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UTC-Tagung - Ankündigung

HUMANITÄRE STADT, SOLIDARISCHES LAND? Strategien der Geflüchteteninklusion neu denken
Spätestens seit 2015 ist die Frage nach der Inklusion und Unterbringung von Geflüchteten im Rahmen der sogenannten „Flüchtlingskrise“ in Europa in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Nicht nur auf nationaler oder kommunaler Ebene zeigte sich, dass das bisherige Asylsystem an seine Grenzen stieß – auch auf europäischer Ebene wurde im Laufe der „Krise“ deutlich, dass die europäische Solidargemeinschaft sich nicht einigen konnte, wie ein gerechter, humanitärer Umgang aussehen sollte. Die politische Überforderung spiegelt sich auch in den aktuellen Wahlergebnissen der Landtagswahlen in Thüringen wider: Fast jede*r Vierte hat hier die rechtsextreme AfD gewählt. Jedoch kämpfen  zahlreiche soziale Bewegungen in vielen Städten für sichere Häfen und solidarische Städte, in denen alle Menschen das Recht haben zu leben, zu wohnen und zu arbeiten. Doch wie genau können wir diese Städte oder gar Bundesländer der Solidarität schaffen? Wie kann die breite zivilgesellschaftliche Realität von Solidaritätspraktiken für eine inklusive Stadt für alle auch im wissenschaftlichen Diskurs platziert werden?
In Kooperation mit UN-Habitat und der Landesbeauftragten für Integration, Migration und Flüchtlinge Mirjam Kruppa veranstaltet die Professur für Sozialwissenschaftliche Stadtforschung der Bauhaus-Universität Weimar am 5. und 6. Dezember 2019 die Tagung mit dem Titel „Humanitäre Stadt, solidarisches Land? Strategien der Geflüchteteninklusion neu denken“ mit Beiträgen des MFA-Studiengangs „Kunst im öffentlichen Raum und neue künstlerische Strategien“. Dabei sollen politische und aktivistische Strategien für eine inklusive und humanitäre Stadt untersucht, Handlungsspielräume (inter-)kommunaler Migrationspolitiken aufgezeigt und konkrete Vorschläge für ein solidarisches Weimar und Thüringen erarbeitet werden.
Die Konferenz findet zweisprachig auf Deutsch und auf Englisch statt. Die Teilnahme ist kostenlos, wir bitten jedoch um eine kurze formlose Anmeldung an utc[at]uni-weimar.de.

HUMANITARIAN CITY, SOLIDARITY STATE? Rethinking strategies of inclusion of refugees
The question on how to include and house refugees in the context of the so-cal¬led “refugee crisis” in Europe has become the focus of public attention since 2015. It became clear that the current asylum system has reached its limits not only on a national and local level, but also on the European level. In the course of events, the European community of solidarity was incapable of agreeing on how a just and humani¬tarian attitude was supposed to look like. The political crisis also manifests itself in the current elections in Thuringia where almost every fourth person voted for the extremist right-wing party AfD. Meanwhile, social mo¬vements in many cities are fighting for Safe Havens and Solidarity Cities where all people have the right to live, to reside and to work. But how exactly can we create Cities or even States of Solidarity? How can we take the broad reality of civil engagement in solidarity practices for an inclusive city for everyone and place it into the scientific discourse?
In cooperation with UN-Habitat and the Thuringian Commissioner for Migration, Refugees and Integration Mirjam Kruppa, the Chair of Urban Studies and Social Research of the Bauhaus-Universität Weimar organi¬zes the conference on 5 and 6 December 2019 entit¬led “Humanitarian City, Solidarity State? Rethinking the strategies of inclusion of refugees” with contributions from the MFA-programme “Public Art and New Artistic Strategies”. Political and ac¬tivist strategies for an inclusive and humanitarian city will be discussed on the backdrop of scientific analysis. Then, scopes of action for (inter-)municipal migration policies will be identified in order to conclude this unique format with concrete proposals for a Weimar and Thuringia standing in solidarity with people seeking refuge.
The conference will be bilingual in German and in English. The participation is free, but we ask you for a brief registration at utc[at]uni-weimar.de.

