Städtewachstum und schrumpfende ländliche Siedlungen – unsere herkömmlichen Wasserinfrastrukturen entsprechen längst nicht mehr aktuellen demographischen Bedingungen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Bauhaus-Universität Weimar wollen dies ändern und erforschen neue Sanitärprojekte im Verbundprojekt TWIST++.

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An der Bauhaus-Universität Weimar treffen Ingenieurwissenschaftler auf Gestalter und Designer. Warum sollte man dies nicht für eine besondere Art der Kommunikation nutzen? Um das Forschungsprojekt TWIST++ anschaulich zu erklären, haben wir drei Gestaltungsabsolventen gebeten, sich darüber mal Gedanken zu machen.

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Susi Soft, Norbert Norm und Emil Einlagig haben es nicht leicht. Susi wird direkt vom rosa Plüschklodeckel in ein NASS katapultiert, Norbert muss sich damit abfinden, dass sein geliebtes 1-Stoffstromsystem nicht mehr State-of-the-art ist und Emil ist auf seiner Campingplatztoilette sowieso »alles egal«. Was die drei Charaktere noch umtreibt, erfahren sie hier.

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Transitionswege Wasserinfrastruktursysteme

Roadshow Vakuumtechnologie (Quelle: TWIST++)
Quelle: TWIST++
Roadshow Vakuumtechnologie (Quelle: TWIST++)
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Roadshow Vakuumtechnologie (Quelle: TWIST++)
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Roadshow Vakuumtechnologie (Quelle: TWIST++)
Quelle: TWIST++
Roadshow Vakuumtechnologie (Quelle: TWIST++)
Quelle: TWIST++
Erstellt: 24. Juni 2015

Demonstration von Unterdruckentwässerungstechnologie in Buttelstedt

Am 18. Juni 2015 konnten sich Bürger und Verbandsräte des ANW auf dem Buttelstedter Markt über die Funktionsweise von Unterdruckentwässerungstechnologie informieren. Die Firma Bilfinger Water Technologies GmbH war mit ihrem nagelneuen Demonstrationsanhänger vertreten.

Mit Hilfe von zusätzlichen Videofilmen konnten Markus Beyer und Jürgen Haseloff, Fachberater von Bilfinger Water Technologies, die Grundlagen dieser alternativen Technologie anschaulich erklären und die Unterschiede zur konventionellen Schwemmkanalentwässerung herausstellen.

Im Rahmen der im TWIST++-Forschungsprojekt erstellten Konzepte für eine kostengünstige und flexible Abwasserentsorgung wird Unterdruckentwässerung als eine relevante Alternative gesehen. Das dafür notwendige Vakuum wird durch eine zentrale Unterdruckstation erzeugt. Vorteile ergeben sich u.a. durch die notwendigen geringeren Rohrdurchmesser. Diese erlauben auch eine kostengünstige, teilweise grabenlose Verlegung. Gleichfalls sind auch geringere Verlegetiefen möglich, da kein Gefälle zwangsweise notwendig ist.

Organisiert wurde die Veranstaltung durch die TWIST++-Projektmitarbeiterin des ANW-Kirsten Maier, die auch gerne für diesbezügliche Fragen zur Verfügung steht.

Referenzen

Vakuumentwässerungstechnologie bei Bilfinger

Clip »Rundgang Bauhaus-Universität Weimar - Siedlungswasserwirtschaft | Ressourceneffizienz«

In dem Rundgang der Bauhaus-Universität Weimar erklären Mitarbeiter eine Anlage zur Trennung von Abwasser in Grau- und Schwarwasser. Ziel dieses Projekts ist es, Energie aus den organischen Bestandteilen des Schwarzwasser über einen Bioreaktor zu gewinnen. Über den Abbauprozess im Bioreaktor können auch Rückstände von Medikamenten reduziert werden, was dieses Projekt auch interessant für Krankenhäuser macht.

Sie könnten unterschiedlicher nicht sein: die drei Toilettenpapiere Susi Soft, Norbert Norm und Emil Einlagig. Und jeder von ihnen hängt fest in einem anderen Sanitärsystem. Bis er fortgespült wird ... Was Susi, Norbert und Emil auf ihrer Reise erleben, wollen sie der ganzen Welt mitteilen und zwar auf Twitter unter #twist2plus. » Lesen Sie hier die ganze Geschichte!