Phosphorus-Bank

Abbildung: P-Bank im Aufbau am Standort M9/M13 (Foto: Dana Höftmann, Fakultät Bauingenieurwesen)


"Interaktive Plattform im öffentlichen Raum zur Erweiterung der Akzeptanz für nachhaltige Sanitärkonzepte in der Gesellschaft"

Projektförderung:

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Projektlaufzeit: 03/2019 - 03/2020

Projektleitung:
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jörg Londong

Projektbearbeiterin:
Stefanie Hörnlein M. Sc.

Projektpartner:

WERKHAUS Design + Produktion GmbH

Projektbeschreibung

Mit Hilfe des erlebbaren Raums schafft die „P-BANK“ Identifikationsmöglichkeiten mit Schnittstellen zwischen Abwasserentsorgung und Ressourcenrückgewinnung. Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderte Projekt umfasst die Erprobung der Funktionsweise einer neugedachten Toilettenanlage für den öffentlichen Raum zur Präsentation neuer nachhaltiger Sanitärsysteme (NASS) als Alternative zum konventionellen Abwassersystem. Erklärtes Ziel der P-Bank ist die Sensibilisierung der Nutzer für die Verknappung des lebenswichtigen Rohstoffes Phosphor (P = „Phosphor“) als Ressource sowie die zeitgleich stattfindende Fehlleitung der Nährstoffe (P = to „pee“) und der daraus folgenden schädlichen Umweltwirkung.

Mit der Kooperation mit zahlreichen Projekten und Unternehmen, die Themen wie Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Recyclingstrategien fokussieren, zeigt die P-Bank deutlich ein über das Recycling von Abwasser hinausgehendes Spektrum der Kreislaufschließung. Neben der Projektpartnerschaft mit der Werkhaus Design + Produktion GmbH, wird eine eng verwobene Zusammenarbeit mit dem prämierten temporären Restaurant „LÜCKE“, der gemeinnützigen Goldeimer gGmbH und der EOOS Design GmbH aus Wien Teil des Projektes sein.

Vom 03.05.2019 bis zum 16.08.2019 ist die P-Bank in unmittelbarer Nähe zur LÜCKEauf dem Gelände der Bauhaus-Universität Weimar zwischen Marienstraße 9 und 13 zu finden.