Flyer

Programm

 

 

Short-noticed Call for Particpation: Workshop in Amman December 2019// Deadline 16th of November

Please find here the Call for Particpation for a fully funded 6-day-workshop in Amman, Jordan in December 2019. The DAAD funded workshop will be an interdisciplinary (Urban planning and Architecture) and intercultural exchange with participants from Jordan, Egypt, Lebanon and Germany.

If your are interested please send us a short motivation letter until the 16th of November 2019 (Saturday).



Towards urban degrowth: Spatial planning and the future of cities

Call for contributions for a sub-theme at the joint conference of Degrowth and Ecological Economics in Manchester 2020

This sub-theme aims to contribute to the development and critical assessment of a spatial view of degrowth transformation. It highlights and explores the urban spatial development and planning as spatial and institutional driving force in the building of alternative livelihoods. As the 'spatial turn' in human sciences has made clear, space plays a fundamental role in social change. Taking the spatial dimension into account can help making efforts to 'build alternative livelihoods', as the conference title suggests, more effective. Therefore we want to debate on questions such as: In which spaces and places can degrowth take place? How do we need to transform spaces to make degrowth possible? And of course: how will degrowth change space?

Find details regarding the call here.


Seminarangebot


CALL FOR APPLICATIONS: Phd Conference "DISCOVERING FUTURE CITIES" in Cairo 2020 | Deadline Extension

With this call, we want to invite post-graduate students from all relevant disciplines including architecture, urban and regional planning, social and political studies to participate in the conference ”Discovering future cities“ at Cairo University from the 1st to the 5th of October 2020. The conference is especially directed to young academics who have just finished their master thesis or started their PhD project.

Deadline for the submission the 15h of October 2019*

* The conference is especially directed to young academics who have just finished their master thesis or started their PhD project.


Ist eine Stadt denkbar, die von ökonomischen Wachstumslogiken entkoppelt ist? Und wird diese letztlich 'by design or by disaster' realisiert? Wie können urbane Räume und Gesellschaften unter und jenseits von ökonomischen Wachstumszwängen so gestaltet werden, dass allen ein gutes Leben ermöglicht wird?

Gemeinsam wurde an einem Manifest der Postwachstumsstadt gearbeitet, das Antworten auf diese Fragen anbietet! Jede Menge Begegnungen, Debatten und Care-Arbeit ermöglichten dieses Poster. Es sammelt Eindrücke der Konferenz „Postwachstumsstadt. Perspektiven des sozial-ökologischen Wandels der Stadtgesellschaft" am 10. und 11. Mai 2019 an der Bauhaus-Universität Weimar. Ab sofort ist hier ein Konferenzrückblick mit Audio-, Bild- und Videomaterial abrufbar. Poster können bei info[ät]postwachstumsstadt.de kostenfrei bestellt oder in der Professur abgeholt werden.



Summaery-Ausstellung in der Alten Feuerwache

Zur diesjährigen Summaery stellen einige Lehrprojekte unserer Professur in der Alten Feuerwache Weimar aus: "Urban Life Beyond Growth", "Raus aus der Blase? Weimar im Postwachstum" sowie die Dokumentationen zur Postwachstumsstadt-Konferenz. Am 12. und 13. Juli 2019 von 10-22 Uhr in der Erfurter Straße 37/39.


