die Schule wird 7-zügig in 4 Hauptsprachen aufgebaut und bietet ein ausgeprägtes pädagogisches Konzept, sowie die ganztags Betreuung im sogenannten „Childminding“.

Zu Beginn wurde eine umfangreichen Standort- und Marktanalyse erarbeitet und auf Grundlage dessen der Entwurf aufgebaut. Eine ökonomische Reflektion in Form einer Kostenberechnung bildete den Abschluss des Projektes.

richtet sich an: Master Architektur 

Begleitseminar: "Architektur bildet" Professur Bauformenlehre

Anrechnung der Leistungen: Professur Baumanagement und Bauwirtschaft (12 Credits), Professur Bauformenlehre (6 Credits)

Die Betreuung erfolgt in Kooperation der o. g. Professur.

Materialien………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………

Urban Industry Reloaded

Period: Spring semester 2015 | CP: 21 | Attendance: max. 50

In cooperation with the professorship of architectural management (Prof. Nentwig), the professorship of transport system techniques (Prof. Plank-Wiedenbeck) and the professorship of urban planning (Prof. de Rudder)

Responsible: Prof. Dr.-Ing. Bernd Nentwig | Prof. Dr. Jesus J. Lara

                   Dipl.-Ing. Kristina Hoffmann | Antonia Herten M.Sc.

Content: The study project aims to research and work out interrelations between the flow of goods and consumers’ behavior of shopping with urban space, especially related to housing areas. Questions about micro-logistics and the distribution of goods within the “last mile” lead to transformations of urban space. Next to the examination of adequate locations and their markets in conjunction with a suitable architectural approach, the infrastructural and urban spatial uses and relations will be worked out in the study project. The return of light industries plays an important role in this context.

The project will be accompanied and supported through one of the leading developers of logistics. The MP Holding AG gives five individual realistic sites all over Germany and expects a conceptional design guideline for basic discussions with cities and municipalities. A product like MultiMINI in combination with MultiBASE could be a tool wich will be used as a module of modern logistics. The detailed definition will not be a part of the semester, but is freely possible in a student competition afterwards.

Next to the professorship of Architectural Management (Prof. Dr. Bernd Nentwig) the professorship of transport system techniques (Prof. Plank-Wiedenbeck), faculty of engineering) and the professorship of urban planning (Prof. Dr. Steffen de Rudder, faculty of architecture) is involved in this study project as well as Prof. Dr. Jesus J. Lara, currently teaching as guest lecturer at the Institute for European Urban Studies.

refers to: Master Adurb, EU, CAUP 

MULTIBASE

Grundlagenermittlung der Prototypen „MULTIBASE“ zur Vorbereitung eines Designkonzepts zum Thema „unverwechselbare Hallenkonzepte“.

Zeitraum: Wintersemester 2014/15 | CP: 12+6 | Teilnehmerzahl: max. 15

Eine Kooperation der Professuren BMBW Baumanagement und Bauwirtschaft (Prof. Nentwig) und der Professur Tragwerkslehre (Prof. Ruth) 

verantwortlich: Prof. Dr.-Ing. Bernd Nentwig | Antonia Herten M.Sc.

Inhalt: MULTIBASE – Hallenkonzepte

Zu Beginn wurde eine umfangreichen Standort- und Marktanalyse erarbeitet und auf Grundlage dessen der Entwurf aufgebaut. Eine ökonomische Reflektion in Form einer Kostenberechnung bildete den Abschluss des Projektes.

richtet sich an: Master Architektur 

Begleitseminar: Professur Tragwerkslehre

Anrechnung der Leistungen: Professur Baumanagement und Bauwirtschaft (12 Credits), Professur Tragwerkslehre (6 Credits)

Die Betreuung erfolgt in Kooperation der o. g. Professur.

Materialien………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………

Projekt Look Skywalker

Zeitraum: Sommersemester 2012 | CP: 12+3+3 | Teilnehmerzahl: max. 20

Eine Kooperation der Professuren BMBW Baumanagement und Bauwirtschaft (Prof. Nentwig) und der Professur TWL Tragwerkslehre (Prof. Ruth) 

verantwortlich: Prof. Dr.-Ing. Bernd Nentwig/Dipl.-Ing. Bert Liebold

richtet sich an: Master/Diplom Architektur und andere Fakultäten (M. Sc./Dipl.-Ing.)

Inhalte: Baumkronenpfade (canopy walkways) inszenieren ein Naturerlebnis auf besondere Art und Weise: Sie verbinden die Möglichkeiten einer Aussichtsplattform mit dem Erlebnis eines Waldspaziergangs und können dabei edukative, touristische und künstlerische Elemente enthalten. Ein bekanntes und erfolgreiches Beispiel ist der Baumkronenpfad Hainich in Thüringen.

