Mit dem Bauhaus100-Fonds werden Projekte in Auseinandersetzung mit der Idee, der Geschichte, und der Entwicklung des Bauhauses in Vorbereitung und zur Gestaltung des Bauhausjubiläums im Jahr 2019 gefördert.

Ausgewählte Projekte

Aktualität des Bauhauses - Rezeptionen für eine zeitgemäße Bildung

Projekt eingereicht von:

Prof. Dipl.-­Ing. Bernd Rudolf
Professur für Bauformenlehre
Fakultät für Architektur und Urbanistik

Prof. Dr. Andrea Dreyer
Professur für Kunst und ihre Didaktik
Fakultät Kunst und Gestaltung

Die geplante Publikation zielt auf die Frage nach dem aktuellen Bauhausgemäßen in der Lehre künstlerischer und gestalterischer Fächer sowie nach zeitgemäßen Professionalisierungsprozessen zukünftiger Künstler*innen, Gestalter*innen und Architekt*innen sowie Vermittler*innen. Angefragt werden Lehrende der Bauhaus Universität Weimar und jene anderer nationaler wie internationaler Kunst- und Gestaltungshoch-schulen. Ausgehend von den Bauhaus-­Ideen sollen methodische Zugänge zur Annäherung an Fragen und Probleme der Zeit und deren Beantwortung bzw. Lösung diskutiert, entwickelt und deren Potentiale für eine zukunftsweisende ästhetisch Bildung der kommenden Generationen mit der Publikation in den öffentlichen Diskurs gestellt werden.
 

Bach am Bauhaus

Projekt eingereicht von:

Dr. phil. Alexander Grychtolik und Aleksandra Grychtolik
Promotionsabschluss an der Professur Denkmalpflege und Baugeschichte
Fakultät für Architektur und Urbanistik

www.grychtolik.com

Im Oberlichtsaal des Bauhaus-Hauptgebäudes soll ein Konzertprojekt mit zwei Cembali stattfinden. Dort wurden bereits zu früheren Zeiten des Bauhauses unter Mitwirkung von Bauhaus-Künstlern, von denen etliche ein Instrument beherrschten, musikalische Stücke aufgeführt. Dieses Konzert könnte Teil einer Vortragsreihe oder ein Beitrag auf der Triennale der Moderne im September 2019 sein. Es soll nicht nur Clavierwerke von J. S. Bach, die nachweislich als Anregung für die Bauhaus-Künstler dienten, sondern auch Werke von Lyonel Feininger sowie speziell für dieses Projekt neu komponierte Werke der südkoreanischen Kompositionsprofessorin  Huiyeong Bang beinhalten. Die dem atonalen Minimalismus zuzuordnende Komponistin wird zu vier ausgewählten Gemälden der Bauhaus-Maler, die sich mit Bachs Musik auseinandersetzen, sogenannte „Miniaturen” komponieren, um damit den experimentellen Ansatz des jungen Bauhauses auf klanglichem Wege in die Gegenwart zu transformieren.

Zwischen den Stücken werden Originaltexte von Bauhaus-Künstlern über Bachs Musik und ihre künstlerische Arbeit vorgetragen. Zudem werden ausgewählte Bilder auf einer Leinewand gezeigt.

Bauhaus/Haifa/Erfurt - the common heritage

Projekt eingereicht von:

Dr.-Ing. Mark Escherich
Professur Denkmalpflege und Baugeschichte
Fakultät für Architektur und Urbanistik

Hochschulpartner:

Dr. Ines Weizman
Jun.-Prof. Architekturtheorie
Fakultät für Architektur und Urbanistik

Prof. Hermann Stamm
Professur Fotografie
Fakultät für Kunst und Gestaltung

https://www.uni-weimar.de/de/kunst-und-gestaltung/professuren/experimentelles-radio/personen/nathalie-singer/

Die Summer School bildet den zentralen Kern eines Lehr- und Ausstellungsprojektes, das mit einem Projektseminar im Wintersemester 2017/18 beginnt und im Sommersemester 2018 mit Ausstellungspräsentationen in Erfurt und Haifa sowie einem Begleitkatalog abgeschlossen wird. An beiden Orten, die seit 2000 eine Städtepartnerschaft verbindet, schlummert die architektonische Moderne der 1920er und 1930er Jahre einer Wiederentdeckung entgegen. Das geplante Lehr- und Ausstellungsprojektes will mittels einer fotokünstlerischarchitekturhistorischen Zusammenschau das jeweils Eigene, aber auch die Gemeinsamkeiten dieses Erbes herausarbeiten und bekannt machen. Das 100. Bauhaus-Jubiläum sorgt für einen starken multiplikatorischen Rahmen. 

