Als Folge einer Revitalisierung oder Umnutzung von Tragwerken ist die Frage zu klären, inwieweit die aktuelle Beanspruchbarkeits- und Steifigkeitskapazität der neuen Nutzungsanforderung oder den Um- und Anbauten gerecht wird.
Zunächst sollen dabei Verstärkungs- bzw. Ergänzungsmaßnahmen hinsichtlich der Tragfähigkeit und des Realisierungsaufwandes optimiert werden. Auf der Grundlage nichtlinearer Analysemethoden ist für das revitalisierte oder umgenutzte Tragwerk (wie z.B. Decken, Unterzüge, Stützen usw.) die Resttragfähigkeit unter Berücksichtigung von Vorverformungen, der Belastungsgeschichte sowie auch von Schädigungen zu ermitteln. Für praktische Anwendungen sollen bestehende Berechnungsmodelle von Stahlbetontragwerken auf hybride Strukturen auch unter dem Aspekt des Langzeitverhaltens erweitert werden.