Die Bauhaus-Universität Weimar und der Weimarer Republik e.V. laden ab dem 29. April 2026 zu einer sechsteiligen Veranstaltungsreihe unter dem Titel »Medien und Demokratie im Umbruch« ein. Expert*innen aus Wissenschaft, Medienpraxis und Gesellschaft diskutieren dabei im Forum für Demokratie des Hauses der Weimarer Republik über die Wechselwirkungen zwischen medialem Wandel und demokratischer Gesellschaft. Die Veranstaltungen sind öffentlich und der Eintritt ist frei.
Wir leben in einer Zeit tiefer Umbrüche, von denen große Teile unserer Gesellschaft erfasst sind. Auf zwei Bereiche trifft das ganz besonders zu: Auf dem Feld der Medien findet geradezu eine Revolution statt, unsere Art der Kommunikation und der Verbreitung von Nachrichten verändert sich grundlegend. Und die Demokratie als Gesellschaftsordnung steht vor der gewaltigen Herausforderung, die sich verschärfenden und immer komplexer werdenden Probleme unter Einbeziehung der Menschen zu lösen. Medien und Demokratie sind dabei aufs Engste miteinander verbunden, sie beeinflussen sich gegenseitig sehr stark.
Noch ist nicht absehbar, wie sich dieses verschlungene Problemfeld weiter entwickeln wird. Auf jeden Fall herrscht Diskussionsbedarf. Deshalb haben sich der Fachbereich Medienwissenschaft an der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar und der Weimarer Republik e.V. dazu entschlossen, im Jahr 2026 zu einer gemeinsamen sechsteiligen Veranstaltungsreihe unter dem Titel »Medien und Demokratie im Umbruch« einzuladen. Sie wird zwischen Ende April und Ende November im Forum für Demokratie des Hauses der Weimarer Republik stattfinden. Jeweils zwei Personen aus Wissenschaft, Medienpraxis und Gesellschaft werden miteinander über verschiedene Aspekte im Themenfeld zwischen Medien und Demokratie diskutieren. Das Publikum ist zum Mitdiskutieren herzlich eingeladen.
Die drei Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2026:
29. April – »Zwischen Kritik und Paranoia«
Dr. Melanie Amann (Chefredakteurin Digital, Funke Mediengruppe) und Prof. Dr. Lorenz Engell (Fakultät Medien, Bauhaus-Universität Weimar) diskutieren über aktuelle gesellschaftliche Debatten und ihre Qualität.
26. Mai – »Zwischen Wut und Widerstand«
Anna-Lena von Hodenberg (Geschäftsführerin, HateAid) und Dr. Jenny Baumann (Historikerin) sprechen über positive Veränderungsprozesse und die fatalen Auswirkungen von Hass und Hetze im digitalen Raum.
23. Juni – »Zwischen Ahnung und Meinung«
Dr. Stefan Leifert (Leiter ZDF-heute-journal) und Dr. Mandy Tröger (Medienwissenschaftlerin) diskutieren über den Wert gesicherter Informationen sowie über subjektive Einflüsse und alternative Fakten in den Medien.
Die Veranstaltungen finden jeweils um 18 Uhr im Forum für Demokratie des Hauses der Weimarer Republik, Theaterplatz 4, 99423 Weimar, statt.
Der Eintritt ist frei, um Anmeldungen unter veranstaltungen[at]hdwr.de wird gebeten.
Die Reihe »Medien und Demokratie im Umbruch« ist eine Kooperation zwischen dem Weimarer Republik e.V. und der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar.
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