Die dreiwöchige Summer School im März 2018 unterteilt sich in die betreute studentische Arbeit auf den Gebieten der Baugeschichte und der Architekturfotografie Haifas, die schließlich direkt in Ausstellung und Katalog einfließen wird, und in ein Qualifizierungsprogramm. In dessen Rahmen werden von israelischen und deutschen Dozenten Lektionen und Übungen durchgeführt, welche die Arbeit am Projektthema unterstützen.

Verantwortet wird das semesterübergreifende Lehr- und Ausstellungsprojekt von den beiden Professuren Architekturtheorie und Denkmalpflege und Baugeschichte . Kooperationspartner ist die Professur Fotografie der Fakultät Kunst und Gestaltung.

bauhaus - resonanz

Projekt eingereicht von:

Prof. Dipl.-­Ing. Bernd Rudolf
Professur für Bauformenlehre
Fakultät für Architektur und Urbanistik

In Vorbereitung eines Forums im Rahmen der internationalen Design-Woche Peking im Areal 798 in 2019 mit dem Titel „bauhaus = impuls + resonanz“ wird für den September 2017 eine Ausstellung konzipiert, die auf die Vermittlung der Ideen- und Rezeptionsgeschichte des frühen Bauhaus zielt. Im Jahr 2019 soll daraus eine umfassende Ausstellung der Reflexion der Bauhaus-Impulse an verschiedenen internationalen Standorten unter maßgeblicher Beteiligung der Bauhaus-Universität Weimar entwickelt werden.

BAUHAUS-STUDIO 100

Projekt eingereicht von Dipl. Des. HP Grossmann

Projektteam:
Dipl. Des. Canan Yilmaz
Prof. Wolfgang Sattler
Dipl.Des. HP Grossmann
Dipl. Ing. Stefan Kraus

Studio 100 ist eine aussergewöhnliche Bauhaus-Ausstellung anlässlich des 100-jährigen Bauhaus Jubiläums. Die Ausstellung wird 100 Tage lang 100 Akteuere (Künstler, Designer, Gestalter, Architekten, Bauingenieure, Performancekünstler und Musiker) präsentieren. Sie zeigt Werke, die von Alumnis und den aktuell Studierenden der zeitgenössischen Designschulen, welche sich in der Tradition des Bauhauses sehen. Begleitet wird sie von Lesungen/Manifesten, Podiumsvorträgen und Performances, für welche die kleine Bauhaus-Bühne ins Leben gerufen wird. Der Projektname verweist auf die unbändige künstlerische Energie, Synergie und kreativen Aktionismus in 100 Jahren Bauhaus.

Für dieses Projekt ist eine Kooperation mit dem Archiv der HFG Ulm und dem PRATT Institute Brooklyn in New York angedacht, um eine internationale und überregionale Verbindung zur zeitgenössischen Kunst und aktuellen Entwicklungen im Design herzustellen. Diese drei Institutionen werden gemeinsam, nebeneinander oder vermischt den jungen Spirit des Bauhauses präsentieren und neu publik machen. Mit dieser Verbindung/Ausstellungstour wird international und überregional auf das 100-jährige Jubiläum in Weimar verwiesen. Desweiteren soll durch die Ausstellungsorte an der Bauhaus Uni Weimar, der Kunsthalle Harry Graf Kessler, dem Bauhaus Atelier, der Neufert Box in Gelmeroda und den Ausstellungsräumen im Gaswerk Weimar der Bogen über die ganze Stadt Weimar gespannt werden.
 
 

BUKO 2019

Projekt eingereicht von:

Prof. Dipl.-­Ing. Bernd Rudolf
Professur für Bauformenlehre
Fakultät für Architektur und Urbanistik

Prof. Dr. Andrea Dreyer
Professur für Kunst und ihre Didaktik
Fakultät Kunst und Gestaltung

BUKO 2019 als Internationaler Kongress zur Kunst-­ und Architekturvermittlung: Aktualität des Bauhauses - Rezeptionen für eine zeitgemäße Bildung

Die Frage nach einer zeitgemäßen Pädagogik für eine nachwachsende Generation und die verantwortlichen Positionen von Architekten, Künstlern und Gestaltern in Bezug auf eine Erziehung zu Mündigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe stehen im Zentrum des disziplinen-­‐ übergreifenden Diskurses über die Aktualität der Utopien und der Pädagogik des Bauhauses in ihrer Rezeption für eine zeitgemäße Bildung, denen sich die Teilnehmenden auf dem geplanten BUKO 2019 stellen sollen. Durch eine Think Tank mit namhaften Experten inhaltlich vorbe-­‐ reitet, verspricht der Kongress einen wichtigen Beitrag zum Diskurs über die professionelle Qualifizierung Künstler*innen, Gestalter*innen und Architekt*innen sowie Vermittler*innen zu leisten.