Offener Brief an den Weimarer Stadtrat: Weimar als "Stadt Sicherer Hafen"

TA / TLZ 26.06.2019

Prof. Frank Eckardt und 20 weitere Professoren und Professorinnen wendeten sich mit einem offenen Brief  an den Weimarer Stadtrat. Sie fordern ihn dazu auf, die Potsdamer Erklärung zu unterzeichnen, Weimar zur "Stadt Sicherer Hafen" zu deklarieren und damit ein Zeichen für Solidarität und Menschlickeit zu setzen. Städte Sicherer Hafen fordern die Bundesregierung auf, aus Seenot Geflüchtete aufzunehmen und sich gegen die Kriminalisierung von Seenotrettung stark zu machen. Sie sind bereit, zusätzliche Geflüchtete aufzunehmen, anstatt weiter zuzuschauen, wie Menschen auf dem Mittelmeer sterben und in Rettungsschiffen ausharren müssen, weil kein Land sie aufnehmen möchten, obwohl Städte wie sie die Kapazitäten dazu haben, mehr Menschen willkommen zu heißen. Zum offenen Brief geht es hier.


Postwachstumsstadt-Konferenz: Danke!

Wie können urbane Räume und Gesellschaften unter und jenseits von ökonomischen Wachstumszwängen so gestaltet werden, dass allen ein gutes Leben ermöglicht wird? Ist eine Post-Wachstumsstadt denkbar, die von ökonomischen Wachstumslogiken entkoppelt ist? Und wird diese letztlich by design oder by disaster realisiert?

Diese Fragen diskutierten wir am Freitag und Samstag, 10.-11.05.2019 an der Bauhaus-Universität Weimar mit mehr als 200 Interessierten. Vielen Dank für die vielen inspirierenden, irritierenden, involvierenden Momente!

Hier finden Sie Informationen und das ausführliche Programm. Die Dokumentation, Fotos und das "Manifest der Postwachstumsstadt" finden Sie in den nächsten Tagen auf der Plattform Postwachstumsstadt.


Öffentliche Abendvorträge im Rahmen der Postwachstumsstadt-Konferenz

Freitag, 10. Mai 2019, 20:00-21:45 Uhr
Audimax der Bauhaus-Universität Weimar, Steubenstraße 6

Die Vortrage finden im Rahmen der Konferenz »Postwachstumsstadt. Perspektiven des sozial-okologischen Wandels der Stadtgesellschaft«. Der Besuch der Vortrage ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Weitere Informationen gibt es hier.

Jenseits der imperialen Lebensweise. Die Rolle des Städtischen für eine sozial-ökologische Transformation Prof. Dr. Ulrich Brand, Universität Wien

Wohnraum schaffen ohne Bauen: Wohnwünsche erfüllen und das Klima retten Daniel Fuhrhop, Dipl.-Kaufmann und freier Autor


Internationale Studierende wollen Schalke-Nord beleben

13 Studierende der European Urban Studies machten sich im Rahmen ihres Studienprojektes bei Prof. Frank Eckardt in Gelsenkirchen ein Bild von der Situation im Stadtteil Schalke-Nord. Über die Exkursion berichten der Westdeutsche Rundfunk und die Westdeutsche Allgemeine Zeitung. In den kommenden Monaten soll die Situation analyisert und in Kleingruppen geforscht werden.


»Republic of Spirits, Republik der Geister!«

Studierende des Masterseminars "Revisiting Utopia – Modernist Housing in Cities of the Global North and South" unter der Leitung von Brigitte Zamzow sind Teil des großen Bauhausfestes der Weimarer Hochschulen am 12. April 2019. Im Raum 3.02 in der HfM sind ihre Reflektionen zur Moderne anhand von Beispielen in Chile, Großbritannien, Marokko, Russland, Serbien, USA und Usbekistan zu sehen.

Republic of Spirits, Republik der Geister! –
Das Bauhausfest der Weimarer Hochschulen

Freitag, 12. April 2019, ab 18 Uhr
Fürstenhaus, Platz der Demokratie 2/3



Wie können urbane Räume und Gesellschaften unter und jenseits von ökonomischen Wachstumszwängen so gestaltet werden, dass allen ein gutes Leben ermöglicht wird? Ist eine Post-Wachstumsstadt denkbar, die von Wachstumslogiken entkoppelt ist? Und wird diese letztlich by design oder by disaster realisiert? Ein Gastbeitrag von Anton Brokow-Loga auf dem Blog Postwachstum. Das Programm der Konferenz finden Sie hier, die Anmeldung ist aber mittlerweile geschlossen.


