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Erstellt: 11. Juni 2026

MSK beim CSHM-10 Workshop in Berlin mit Best Paper Award ausgezeichnet

Der Lehrstuhl Modellierung und Simulation – Konstruktion war beim CSHM-10 Workshop an der BAM in Berlin mit zwei Beiträgen und einer eingeladenen Vorlesung vertreten. Ein Beitrag wurde mit dem Best Paper Award ausgezeichnet.

Vom 9. bis 11. Juni war der Lehrstuhl Modellierung und Simulation – Konstruktion der Bauhaus-Universität Weimar beim 10th International Workshop of Civil Structural Health Monitoring (CSHM-10) an der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Berlin vertreten. Unter dem Leitthema „Physics-informed structural health monitoring“ standen aktuelle Entwicklungen zur Verbindung physikalischer Modelle, Messdaten und digitaler Zwillinge für die Bewertung, Prognose und Instandhaltungsplanung von Ingenieurbauwerken im Mittelpunkt. 

Mit zwei wissenschaftlichen Beiträgen und einer eingeladenen Vorlesung präsentierten MSK-Mitarbeitende aktuelle Forschung zu physik-informierter Zustandsüberwachung, datengetriebener Modellkalibrierung, dynamischer Lastrekonstruktion und automatisierter Schadenserkennung.

Abdulaziz Reta stellte seinen Beitrag „Development and Evaluation of Crack Based Calibration Algorithms for Structural Condition Assessment of RC Beams“ vor. Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Bewertung rissbasierter Kalibrierungsalgorithmen für die Zustandsbewertung von Stahlbetonträgern und leistet damit einen Beitrag zur modellgestützten Interpretation beobachteter Schädigungsprozesse.

Gledson Tondo präsentierte das Paper „Reconstruction of storm-induced dynamic loads in the Hardanger Bridge via physics-informed Gaussian processes“. Der Beitrag behandelt die Rekonstruktion sturmbedingter dynamischer Lasten an der Hardanger Bridge mithilfe physik-informierter Gauß-Prozesse und wurde im Rahmen des Workshops mit dem Best Paper Award ausgezeichnet.

Darüber hinaus hielt Gledson Tondo eine eingeladene Vorlesung mit dem Titel „From Birth Certificate to Condition History: Automated Image-Based Damage Identification and Tracking for Structural Inspections“. Der Vortrag zeigte Ansätze zur automatisierten bildbasierten Schadenserkennung und -verfolgung und ordnete diese in digitale Informationsketten ein, die von der strukturellen Erstdokumentation bis zur fortlaufenden Zustandsentwicklung reichen.