Collect Bauhaus

Projekt eingereicht von:

Jascha Fibich
3. Semester, Bachelor für Visuelle Kommunikation
Fakultät Kunst und Gestaltung

Was ist aus dem Bauhaus und seinen Originalen geworden? Jascha Fibich hat es sich zum Ziel gesetzt, Kunstgegenstände aus der Vergangenheit bei Antik-Händlern und Kunstsammlern aufzustöbern und sich nicht nur kritisch mit ihrer Inszenierung zu beschäftigen, sondern auch individuelle Bezüge und Geschichten der Sammler in Zusammenhang mit dem Bauhaus-Design fotografisch aufzuarbeiten. Präsentiert werden sollen die Ergebnisse seiner Recherche, die sich über verschiedene europäische Städte mit herausragenden Markttraditionen ausdehnen wird, in einer Ausstellung zum Bauhaus-Jubiläum 2019.

Einführungskurs WiSe 2018/19

Projekt eingereicht von:

Prof. Dipl.-­Ing. Bernd Rudolf
Professur für Bauformenlehre
Fakultät für Architektur und Urbanistik

Ein Einführungskurs im universitären Sinne bietet eine Brücke zwischen den differenzierten Ausbildungsbiographien der Erstsemester und den Herausforderungen universitärer Formate der Lehre und Forschung. In ihm werden sowohl die fachspezifischen Kulturtechniken trainiert, als auch Standards der künstlerischen und wissenschaftlichen Präsentation in der Öffentlichkeit vorbereitet. Das gegenseitige Kennenlernen und die spielerische Aneignung des Studienortes sind eine nicht zu unterschätzende Qualität, die nachfolgende Schritte wesentlich erleichtert. Die betreuenden Professuren in den verschiedenen Studiengängen adaptieren das Format zu Gunsten einer sinnvollen und nachhaltigen Ergänzung ihres bestehenden Curriculums.

Flucht in die Moderne

Projekt eingereicht von:

Prof. Ines Weizman
Juniorprofessur Architekturtheorie
Fakultät Architektur und Urbanistik

Flucht in die Moderne. Vom Bauhaus nach Großbritannien und Palästina - Die Geschichte der unmittelbaren Wege von Bauhäuslern ins Exil ist in einem solchen Umfang noch nicht untersucht worden: Die Dreiecksbeziehung zwischen Deutschland, Großbritannien und Palästina soll in einer Ausstellung anhand von Film-und Archivstudien nachgezeichnet werden. Aufbauend auf der langjährigen Forschung an der Juniorprofessur Architekturtheorie zu deutsch-jüdischen Architekten in Großbritannien und Palästina soll hier besonders Augenmerkt auf die Netzwerke um Architekten und Künstler des Bauhauses (Weimar, Dessau, Berlin) gelegt werden. In dokumentarischen Porträts von ArchitektInnen* und ihren Architekturen sollen Werdegänge und Konflikte des künstlerischen Schaffens in den Ländern des Exils beziehungsweise in ihren neuen Heimaten festgehalten und rekonstruiert werden.

Kooperationspartner in London werden die AA und die RIBA sein. In Tel Aviv werden wir mit dem ‘White City Centre’ zusammenarbeiten. Mit beiden Kooperationspartnern gibt es bereits Absprachen zu einem Veranstaltungsprojekt sowie Räume für Ausstellungen, die 2019 stattfinden können. Durch die Zusammenarbeit mit Filmemachern und Dokumentarfilmern am Centre for Documentary Architecture wird das Ausstellngsprojekt angemessen betreut werden.