Ziel des Projektes ist es, die Potenziale konventioneller Baumkronenpfade in ein mobiles und urbanes Umfeld zu übertragen. Das Ergebnis ist ein mobiles System zur unmittelbaren Erlebbarkeit von Bauwerken, Natur oder Events, das völlig neue Perspektiven räumlicher Bezüge für die Besucher gestattet. Insbesondere historisch wertvolle Bausubstanz soll berührungslos eingebunden werden.

Nach einer Potenzialanalyse, Prüfung der rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland („fliegende Bauten“) und einer Exkursion zum Baumkronenpfad Hainich sind zunächst bestehende Elemente zur Integration zu identifizieren und zu bewerten, z. B. mobile Aufzugssysteme. Die Auswahl geeigneter Materialen für die Entwicklung der Einzelelemente, die konstruktiven Verbindungen und der mobilen Tragstruktur sind die nächsten Schritte. Das Feintuning geht auf besondere Zielgruppen (Kinder, Kulturliebhaber, Adrenalin-Junkies usw.) ein sowie auf weitere Aspekte der Inszenierung, wie Licht, Kunst, Marketing, …

Das Projekt wird durch die Unternehmensgruppe Vollack begleitet, die bereits den Baumkronenpfad Hainich entwickelt und realisiert hat.

Begleitseminare: "Projektentwicklung von Freizeit(im)mobilien" (BMBW); "Mobile leichte Tragstrukturen" (TWL)

Anrechnung der Leistungen: Professur Baumanagement und Bauwirtschaft (12+3 Credits), Professur Tragwerkslehre (3 Credits)

Die Betreuung erfolgt in Kooperation der o. g. Professuren.

Materialien

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Projekt Bank der Zukunft II

Zeitraum: Wintersemester 2011/2012 | CP: 12+3+3 | Teilnehmerzahl: max. 20

Eine Kooperation der Professuren Baumanagement und Bauwirtschaft (Prof. Nentwig), Bauformenlehre (Prof. Rudolf), Gebäudetechnik (Prof. Schulz) sowie Tragwerkslehre (Prof. Ruth) 

verantwortlich: Prof. Dr.-Ing. Bernd Nentwig/Dipl.-Ing. Bert Liebold

richtet sich an: Master/Diplom Architektur und andere Fakultäten (M. Sc./Dipl.-Ing.)

Inhalte: Im Mittelpunkt des Entwurfsprojekts stehen die neu zu konzipierenden administrativen Bürobereiche eines realen Bankenstandortes in Frankfurt. Ziel ist ein zukunftsweisendes Büro- und Gebäudekonzept, dass die Architekturperspektive, die Informationsperspektive, die mentale Perspektive und die soziale Perspektive integriert. Gefordert sind Flexibilität, Ressourceneffizienz, technische Integration, Kommunikation, informeller Wissensaustausch sowie optimierte Flächenbewirtschaftung.

Das Projekt wird in zwei Phasen und in Anlehnung an einen echten Ideenwettbewerb durchgeführt.

Phase 1 baut auf den im vergangenen Semester entwickelten Szenarien auf und beinhaltet die Entwicklung eines architektonisch-städtebaulichen Konzepts (Vorentwurf). Dazu wurde ein fächerübergreifender Ansatz erarbeitet, der allen Teilnehmern als Grundlage zur Verfügung steht.

Phase 2 beinhaltet den eigentlichen Entwurf. Die Ergebnisse werden am Ende des Semesters analog eines realen Wettbewerbs vor einer Jury aus Experten und Bankmitarbeitern in Frankfurt präsentiert.

Das Projekt beinhaltet eine Exkursion nach Frankfurt am 7./8. November 2011. Unterstützt wird der Entwurf von der Deka Immobilien GmbH.

Anrechnung der Leistungen: Professur Baumanagement/Bauwirtschaft (12 Credits), Professur Bauformenlehre (3 Credits), Professur Gebäudetechnik (3 Credits)

Die Betreuung erfolgt in Kooperation der o.g. Professuren. Zusätzlich(!) und in Absprache mit den beteiligten Professuren werden themenbezogene Seminare zur Vertiefung der Inhalte angeboten: Professur Bauformenlehre (3 Credits), Professur Gebäudetechnik (3 Credits), Professur Tragwerkslehre (2 Credits).

Am 13. März 2012 fand in Frankfurt die Preisgerichtssitzung des intern ausgelobten Wettbewerbs statt. Die Pressemitteilung kann hier als PDF (1,8 MB) heruntergeladen werden. 

