Seminar_Plastik

poly.ton – Form und Musik

plastikatelier_prellerhaus

Plastische Grundbegriffe 

wie Textur_Relief, Statik_Dynamik, Proportion, Verdichtung_Auflösung oder Addition_Subtraktion bieten Anhaltspunkte für einen kreativen Gestaltungsprozess.

Ziel des Kurses Plastik 1 ist die Vermittlung handwerklicher, künstlerischer und gestalterischer Grundlagen, die Förderung schöpferischer Fähigkeiten sowie die Befähigung zur Formschöpfung und Gestaltgebung.

 

Der Plastikkurs findet im Sommersemester statt.

poly.ton – Bühnenmechaniken – Plastik und Musik

Zur Musik von Hans Heinz Stuckenschmidt entwickeln Kurt Schmidt und Kurt Teltscher im Rahmen der Bauhaus-Ausstellung 1923 Relief-Figurinen, welche technische Geräte und Apparate thematisieren. Das „Mechanische Ballett“ ist ein Tanzstück, eine Art Bühnenmechanik, dessen Premiere im Theaterhaus Jena stattfindet. Geführt werden die geometrisch konstruierten Figuren von Bauhäuslern – im Sinne Moholy-Nagys „Theater der Totalität“, in dem Bühnenapparturen als Hauptdarsteller agieren.

Diese Bühnenmechaniken bietet im Rahmen der Plastik-Übung „poly.ton“ erneut Anlass, musikalische Parameter in architektonische Parameter zu transformieren. Plastische Grundbegriffe wie Textur/Relief, Statik/Dynamik, Proportion, Verdichtung/Auflösung oder Addition/Subtraktion stellen Anhaltspunkte für den kreativen Prozess der Transformation dar. Neben der Vermittlung handwerklicher, künstlerischer und gestalterischer Grundlagen ist die Förderung schöpferischer Fähigkeiten Ziel des Kurses „poly.ton – Bühnenmechaniken“. Im Kurs werden zwei Methoden zur Entwurfsfindung trainiert: die Methode der intuitiven Formschöpfung sowie die Methode der reglementierten Entwurfs- und Formfindung, welche durch eine Entwurfsgrammatik bestimmt wird 

Die Teilnehmerzahl des Wahlpflichtmoduls (Werkzeuge und Methoden) ist auf 20 Studierende begrenzt, Anmeldungen bitte über das BISON-Portal. 

Betreuung Professur Bauformenlehre: Dr.-Ing. Luise Nerlich