Kollektiv Kubik

Projekt eingereicht von:

Henriette Abitz
henriette.abitz@uni-weimar.de

Wiebke Mueller
wiebke.mueller@uni-weimar.de

www.kollektivkubik.de

Das Kollektiv Kubik versteht sich als Netzwerk aus Akteuren, die Handlungsspielräume erkunden und erweitern. Innerhalb einer interdisziplinären und kollektiven Projekt- und Aktionsreihe gilt es mit den Mitteln des Designs und den Erfahrungen weiterer Spezialisten den Blick für die eigene Umwelt bewusst zu öffnen und gesellschaftliche Weiterentwicklung aktiv anzugehen. In temporären Aktionen/Workshops/Projekten sollen gesellschaftliche Fragen auf künstlerisch- gestalterische Art und Weise herausgestellt und gemeinsam mit den Teilnehmenden mögliche Lösungsspektren erarbeitet werden. Ziel ist es, bis zum Bauhausjahr 2019 das Netzwerk der Akteure und Kooperationspartner zu verdichten und alle Entwicklungsansätze in einer Gesamtveranstaltung und Ausstellung sichtbar zu machen.

Materie Neu Denken

Projekt eingereicht von:

Prof. Dr.-Ing. Eckhard Kraft
Professur für Biotechnologie in der Ressourcenwirtschaft
Fakultät Bauingenieurwesen

Beteiligte:

Prof. Liz Bachhuber
Professur für Freie Kunst
Fakultät Kunst und Gestaltung

Prof. Dr.-Ing. Jörg Londong
Professur für Technologien urbaner Stromnutzung
Fakultät Bauingenieurwesen

Was ist der Wert von Gebrauchtem? Gerade die besondere Konstellation der Bauhaus-Universität Weimar hat dazu geführt, dass in den letzten 20 Jahren spannende gemeinsame Projekte von Künstlern, die sich mit dem Fundstück auseinandersetzen und Umweltingenieuren, die sich mit Infrastruktur für Abfall und Wasser beschäftigen, realisiert wurden. Diese Tradition soll fortgeführt werden. Die bisherigen Erkenntnisse werden aufgegriffen und vertieft, Arbeitsweisen und Erkenntnisse dokumentiert und publiziert: Ein fakultätsübergreifendes, studierendenzentriertes Vorhaben beginnend im WiSe 2017/2018, fortgeführt im SoSe 2018 soll im Bauhausjahr 2019 präsentiert werden.

NEXT100

Projekt eingereicht von:

Prof. Wolfgang Sattler
Dekan Fakultät Kunst & Gestaltung

Projektkoordination:

Brian Bixby
Media Art & Design (MFA)
Fakultät Kunst & Gestaltung

Jeffers Egan
Media Art & Design (MFA)
Fakultät Kunst & Gestaltung

NEXT100 ist ein partizipatives Ausstellungsprojekt, das sich der offenen Fragestellung nach den nächsten 100 Jahren des Bauhaus widmet. Im Rahmen einer Reihe von ausgewählten Kollaborationen von lokalen Akteuren mit namhaften internationalen Persönlichkeiten wird der Einfluss des Bauhaus im Schaffen international bekannter Künstler und Gestalter zum Diskursgegenstand. Das Projektvorhaben zielt darauf ab, die Aufmerksamkeit der internationalen Kunst- und Designwelt im Jubiläumsjahr auf Weimar zu fokussieren. Den inhaltlichen Schwerpunkt bildet dabei der bis heute –  implizit oder explizit – vom Bauhaus ausgehende konzeptionelle Einfluss auf ein breites Spektrum globaler, künstlerischer und gestalterischer Bewegungen. Der renommierte Kurator Lance Fung kuratiert die Zusammenarbeit zwischen den internationalen und lokalen Künstlern und Studierenden der Bauhaus-Universität. Die Ergebnisse der Kollaborationsprojekte werden in Weimar und an internationalen Standorten ausgestellt und es entsteht eine Plattform, die den Geist des Bauhaus – als eine Avantgarde, die in ihre jeweilige Zeit hinein wirkt – erlebbar macht. Eine zugehörige Buchpublikation und das zu erwartende, internationale Medienecho schaffen die Grundlage für einen Diskurs zur Avantgarde der Gegenwart und Zukunft, auch über das Jubiläumsjahr hinaus.

Online-Publikation zum Bauhaus-Kolloquium

Projekt eingereicht von:

Prof. Ines Weizman
Juniorprofessur Architekturtheorie
Fakultät Architektur und Urbanistik

Die Ausstellung, die im Herbst 2016 während des Internationalen Bauhaus-Kolloquiums gezeigt wurde, eröffnete einen Rückblick auf die Themen der Internationalen Bauhaus-Kolloquien von 1976 bis 2016. Anhand von Dokumenten, Fotografien und Gesprächen mit Organisatoren, Referenten und Gästen wurde an die 40-jährige Geschichte dieser renommierten Konferenz erinnert.

