Aktuelles

Short Academic Visit an der UC San Diego im Rahmen von Erasmus+

Im Rahmen einer Erasmus+-Staff-Mobility for Teaching verbrachten Tabea Latocha und Theo Sauerborn vom 1. bis 12. März 2026 einen zweiwöchigen Short Academic Visit am Department of Urban Studies and Planning der University of California San Diego (UC San Diego). Der Aufenthalt diente dem fachlichen Austausch mit Lehrenden, Studierenden und Mitarbeitenden, der Teilnahme an Seminaren und Lehrveranstaltungen sowie der Auslotung weiterer gemeinsamer Perspektiven für die internationale Zusammenarbeit zwischen der UC San Diego und der Bauhaus-Universität Weimar.

Das Programm vor Ort war vielfältig und bot zahlreiche Gelegenheiten, Einblicke in Lehre, Forschung und akademische Praxis der Stadtplanung in den USA zu gewinnen. Dazu gehörten unter anderem eine Campusführung, Gespräche mit Faculty-Mitgliedern des Departments, ein Treffen mit Studierenden, Klassenbesuche in der Lehrveranstaltung Planning for Sustainable Communities sowie ein Austausch mit der Studienberatung. Ein besonderer Programmpunkt war das Research Seminar zum Thema „Socio-Ecological Transformation of Housing and Mobility in a Post-Socialist Small City: Ilmenau, Thuringia (Germany)”, in dem Theo Sauerborn und Tabea Latocha über die Verbindung ihrer Forschungsinteressen mit den Planungsprojekten im 1. Und 7.FS Bachelor Urbanistik sprachen. Darüber hinaus war Theo Sauerborn gemeinsam mit Tabea Latocha mit einer Gastvorlesung zu Planungspraxis und Graduiertenausbildung in Deutschland in die Lehre eingebunden. Weitere Einblicke boten die Teilnahme am Climate Action Day sowie die Mitwirkung an der Urban Expo des Departments; der Jahresabschluss-Schau von Studierendenarbeiten, also dem Äquivalent zur summaery.

Neben dem inhaltlichen Programm war der Aufenthalt vor allem durch die außerordentlich herzliche Gastfreundschaft der Kolleg*innen an der Partneruniversität geprägt. Die vielen Gespräche, neuen Bekanntschaften und fachlichen Impulse haben den Besuch zu einer ausgesprochen bereichernden Erfahrung gemacht. Die UC San Diego erwies sich dabei nicht nur als inspirierender Ort für Forschung und Lehre, sondern auch als eindrucksvolles Umfeld für den internationalen Austausch in der Stadtplanung.

Der Besuch hat viele Anknüpfungspunkte für die weitere Zusammenarbeit eröffnet. Tabea Latocha und Theo Sauerborn kehren mit zahlreichen Eindrücken, neuen Ideen und Perspektiven nach Weimar zurück – und mit der Hoffnung, die Partnerschaft zwischen beiden Universitäten in Zukunft weiter zu intensivieren. Gerade in gegenwärtigen Zeiten zeigt sich, wie wichtig internationale akademische Kooperationen, persönliche Begegnungen und der gemeinsame fachliche Austausch sind.

 

 

Willkommen im Sommersemester 2026

Herzlich willkommen im Sommersemester 2026. Das Programm unserer Lehrveranstaltungen finden Sie hier.

 

 

Weiter wohnen wie gewohnt? Internationale Tagung zur Wohnungsfrage

Am 7. und 8. Mai 2026 findet die internationale Tagung „Weiter wohnen wie gewohnt?“ in der Universitätsbibliothek statt und bietet Austausch für (Nachwuchs-)wissenschaftler*innen sowie Praxisakteure aus Planung, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft, die sich mit aktuellen Wohnungsfragen befassen. 

Wie verändert sich Wohnen in Zeiten multipler Krisen? Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen gesellschaftlichem Wandel und der materiellen Gestaltung von Architektur, Quartieren und Infrastrukturen? Diesen Fragen widmet sich die Tagung des DFG-Graduiertenkollegs »Gewohnter Wandel. Gesellschaftliche Transformation und räumliche Materialisierung des Wohnens«. Die Konferenz ist zugleich Jahrestagung des Instituts für Europäische Urbanistik (IfEU).

Im Mittelpunkt der Fachtagung stehen aktuelle Herausforderungen der Wohnungsfrage vor dem Hintergrund von Klimawandel, Ressourcenknappheit, Kriegen, sozialer Polarisierung und ökonomischer Transformation. Anhand der drei Themenfelder Alltag & Aneignung, Steuerung & Regulierung sowie Bewirtschaftung & Produktion diskutieren Wissenschaftler*innen aus dem In- und Ausland auf der Tagung Transformationsprozesse auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene. 

