Entwurf 2. Kernmodul 1 zu 1

1 zu 1

Im Kermodul 1:1 bietet die Professur jeweils ein Entwurfsprojekt an, in dem konzeptuelles Entwerfen bis zum Maßstab 1:1 trainiert wird. Funktionale Zusammenhänge bis zum exemplarischen Prototypen zu entwickeln fordert und fördert zudem konstruktive Disziplin im sachgerechten Umgang mit Materialien und deren Fügung.  

MUSIK.PAVILLON

Pavillon im Hauptbahnhof Weimar. Foto: Tobias Adam.

DIE BESTEN 10 MINUTEN!

Im Rahmen eines durch die EU geförderten Projektes ist eine wandlungsbereite mobile Mikroarchitektur für öffentliche Räume zu entwerfen, die den drei berühmten Komponisten (CLARA SCHUMANN, EDVARD GRIEG, MIKALOJUS CIURLIONIS) gewidmet ist. Die drei Protagonisten eint eine Kariere prägende Studienzeit am Leipziger Konservatorium sowie ausgedehnte Konzertreisen durch Europa.

Potenzielle Standorte sind in Transiträumen aktueller Reisearchitekturen zu analysieren, um daraus die Kriterien der Wahrnehmung und Realisierung zu präzisieren. Eine wechselnde mediale Bespielung sollte in den räumlichen Angeboten gestaltprägend berücksichtigt werden. 

Mit potentiellen internen und externen Partnern sind strategische und operative Abstimmungen notwendig die den Entwurfs- und Umsetzungsprozess maßgeblich bestimmen. Eine Realisierung ausgewählter Projekte ist durch eine gemeinsame Werkstattarbeit zu organisieren und im Rahmen der zur Verfügung gestellten Mittel zu ermöglichen.

Ein Einstieg in die schrittweise zu qualifizierende Entwurfsarbeit bietet die kritische Reflexion der Entwurfsergebnisse des ersten Semester im Ba-Architektur-Studiengang.

2. KERNMODUL / Ba-Architektur, TEILNEHMER: 5 Studierende

BETREUUNG: Professur Bauformenlehre, Prof. Bernd Rudolf, Dr. Luise Nerlich und Professur Darstellungsmethodik, Dipl.-Ing. Hagen Höllering.

PARTNER: Notenspur Leipzig e.V., Prof. em. Dr. Eszter Fontana

Der Musikpavillon geht auf Tour!

Deutschland
– „Summaery“ an der Bauhaus-Universität Weimar im Hauptbahnhof Weimar 06.07.1919 bis 10.07.2019 (Prototyp)
– Hauptbahnhof Weimar vom 19.09.2019 bis 15.11.2019
– Flughafen Leipzig vom 18.11.2019 bis 10.01.2020
– Hauptbahnhof Chemnitz vom 11.01.2020 bis 10.02.2020
– Hauptbahnhof Leipzig vom 12.02.2020 bis 01.03.2020 (Midisage am 20.02.2020)

Litauen
– Bahnhof Varė vom 06.03.2020 bis 28.03.2020 
– Bahnhof Vilnius vom 31.03.2020 bis 18.04.2020 
– Bahnhof Kaunas vom 21.04.2020 bis 09.05.2020 
– Bahnhof Plungė vom 12.05.2020 bis 30.05.2020 
– Bahnhof Klaipėda vom 02.06.2020 bis 21.06.2020

CAMPUS – BAUHAUS: SUMMAERY.PAVILLONS

GIB MIR EIN B!

Für die Summaery 2019 sind modulare Funktionsbausteine zu entwerfen, die das kreative Milieu der Bauhaus-Universität durch ergänzende Mikroarchitekturen am Campus  repräsentieren und die etablierten Muster der Kommunikation während der Sommerausstellung im Freiraum unterstützen. Bühne, Bar und Bänke sind in einen B-Plan zu integrieren, um damit die Ausstellungsorte der Fakultäten miteinander zu verknüpfen sowie eigenständige Kommunikationsorte zu generieren.

Ausstellungsprojekte aus den Fakultäten, die auf ausgewiesenen Spielflächen platziert werden sollen sind im Gesamtbild des Campus zu berücksichtigen und in geeigneter Weise mit architektonischen Mitteln zu rahmen. Dafür ist sowohl eine belastbare Potentialanalyse des Campus zu erstellen, als auch der Bedarf an zu gestaltenden Prozessen der Kommunikation zu ergründen.

Mit potentiellen internen und externen Partnern sind strategische und operative Abstimmungen notwendig die den Entwurfs- und Umsetzungsprozess maßgeblich bestimmen. Eine Realisierung ausgewählter Projekte ist durch eine gemeinsame Werkstattarbeit zu organisieren und mittels einzuwerbendem Sponsoring zu ermöglichen.