Die präsentierten Dokumente sollen nun in einer Online-Publikation auf der Webseite der Universität integriert werden, um die Geschichte des Bauhaus-Kolloquiums aber auch die Bedeutung der durch diese Konferenz angeregte Bauhausrezeption international sichtbar zu machen. Diese Webseite soll sowohl auf deutsch als auch auf englisch auf der Universitätswebseite präsentiert werden und damit auf die bereits langfristig angelete Auseinandersetzung der Universität mit der Bauhaus-Geschichte verweisen. Sie soll aber auch dem Internationalen Bauhaus-Kolloquium 2019 einen Rückblick auf die vorhergegangen Veranstaltungen bieten.

Sprechstunde für Bauhaus-Besucher

Projekt eingereicht von:

Prof. Dr. Steffen de Rudder
Vertretungsprofessur für Städtebau
Fakultät für Architektur und Urbanistik

Für die im Jubiläumsjahr erwarteten Besucher wird die akademische Praxis der persönlichen Sprechstunde angeboten. In einer Aktionszeit stehen Universitätsmitglieder, die sich beteiligen möchten, in ihren Büros für Fragen über das Bauhaus zur Verfügung. Die Länge und Häufigkeit der Sprechstunden wird individuell festgelegt und mit Schildern an den Gebäuden oder Räumen kommuniziert.

Es ist nicht bekannt, was genau die Bauhaus‐Touristen von ihrem Besuch erwarten, was sie antreibt,  was sie wissen wollen und was sie schon wissen. Manche Besucher möchten nicht nur die Außenseite  kennenlernen, sondern auch vom Innenleben erfahren. Darauf kann die persönliche Sprechstunde  individuell reagieren. 

Studio Wägetechnik

Projekt eingereicht von:

Studio Wägetechnik

Rosalie Ratz
rosalie.ratz@uni-weimar.de

Peter Frenkel
peter.frenkel@uni-weimar.de

Ute Dreyer
ute.dreyer@uni-weimar.de

Das Studio Wägetechnik ist ein interdisziplinärer Arbeitsraum, welcher von Student*innen sowie Absolvent*innen genutzt wird, um handwerkliche und künstlerische Arbeiten auszuüben. Es gibt sowohl Schreibtischplätze als auch eine Werkstatt. Im großen Hauptraum ist Platz für Konzerte und Ausstellungen. Den Verantwortlichen ist es wichtig, dass hier ein Austausch zwischen praktischem und theoretischem Arbeiten stattfindet und dass die Öffentlichkeit regelmäßig durch Veranstaltungen teilhaben kann. Sie wollen, dass das Projekt zukunftsfähig wird, indem sie die Arbeitsplätze in Eigenarbeit aufbereiten und ausstatten, die Veranstaltungen koordinieren und in der Gruppe an den Arbeiten der Anderen teilhaben. Sie sehen hier eine Parallele zu dem Bauhaus-Gedanken, da auch sie über ihren Fachbereich hinaus versuchen, eine Plattform zu bieten, wo besonders im handwerklichen Bereich erweiterte Arbeiten und Projekte realisiert werden können.

Think Tank

Projekt eingereicht von:

Prof. Dipl.-­Ing. Bernd Rudolf
Professur für Bauformenlehre
Fakultät für Architektur und Urbanistik

Prof. Dr. Andrea Dreyer
Professur für Kunst und ihre Didaktik
Fakultät Kunst und Gestaltung

https://m18.uni-weimar.de/stuko
In der Auseinandersetzung mit Fragen, Ideen und Utopien des Bauhauses durch namhafte Experten aus Kunst, Gestaltung, Architektur, Technologie und Vermittlung soll im Rahmen einer Think Tank die zeitgenössische Relevanz identifizierter Themenschwerpunkte aus dem fachlich je spezifischen Blickwinkel diskutiert werden, sollen Desiderate identifiziert und Kernthesen bzw. Forschungsfragen formuliert werden. Die Ergebnisse sind Ausgangspunkt für die inhaltliche Ausgestaltung des geplanten BUKO 19 - eines internationalen Kongresses zur Kunst-­ und Architekturvermittlung zum Thema: Aktualität der Bauhauses - Rezeptionen für eine zeitgemäße Bildung in Kunst, Gestaltung, Entwurf und Vermittlung.