Materialien

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Projekt Bank der Zukunft II (BA Urbanistik)

Zeitraum: Wintersemester 2011/2012 | CP: max. 12 | Teilnehmerzahl: max. 10

verantwortlich: Prof. Dr.-Ing. Bernd Nentwig/Dipl.-Ing. Bert Liebold

richtet sich an: Bachelor Urbanistik (B. Sc.)

Inhalte: Frankfurts Städtebau ist durch die Finanzwirtschaft geprägt. Die Skyline wird auch in den kommenden Jahren weiter wachsen, die Stadt als urbaner Raum verlangt jedoch mehr als spektakuläre Superlative.

Auf Basis einer realen Projektentwicklung sollen daher alle notwendigen entscheidungsvorbereitenden Aspekte zur Konzeption eines stadtverträglichen, zukunftsweisenden Büro- und Gebäudekonzepts untersucht werden. Analog zum parallel angebotenen Projekt für Architekten erfolgt die Bearbeitung in zwei Phasen. 

Schwerpunkte der Phase I sind die Standort- und Marktanalyse geeigneter Grundstücke einschließlich baurechtlicher Grundlagen. Phase II beinhaltet, ausgehend von einem zu erarbeitenden Wettbewerbskonzept, die Erstellung der Auslobungsunterlage zur Durchführung eines internationalen Realisierungswettbewerbs. Es sind alle konzeptionellen und realen Anforderungen an den Entwurf sowie alle Aspekte des Wettbewerbsmanagements zu berücksichtigen. Baumanagement bedeutet in diesem Zusammenhang auch, die Interessen der direkt und indirekt projektbeteiligten Institutionen (Stadt/Öffentlichkeit, Projektentwickler, Investor, Nutzer) zu identifizieren und zu integrieren.

Eine Exkursion zum Bankenviertel in Frankfurt am 7./8. November dient als Einstieg. Im vergangenen Semester wurde zudem ein erster fächerübergreifender Ansatz erarbeitet, der allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt werden kann. Die Projektergebnisse werden am Ende des Semesters vor Experten und Bankmitarbeitern in Frankfurt präsentiert.

Am 13. März 2012 fand in Frankfurt die Preisgerichtssitzung des intern ausgelobten Wettbewerbs statt. Die Pressemitteilung kann hier als PDF (1,8 MB) heruntergeladen werden. 

Materialien

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Projekt Bank der Zukunft I

Zeitraum: Sommersemester 2011 | SWS: 8 | CP: 12+3+3 | Teilnehmerzahl: max. 10

Eine Kooperation der Professuren Baumanagement und Bauwirtschaft (Prof. Nentwig), Bauformenlehre (Prof. Rudolf), Tragwerkslehre (Prof. Ruth) sowie Gebäudetechnik (Prof. Schulz)

verantwortlich: Prof. Dr.-Ing. Bernd Nentwig/Dipl.-Ing. Bert Liebold

richtet sich an: Master/Diplom Architektur und andere Fakultäten (M. Sc./Dipl.-Ing.)

Inhalte: Ziel des Entwurfs ist es, die administrativen Bürobereiche eines Bankenstandortes in Frankfurt zu untersuchen. Auf der Analyse bestehender Bürokonzepte im Bankenbereich sollen umfassende neue Lösungen erarbeitet werden, die zu einer Erhöhung der Flexibilität, einer Verbesserung der Kommunikation sowie des informellen Wissensaustausches und zu einer Optimierung der Flächenbewirtschaftung führen.

Auf der Grundlage von Forschungsergebnissen (u. a. Fraunhofer-Institut für Arbeitswissenschaft und Organisation) sollen kreative Zusammenhänge zwischen den bestehenden Gebäudestrukturen und dem Arbeitsverhalten der Mitarbeiter entwickelt werden. Als Ergebnis sollen ganzheitlich orientierte Bürokonzepte auf der Grundlage bestehender Objekte oder Neubauten entstehen, die verschiedene Perspektiven berücksichtigen. Neben der Architekturperspektive sollen die Informationsperspektive, die mentale Perspektive und die soziale Perspektive eine Rolle spielen.

Das Projekt wird von einer Exkursion nach Frankfurt begleitet. Unterstützt wird der Entwurf von der Deka Immobilien GmbH.

Die Betreuung erfolgt in Kooperation der o.g. Professuren. Begleitseminare dienen zur Vertiefung der Inhalte.

Materialien

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Projekt Green Container 1.2

Zeitraum: Sommersemester 2011 | SWS: 8 | CP: 12 | Teilnehmerzahl: max. 25

Eine Kooperation der Professuren Baumanagement und Bauwirtschaft (Prof. Nentwig), Bauformenlehre (Prof. Rudolf), Tragwerkslehre (Prof. Ruth) sowie Gebäudetechnik (Prof. Schulz)

verantwortlich: Prof. Dr.-Ing. Bernd Nentwig/Dipl.-Ing. Arch. Kristina Hoffmann

richtet sich an: Architektur (M. Sc./Dipl.-Ing.)