Die Geschehnisse in Belgrad sowohl während als auch nach der Schließung der sogennanten Balkanroute sind in Deutschland, einem Miturheber der europäischen Migrationspolitik, kaum Thema. Welche Auswirkungen hat es, dass Städte wie Belgrad von einer Transitstadt zu einer Endstation wurden? Ist die Grenzschließung in der serbischen Hauptstadt sicht- und erfahrbar und wenn ja, wodurch? Wie sieht der Alltag der flüchtenden Menschen aus, die sich auf dem Weg in die EU in Belgrad aufhalten? Mehr


Brigitte Zamzow erhält DGS-Preis für herausragende Abschlussarbeiten

Brigitte Zamzow, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl, wurde für ihre Masterarbeit mit dem Titel "Deconcentrating poverty in American Inner Cities?" mit dem Preis für herausragende Abschlussarbeiten der Deutschen Gesellschaft für Soziologie 2018 ausgezeichnet. Sie untersuchte darin den transformierenden Sozialen Wohnungsbau im Stadtteil Harlem in New York City. Im Rahmen des Preises veröffentlichte sie in der DGS-Mitgliederzeitschrift "Soziologie" den Artikel "Is Affordable Housing the new Social Housing?".


Unter dem Titel Postwachstumsstadt. Perspektiven des sozial-ökologischen Wandels der Stadtgesellschaft findet am 10. und 11. Mai 2019 eine Konferenz an der Bauhaus-Universität Weimar, organisiert von der Professur Sozialwissenschaftliche Stadtforschung, statt. Der Call for Participation lief bis zum 15. Februar 2019. Hier geht es zur Ankündigung und zur Anmeldung (ab Anfang März 2019). 


Raus aus der Blase?! Weimar im Postwachstum

Öffentliche Präsentation der Ergebnisse des Forschungsprojektes des 3. FS Bachelor Urbanistik Solidarische Ökonomie und Postwachstum – zwischen Nische, Mainstream und Transformation

Mittwoch, 13.02.2019, 19-20 Uhr
Kulturzentrum mon ami (Goetheplatz 11, Großer Saal)

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Kommen und anregende Diskussionen!


Abschlussarbeiten Professur sozialwissenschaftliche Stadtforschungen (BA/MA)

Im Zusammenhang mit einer geplanten Gastprofessur im Wintersemester 2019/20 können nur Arbeiten betreut werden, die vor dem 01.04.2019 angemeldet wurden.

Thesis supervision for MA students

In the context of a planed guest professorship, thesis supervision can only be granted if students have registered before 1st of April 2019.


[dis]solving boundaries

Was prägt Grenzen und wozu werden sie heute und zukünftig gebraucht? Diese und weitere Fragen wurden bei der Konferenz [dis]solving boundaries, die am 5. und 6. Juli 2018 in Weimar stattfand, diskutiert. Prof. Frank Eckardt hielt einen Vortrag zum Thema "Not a game: European borders and the right of asylum". Hier geht es zum Video. Hier gibt es eine Zusammenfassung des Vortrags als Graphic Recording Picture.


Thüringer Landeszeitung, 29.12.2018


Drei Jahre nach dem »Sommer der Flüchtlinge« 2015 sind viele Flüchtlinge im Alltag angekommen. Mancherorts wurde gegen die Aufnahme von Asylsuchenden Unbehagen formuliert – doch warum erfahren Flüchtlinge innerhalb ihrer Nachbarschaft oftmals Ablehnung? Mehr


Der Willkommensmonitor Thüringen 2017 ist zum Abschluss des gleichnamigen Lehr- und Forschungsseminars an der Professur für Sozialwissenschaftliche Stadtforschung erschienen.