Die deutsch- und englischsprachigen Beiträge reichen von Fragen kommunaler Wohnungsversorgung über Einfamilienhausbestände, Wohnungslosigkeit und Plattformkapitalismus bis hin zu Care-Infrastrukturen und sozial-ökologischer Transformation. Im Offenen Forum geben Forschende des Graduiertenkollegs Einblicke in laufende Projekte und öffnen ihre Fragestellungen für den Dialog mit Praxisakteur*innen.

Mit der Tagung unterstreicht die Bauhaus-Universität Weimar ihre ausgewiesene Expertise in der interdisziplinären Wohnungs- und Stadtforschung und stärkt zugleich den wissenschaftlichen Austausch zwischen Forschung, Politik und Praxis. Die Konferenz macht deutlich: Die Wohnungsfrage ist eine zentrale Zukunftsfrage – und sie verlangt nach neuen Allianzen, Perspektiven und Lösungsansätzen.

Weiter wohnen wie gewohnt? 
Jahrestagung des DFG-Graduiertenkollegs »Gewohnter Wandel. Gesellschaftliche Transformation und räumliche Materialisierung des Wohnens« und des Instituts für Europäische Urbanistik (IfEU)
Donnerstag, 7. Mai und Freitag, 8. Mai 2026
Universitätsbibliothek Weimar, Stadtbibliothek Weimar, Mascha Kulturzentrum Weimar

Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie hier.

 

 

Neuerscheinungen in der Reihe IfEU.OPEN

Die open access Publikationsreihe "IfEU.OPEN" des Instituts für Europäische Urbanistik bietet die Möglichkeit herausragende studentische Abschlussarbeiten, Ergebnisse von Lehrforschungsprojekten oder Forschungsprojekten den Professuren und Mitarbeiter:innen des IfEU zu veröffentlichen. Kürzlich erschienen sind u.a. die Arbeit “Neue Wohngemeinnützigkeit. Starke Säule für bezahlbares Wohnen?: Eine Untersuchung der politischen Debatte um das Instrument und die Umsetzung im Jahressteuergesetz 2024” der Bachelor-Absolventin Jette Schwormstede, sowie die Master-Thesis “Ohne Bauen zum Wohnen?!: Suffiziente Ansätze zur Wohnraumschaffung und -nutzung in Wuppertal” von Anna Dietrich, Viola Stenzhorn und Zoé Werner. Beide Arbeiten wurden an der Professur Stadtplanung betreut.

 

 

 

 

 

Ringvorlesung mit Mona Schieren am 03.02.: Einrichten in der Apokalypse. Prepper-Wohnfantasien im Zeitschriftenformat

Mona Schieren, Professorin für Transkulturelle Kunstwissenschaften an der Hochschule für Künste Bremen, spricht in ihrem Vortrag über die Praxis des Prepping und zeigt auf, wie diese durch entsprechende Magazine und Filme beeinflusst wird. 

Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr in der Marienstr. 13, Hörsaal D. Nähere Informationen, sowie der Link zur digitalen Teilnahme sind auf der Website des Graduiertenkollegs zu finden.

 

 

Zeitschrift zur Konferenz "20th Century Housing Heritage in Europe" erschienen

Ausgehend von der gleichnamigen Tagung im Rahmen des Forschungsprojekts “Wohnen im Denkmal: Erhaltung und Gestaltung von denkmalgeschützten baulichen Realisierungen zentraler Wohnkonzepte des 20. Jahrhunderts”, die an der Technischen Universität Wien im November 2024 stattfand, versammelt die Publikation des österreichischen Bundesdenkmalamts Beiträge, die das Verhältnis von Wohnen, kulturellem Erbe und gesellschaftlichem Wandel im europäischen Kontext betrachten. 

Das Heft kann über den Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften bestellt oder kostenfrei digital heruntergeladen werden.

 

 

Forschungsprogramm des Graduiertenkollegs als Working Paper in der Schriftenreihe des Graduiertenkollegs erschienen

Das Working Paper, verfasst von Sebastian Schipper und Barbara Schönig, erläutert die zentrale Forschungsidee und Fragestellung des Graduiertenkollegs "Gewohnter Wandel" und zeigt konzeptionelle Ansätze auf, um das komplexe Spannungsverhältnis zwischen gesellschaftlichen Transformationsprozessen und ihrer baulich-räumlichen
Materialisierung im Wohnen interdisziplinär zu erforschen.

 

 

Nordhalbener Erklärung für starke Kommunen

Mit der Nordhalbener Erklärung treten 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Lokalpolitikerinnen und -politiker und engagierte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam an die Öffentlichkeit. Ziel der Erklärung ist es, auf die strukturellen Herausforderungen kleiner Kommunen hinzuweisen und politische Lösungsansätze aufzuzeigen, die die Handlungsfähigkeit finanzschwacher Gemeinden stärken und demokratische Teilhabe vor Ort mit Leben füllen und erhalten sollen. Zu den Initiator*innen zählt u.a. Prof. Barbara Schönig.

Zur Unterzeichnung der Erklärung gelangen Sie über folgenden Link: https://nordhalbener-erklaerung.de/

 

 

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