Vierte Messkampagne an der Versuchsbrücke openLAB in Bautzen
Vom 13. bis zum 16. April wurde an der Versuchsbrücke openLAB eine weitere Messkampagne im Rahmen des SPP100+ und des Projektes FOSsure zum Structural Health Monitoring an Infrastrukturbauwerken durchgeführt.
Dazu wurde die Versuchsbrücke mittels des Mobile Seismic Simulators (MoSeS) mit verschiedenen Signalen, darunter Sweeps, Eigenfrequenzen und Verkehrsüberfahrten, zum Schwingen angeregt.
Das Institut für Strukturmechanik und die Materialforschungs- und -prüfanstalt (MFPA) an der Bauhaus-Universität Weimar testeten ein neues drahtloses Vibrationsmesssystem in Kooperation mit der Professur Baustatik und Baudynamik der Universität Rostock. Außerdem wurde ein neuer Vibrometry-LiDAR-Scanner unter realen Bedingungen getestet. Speziell dazu wurde die Brücke auch horizontal angeregt.
Zur Ermittlung der Dehnungen wurde eine Vielzahl der im Bauwerk integrierten Glassfasersensoren unter Anwendung der "Distributed Fibre Optic Sensing" (DFOS) und "Distributed Acoustic Sensing" (DAS) eingesetzt. Die hohen Samplingraten der eingesetzten Messsysteme ermöglichten die Auswertung des dynamischen Verhaltens der Versuchsbrücke.
Darüber hinaus wurde eine breite Vielfalt sensorischer und messtechnischer Systeme durch Forschende der Technischen Universität Dresden, der BAM, des Fraunhofer-Instituts, der Technischen Universität Graz, des Austrian Institute of Technology (AIT) und der Stanford University eingesetzt.
Mehr zum openLAB >> Institut für Massivbau - TU-Dresden
Mehr zum SPP100+ >> Homepage
Der Mobile Seismic Simulator (MoSeS) des AIT am openLAB in Aktion

MoSeS am openLAB in Aktion
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