Symposion 11.-13.6.2026 "Essayistisches Denken zwischen Philosophie und Kunst an der Muthesisus-Kunsthochschule Kiel
Weißenhof-Lecture: „Von der Stelle kommen. Medienphilosophische Baustellen des Denkens“ (ABK Stuttgart, 15.06.2026, 18h)
Das Weißenhof-Institut (Prof. Dr. Daniel M. Feige, Prof. Dr. Ole W. Fischer, PD Dr. Dr. Florian Arnold) der ABK Stuttgart setzt im Sommersemester 2026 die Weißenhof-Lectures fort. Im Rahmen dieser Vortragsreihe werden renommierte Gäste aus der Philosophie eingeladen, deren Beiträge ein thematisch breit interessiertes Publikum ansprechen. Diesmal zu Gast ist Prof. Dr. Christiane Voss, Professorin für Philosophie audiovisueller Medien/Medienphilosophie an der Bauhaus-Universität Weimar, mit ihrem Vortrag „Von der Stelle kommen. Medienphilosophische Baustellen des Denkens“.
Ort: Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Campus Weißenhof, Neubau 2, Vortragssaal - Zeit: 18h
Lausitz Festival - Gespräch: Was ist freies Handln und Denken - und wie gelingt es? (27.-29. August in Cottbus, Altes Stadthaus)
Was ist freies Handeln und Denken – und wie gelingt es? Die siebte Ausgabe des Lausitz Labors stellt an Philosophie, Kunst und Literatur diese ebenso existenzielle wie gesellschaftlich relevante Frage.
Als ein Ort lebendiger Debatten und Gegenwartsgespräche lädt das Lausitz Labor sein Publikum zum kollektiven und spielerischen Austausch sowie gemeinsamen Nachdenken in das Alte Stadthaus Cottbus ein.
Anhand einiger künstlerischer Produktionen des Festivals – etwa Shakespeares »Hamlet«, György Ligetis »Poème Symphonique« oder Bachs »h-Moll-Messe« – möchten wir zentralen Fragen des menschlichen Lebens nachgehen: Was heißt es, frei zu handeln? Wo liegen die Grenzen – und wann ist es gerechtfertigt, diese zu überschreiten? Welche Rolle spielen dabei Liebe, Treue oder auch Rache und Vergebung?
Das zentrale Thema des Labors ist dieses Jahr ‚Vergebung‘. Die Philosophin Hannah Arendt beschreibt sie als eine unerlässliche Bedingung freien Handelns. Gesten und Haltungen der Vergebung ermöglichen das Hintersichlassen von Beschränkungen, Kränkungen und Enttäuschungen – und machen so bereit für einen Neuanfang und die Gewinnung von Autonomie. Gerade in und nach konfliktreichen Zeiten sind Prozesse der gründlichen Neuorientierung wichtig. Wie gestalten wir Zukunft, ohne in der Vergangenheit verhaftet zu bleiben? Nicht durch Vergessen, nicht durch Verharren, sondern durch gemeinsames Handeln und den Mut zu neuen Anfängen.
Das Lausitz Labor lädt dazu ein, die politischen und ästhetischen Bedingungen von Freiheit, Imagination und Verantwortung in ihrem Zusammenhang auszuloten. Profis und Laien treffen im Lausitz Labor zusammen und üben gemeinsam kreativ zu denken. Wie lässt sich z.B. künstlerischen Verfahren ablauschen, was auch demokratierelevant ist? Und wie lässt sich politisch kritischen Lagen ästhetisch begegnen? Im Lausitz Labor und auf dem Festival insgesamt gilt es geschöpferisch zu agieren. Dies ist das diesjährige Inspirationswort des Lausitz Festivals – Neues schaffen und kreativ handeln!
Kommen Sie vorbei und reflektieren Sie mit uns manche Festivalerlebnisse und das Inspirationswort geschöpferisch. Teilen Sie Gedanken und Perspektiven und lassen Sie sich von den Denkanstößen unserer Gäste aus den Bereichen Philosophie, Soziologie, Literatur sowie Kunst- und Kulturwissenschaften inspirieren!
Kurator:innen-Team:
Christoph Menke, Christiane Voss
Lars Dreiucker, Fulvia Modica
Altmarkt 21, 03046 Cottbus/Chóśebuz
Beginn: 27. August 2026, 14:30 Uhr
Ende: 29. August 2026, 18:00 Uhr