Der Exzellenzcluster “Imaginamics” will durch die Erforschung sozialen Imaginierens zu einem besseren Verständnis gesellschaftlicher Konflikte und Debatten beitragen. Gesellschaftliches Zusammenleben setzt nicht nur das Funktionieren von Regelwerken, Verfahren und Institutionen voraus, sondern auch gemeinsam geteilte Vorstellungen, Narrative und Bilder. Die Praktiken des Teilens solcher Vorstellungen, Narrative und Bilder nennen wir ‘soziales Imaginieren’. Sie tragen dazu bei, gemeinsame, intersubjektiv anerkannte Vorstellungswelten zu erschaffen, die alltagsweltliche Orientierung und Halt bieten.
Die gemeinsame Arbeit ist in drei Research Areas und drei Hubs organisiert.
Der an der Fakultät Medien - in den Fachbereichen Medienwissenschaft und Medieninformatik - angesiedelte Digital Hub schlägt Brücken zwischen geistes- und sozialwissenschaftlicher Forschung und anwendungsorientierten Projekten in der Informatik. Im Mittelpunkt steht die Beziehung zwischen (Medien-)Technologie und Praktiken sozialen Imaginierens, insbesondere im Hinblick auf die Transformation von kollektiven Vorstellungswelten durch Algorithmen und virtuelle Räume. Untersucht wird nicht nur, auf welche Weise digitale Technologien und Medien in den Prozess sozialen Imaginierens eingreifen. In enger Zusammenarbeit mit der Informatik entwickelt der Digital Hub darüber hinaus technologische Grundlagen, um die Frage sozialer Imagination mit Hilfe fortgeschrittener Forschungswerkzeuge bis hin zur Weiterentwicklung von Technologien der Sozialen Virtuellen Realität (SVR) erforschen zu können.
Arbeitsgruppen und Foren des Digital Hub:
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Fokussierte Elemente werden schwarz hinterlegt und so visuell hervorgehoben.
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