Ein Einstieg in die schrittweise zu qualifizierende Entwurfsarbeit bietet die kritische Reflexion der Entwurfsergebnisse des ersten Semester im Ba-Architektur-Studiengang.

2. KERNMODUL / Ba-Architektur, TEILNEHMER: 15 Studierende

BETREUUNG: Professur Bauformenlehre, Prof. Bernd Rudolf, Dipl..-Ing. Julia Heinemann und Professur Darstellungsmethodik, Dr. Sabine Zierold.

BAUHAUS.OASEN 2.0

Der Pavillon auf dem Theaterplatz in Weimar Foto: Gerrit Müller-Scheessel

Dem zu erwartenden Informations­bedarf gegenüber dem Bauhaus soll im Jubiläumsjahr 2019 mit temporären Installationen im Stadtraum an relevanten Orten begegnet werden: potenzielle Standorte sind diejenigen, die mit dem Staatlichen Bauhaus in Weimar in Beziehung standen, wie die Wirkungs-, Wohn- oder Repräsentationsorte der ehemaligen Bauhäusler sowie die aktuellen Adressen der Bauhaus-Universität Weimar:

Der Parkplatz in der Geschwister-Scholl-Strasse, die Harry-Graf-Kessler Kunsthalle am Goetheplatz, das Tempelherrenhaus, der Platz der Demokratie, das Haus Am Horn und  die Kirche in Gelmeroda und diverse Orte des Aufenthaltes am Feininger-Rad-Wander-Weg.

Auf Basis der gestalterischen Varianten diverser Mikroarchitekturen aus dem Wintersemester 2017/18 werden nach kritischer Reflexion Ansätze für neue Entwurfskonzepte erzeugt, die im Prozess schrittweiser Verschmelzung zu prototypischen Lösungen zusammengeführt werden. Für ausgewählte Konzepte werden Muster 1:1 experimentell in der Werkstatt erprobt und zur Summaery an den betreffenden Orten präsentiert. 

Betreuung Professur Bauformenlehre: Prof. Dipl.-Designer Bernd Rudolf, Dipl.-Ing. Julia Heinemann, Dr.-Ing. Luise Nerlich, Dr.-Ing. Sabine Zierold

Gellenkirche Hiddensee – Ein musischer Erlebnisort

Gellen.Hiddensee – dem Himmel ein Ort – Foto: Klaus Nerlich

In Erinnerung an die ehemalige Gellen-Kirche auf der Insel Hiddensee soll in der Nähe zu deren ursprünglichem Standort ein temporärer Erlebnisraum etabliert werden, der die Naturwahrnehmung mit individuellen und gemeinschaftlichen musischen Erlebnissen anreichert. 

Grundlage dafür ist eine kritische Reflexion der Entwurfsergebnisse des ersten Semesters, die mit alternativen entwurfsmethodologischen Strategien hinterfragt werden. Optimierungskriterien sind dabei das Wandlungspotential der temporären Mikroarchitektur in verschiedenen Synchronitäten, Materialresistenz, Montagefreundlichkeit, Naturnähe, Nachhaltigkeit dank einer Einbettung in existierende Kreisläufe und ein schonender Umgang mit allen Ressourcen. Aufmerksamkeit und Verträglichkeit relevanter Ereigniskulturen, die Berücksichtigung differenzierter Nutzergruppen und deren Schnittmengen, Anschlussfähigkeit an bestehende Nutzungsmuster des Ortes u.a.m. dienen dem schrittweisen Entwurfsfortschritt bis zur Realisierungsreife.

Erwartetes Resultat ist ein Prototyp im Maßstab 1:1, der im Rahmen der Summaery präsentiert werden soll. Dafür sind u.a. auch Strategien und Quellen der Finanzierung zu ergründen. Eine anschließende Umsetzung zum ausgewählten Standort auf Hiddensee ist im Folgenden vorgesehen.

Betreuung: Professur Bauformenlehre, Prof. Dipl.Ing. Dipl.Des. Bernd Rudolf und Dr.-Ing. Luise Nerlich

Zwei Exkursionen nach Hiddensee sind geplant. Die erste führt vom 29.4 bis 5.5 nach Kloster und erkundet die kulturhistorische und ökologische Entwicklung der Insel sowie aktuelle Inspirationsquellen für die Erlebnisarchitektur. Eine Präsentation vor dem Kunst- und Kulturausschuss der Gemeinde in der Kirche von Kloster ist verabredet.

 

 

Team der Schlemmerinseln_Foto: Tobias Adam

Schlemmer.Inseln im Summaery.Meer