Umweltgeotechnik

Schlackenberg der Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg, Oberpfalz, Bayern (06.02.2012)

Allgemeines

  • Semester: 3.
  • Häufigkeit des Angebotes: Jährlich im WiSe
  • Dauer und Turnus: 1 Semester, wöchentlich
  • Art: Vertiefungsmodul, Wahlpflichtmodul
  • ECTS-Punkte: 6
  • Sprache(n): Deutsch
  • Voraussetzungen: keine (Kenntnisse Bodenmechanik, Geologie vorteilhaft)
  • Verwendbarkeit: UIM, BIM
  • Prüfungsform/ Prüfungsdauer: Klausur (120min, 67%), Projektbeleg (33%)
  • Lehr- und Lernmethoden: Integrierte Vorlesung, Gruppenarbeit
  • Dozent (verantwortlich): Prof. Dr.-Ing. habil. Torsten Wichtmann
  • Dozent (begleitend): Dr. rer. nat. Gunther U. Aselmeyer

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. Gunther U. Aselmeyer.

Qualifikationsziele

Die Studierenden verfügen über folgende Kenntnisse und Fähigkeiten: Vertiefte Fachkompetenz, das heißt gute Kenntnis der Umwelteinflüsse auf die Schutzgüter Mensch, Nutzpflanze, Boden und Grundwasser sowie solides Fachwissen in Deponiebau und Geothermie. Methodenkompetenz, das heißt zielorientierte Vorgehensweise, qualitative und quantitative Analyse und Bewertung der Schadstoffcharakteristika, Kontaminationsmuster und der Ausbreitung von Schadstoffen sowie Vertrautheit mit der Anwendbarkeit und den Erfolgschancen verschiedener Sanierungsstrategien und -techniken. Erweiterung der Methoden- und Selbstkompetenz sowie der Sozialkompetenz durch Erarbeitung eines Projektbelegs in kleinen Gruppen.

Lehrinhalte

Die wesentlichen Schwerpunkte sind:

  • Rechtliche Rahmenbedingungen
  • Entstehung von Altlasten, Schutzgüter Boden und Grundwasser,  Schadstoffcharakteristika, Emission, Immission und Transportmechanismen von Schadstoffen in der gesättigten und ungesättigten Bodenzone, Erkundung und Untersuchung altlastverdächtiger Flächen, Bewertung kontaminierter Flächen, Sanierungstechniken
  • Deponiekonzepte, Multibarrierenprinzip, Basis- und Oberflächenabdichtungen, Grundlagen der Abfallmechanik, Standsicherheit von Dichtungssystemen, Qualitätssicherung in der Bauausführung, Nachsorge
  • Grundlagen der Oberflächennahen Geothermie und der Tiefen Geothermie; Nutzungspotenziale in Mitteleuropa
  • Die Vorlesung findet teilweise als Projektstudium statt, in dem die Studierenden in Gruppen Lösungen erarbeiten.

Prüfungsvoraussetzungen

Im Verlauf der Veranstaltung ist eine Projektarbeit in kleinen Gruppen durchzuführen. Die erfolgreiche Teilnahme am Projekt (schriftlicher Bericht inklusive Verteidigung) ist Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung, und die Note geht zu einem Drittel in die Gesamtnote ein. 

Wichtiger Hinweis

Die für die Lehrveranstaltung notwendigen Unterlagen sind ab sofort auf der Lernplattform Moodle zu finden. Bitte melden Sie sich dazu für den Kurs "Umweltgeotechnik" an.