Inhalte: Ein realer Container, ein reales Projekt und die Lösung sozialer Realitäten – das ist das Ziel und die Aufgabenstellung des GREEN CONTAINER Projekts im Sommersemester 2011. Naturkatastrophen in allen Regionen der Welt erfordern immer schnelle Hilfe und Handeln – die nachhaltige Nutzung des Provisoriums sollte von Beginn an mitbedacht werden. Dazu ist zu Beginn eine Analyse der verschiedenen umweltbezogenen, funktionalen und kulturellen Aspekte notwendig. Es wird ein Interface entwickelt, das diese Aspekte wie zum Beispiel Klima/Wetter, Baumaterialen/Ressourcen, Topographie, Fauna/Flora, aber auch Werte/Identität, visuelle/auditive/kinetische und funktionale Parameter zusammenführt.

Städtebauliche Strukturen für verschieden Typologien in verschiedenen Klimazonen wurden im letzen Semester im Studienprojekt der Europäischen Urbanistik erarbeitet. Darauf wird der aktuelle Kurs aufbauen und Architekturen entwickeln, die von der städtebaulichen Minimaleinheit über die statischen Lösungen bis zur Detaillösung während der Realisierung führt. Zusammen mit dem Gastdozenten Richard Moreta-Castillo und gemeinsam mit industriellen Partnern werden wir einen Container umbauen und daran forschen.

Es ist eine drei-/viertägige Exkursion innerhalb der Exkursionswoche nach Bremen (Universum), Bremerhaven (Klimahaus) und Hamburg (Hafencity) geplant. Der Kurs wird zweisprachig (Englisch/Deutsch) durchgeführt.

Die Betreuung erfolgt in Kooperation der o.g. Professuren. Begleitseminare dienen zur Vertiefung der Inhalte.

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Projekt Forte Marghera

Zeitraum: Sommersemester 2010 | SWS: 8

Forte marghera – Die Gegenwart kommt aus der Zukunft, trifft auf Geschichte – und sucht nachhaltige Funktions-Bausteine.

3 Professuren, 3 Sichtweisen, Annäherungen, Methoden, 3 Vertiefungs-Schwerpunkte, 3 Maßstäbe: Eine Kooperation der Professuren Bauformenlehre (Prof. Rudolf), Denkmalpflege und Baugeschichte (Prof. Meier) sowie Baumanagement und Bauwirtschaft (Prof. Nentwig).

verantwortlich: Prof. Dr.-Ing. Bernd Nentwig/Dipl.-Ing. Bert Liebold

richtet sich an: Architektur (M. Sc./Dipl.-Ing.)

Inhalte: Für das Forte Marghera in Mestre bei Venedig ist eine funktionale Neuwidmung zu konzipieren, die die vorhandenen Gebäudestrukturen und Bauformen denkmalpflegerisch bewerten, sinnvoll interpretieren und ergänzen. Referenzmuster aus Kultur, Bildung, Sport und Freizeit sollten auf ihre konzeptuelle Passfähigkeit und ökonomische Machbarkeit geprüft und im Rahmen ausgeprägter Kontexte weiter entwickelt werden. Unmittelbare und weiträumige Nachbarschaften stiften dafür Folie und Begründung: Der Landschaftsraum der Lagune, die Industrielandschaft von Mestre sowie die nahe Stadtlandschaft Venedigs werden zum Anlass für Nutzungsszenarien einer wandlungsbereiten Architektur. Infrastrukturelle Varianten sollten sowohl die Insellage als auch deren verkehrstechnische Anbindung prüfen. Bisherige Entwurfsansätze dienen dabei als Referenzen. Wie lässt sich die radikal funktionale Architektur einer Wehranlage zu Gunsten einer stabilen, zukunftsfähigen Nutzung heute interpretieren? Welche Entwurfsstrategien lassen zukunftsfähige und wandlungsfähige Szenarien erwarten? Wie können aktuelle Funktionsbausteine von den überkommenen Strukturen partizipieren? Welche Referenzmuster lassen sich auf das Gelände des Forte Marghera und seine Nachbarschaft projizieren? Welche Deutung und welche Ergänzung erfahren dabei die vorhandenen Bauformen, Raumqualitäten und Materialien. 

Die Betreuung erfolgt in Kooperation der o.g. Professuren, ein Begleitseminar dient zur Vertiefung der Inhalte, eine Exkursion nach Venedig zur Einführung in den Entwurf.

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