Das Geodätische Messlabor der Professur Geodäsie und Photogrammetrie befindet sich in der Coudraystraße 7 und ist ca. 30 x 3,5 m groß und klimatisiert.

Geodätisches Messlabor

Laborausstattung

Im Geodätischen Messlabor ist eine 26 m lange, geradlinige Messbahn mit verfahrbaren Schlitten fest installiert. Der Schlitten kann computergesteuert verfahren werden. Seine relativen Bewegungen können somit präzise vorgegeben und mit einem Laserinterferometersystem hochgenau bestimmt werden. Damit können Kalibrierungen verschiedener geodätischer Messinstrumente durchgeführt werden. Zudem besteht die Möglichkeit, unterschiedliche messtechnische Versuchsaufbauten zu Forschungszwecken zu realisieren, u.a. auch für photogrammetrische Aufgabenstellungen. Dafür stehen u.a. einige Tische mitStahl- und Granitplatten auf Betonsockel zur Verfügung. Zur Messwerterfassung sind mehrere Messtaster (Wegmessung), Digital-Multimeter (Strom-, Spannung-, Temperaturmessung) und Frequenzzähler vorhanden.

 

An einem Ende des Labors befindet sich ein ca. 8 m hoher Schacht, in dem ebenfalls Versuche durchgeführt werden können.

 

Die nachfolgende Liste stellt einen Auszug der vorhandenen Messgeräte dar:

- Laserinterferometersystem HP 5529A (Linear- und Geradheitsmessung)

- Messtaster Heidenhain MT 25

- Digital-Multimeter Agilent 34970A

- Frequenzzähler 53131A

- mehrere Messkameras (Fuji FinePix S3 Pro, DMD 6023, …)

- mechanische und elektronische Tachymeter (Zeiss S10, Leica TCR 305/405, …)

- mechanische und elektronische Nivelliere (Ni 020A, Zeiss DiNi 10, …)

- Neigungssensor Leica Nivel 20