SANO

"Nachhaltige, ressourcen-ökonomisch basierte Siedlungswasser- und Abfallwirtschaft durch Nutzung organischer Wertstoffe (SANO)"

Projektförderung:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektlaufzeit: 01.11.2012 -30.04.2012

Projektleitung:
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jörg Londong

BUW- Projektbearbeiter:
Professur Siedlungswasserwirtschaft
Dipl.-Ing. Stephanie Klein

Professur Biotechnologie in der Ressourcenwirtschaft
M.Sc. Daniela Ernst

Projektpartner:
North West University Potchefstroom

Problemstellung

Um die Beziehungen zwischen der Bauhaus-Universität Weimar und der North West University zu stärken, wurde ein gemeinsamer Deutsch-Südafrikanischer Workshop für junge Wissenschaftler zum Thema „Nachhaltige, ressourcen-ökonomisch basierte Siedlungswasser- und Abfallwirtschaft durch Nutzung organischer Wertstoffe“ durchgeführt. Der 10 tägige Workshop in Südafrika diente dazu, Wissen und Erfahrungen zum Thema auszutauschen, das Netzwerk zu stärken und die internationale Mobilität junger Wissenschaftler zu fördern. Ferner trug der Workshop dazu bei, neue Ideen und Paradigmen in die Praxis zu bringen. Das Hauptanliegen des Vorhabens war es, eine Plattform für junge südafrikanische und deutsche Promotionsstudenten und Forscher zu schaffen und die guten Beziehungen zwischen der Bauhaus-Universität Weimar und der North-West University Potchefstroom zu stärken. Ziel war es auch, dass die Südafrikanischen MSc und PhD-Studenten ermutigt wurden, für Forschungsaufenthalte nach Deutschland zu kommen. Zudem war es durch den Workshop und die begleitenden Aktivitäten möglich, Südafrika und Deutschland als innovativ darzustellen und hiermit sowohl im akademischen als auch im öffentlichen Sektor Aufmerksamkeit zu erlangen.Für die Aktivitäten war ein deutliches Konzept vorgegeben, damit ein Beitrag zur Erreichung des Ziels einer nachhaltigen, ressourcen-ökonomisch basierten Siedlungswasser- und Abfallwirtschaft erreicht werden konnte. Südafrika muss aufgrund internationaler Abkommen sowie nationaler gesetzlicher Anforderungen zum Schutz der Umwelt – insbesondere im Hinblick auf die Reduktion von CO2-Emissionen und dem Umgang mit Abwasser und Abfall – hohe Leistungen erbringen. Dies erscheint nur möglich, wenn neue Wege beschritten werden.

Zielsetzung

Der Workshop selbst und seine Ergebnisse wurden genutzt, um gemeinsame anwendungsorientierte Forschungsthemen zu finden. Es wurde erreicht, dass

  • die Schwerpunkte gemeinsamer Aktivitäten gefunden wurden,
  • Forschungsthemen identifiziert wurden,
  • das Ziel eines gemeinsamen PhD-Programmes weiterentwickelt wurde,
  • die Zusammenarbeit mit der Verwaltung verbessert wurde,
  • die Forschungsmöglichkeiten an der NWU bekannter wurden,
  • sich am Rande der Veranstaltungen Gespräche mit PhD-Kandidaten ergaben und
  • eine Zeitplanung für das weitere Vorgehen aufgestellt wurde.

Mit dem Workshop wurde somit die Basis für eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Südafrika geschaffen. Ein Folgeworkshop in Weimar könnte ein direktes Ergebnis sein. Als übergreifendes Gesamtergebnis der Zusammenkunft von Wissenschaftlern aus Deutschland und Südafrika wurde ein Strategiepapier erarbeitet, welches ein Konzept für die Implementierung einer nachhaltigen, ressourcen-ökonomisch basierten Siedlungswasser- und Abfallwirtschaft durch Nutzung organischer Wertstoffe für Südafrika vorstellte. Insbesondere sollten notwendige Änderungen von rechtlichen und administrativen Rahmenbedingungen eruiert werden.

Vorgehensweise

Ein Vorbereitungsworkshop an der Bauhaus-Universität Weimar fand im Dezember 2012 statt. Dabei wurde die Strategie diskutiert und festgelegt, mit der die Südafrikanischen Partner vorgehen werden. Zudem wurde das Programm konzipiert und die Vortragenden ausgewählt. Der eigentliche „Young Scientist Workshop“ fand an der North-West-University Potchefstroom, South Africa im März 2013 statt. In Arbeitsgruppen wurden zu drei unterschiedlichen Schwerpunkten (Zwischen)ergebnisse von Forschungs- und PhD-projekten vorgestellt und intensiv diskutiert. Es gab  Plenarsitzungen für übergreifende Themen und die Präsentation von Workshopergebnissen. Die Exkursionen stellten sicher, dass die Workshopergebnisse einen Praxisbezug erhielten.Eine spezielle Arbeitsgruppe, die sich aus einem Teil der Workshopteilnehmer zusammensetzet, hat die Ergebnisse für den öffentlichen Abschlussevent ausformuliert und visualisiert.

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